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vergrößern 800x800Gesamtbild des Orionnebels mit dem Sternhaufen im Zentrum.
vergrößern 788x800Im Infrarotbereich können Astronomen durch die Wolke sehen und die tausenden lichtschwachen Sterne des Haufens in ihrem Inneren sichtbar machen. Auf dieser Aufnahme der Europäischen Südsternwarte ist das sogenannte Trapez aus vier hellen Sternen im Zentrum besonders gut erkennbar. Zwischen ihnen würde sich das hypothetische Schwarze Loch befinden.
Bonn - Etwa 1.300 Lichtjahre von uns entfernt liegt der Orionnebel, ein von der Erde aus gut sichtbarer Emissionsnebel. Zugleich ist er ein aktives Sternentstehungsgebiet, in dessen Innerem sich etwa 5.000 junge Sterne befinden. Beobachtungen zeigen, dass sich der zentrale Sternhaufen im Nebel erst zu einer Zeit gebildet hat, als bereits der Homo erectus über die Erde wandelte.
Und diese Sterne verhalten sich ungewöhnlich: "Die Sterne nahe des Zentrums im sogenannten Trapez des Haufens tanzen schneller umeinander, als man aufgrund der sichtbaren Materie erwarten würde", sagt Pavel Kroupa vom Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn. "Das zentrale Trapez müsste sich deshalb eigentlich auflösen." Trotz des Alters der Sternengruppe ist das bislang aber nicht geschehen.
"Die Verteilung der Masse der Sterne ist ebenfalls sehr ungewöhnlich", berichtet der Astrophysiker weiter. Im Vergleich zur Zahl der Sterne mit geringer Masse gebe es zu wenig massereiche Sterne. Die Wissenschafter vermuten, dass es im Sternhaufen des Orionnebels irgendeine unsichtbare Materie geben könnte, die die Struktur zusammenhält. Im "Astrophysical Journal" berichtet ein internationales Astronomenteam, welchen Kandidaten für diese unsichtbare Materie sie mittels Computersimulation errechnet haben: ein massereiches Schwarzes Loch.
Um die Bildung des Orionhaufens besser verstehen zu können, simulierten die Wissenschafter seine Entstehung aus einer Molekülwolke am Computer. "Wir haben hierfür eine neue Methode entwickelt, um die Wechselwirkung des Gases mit der Strahlung der sich bildenden schweren Sterne zu berechnen. Das Gas in der Nähe der Sterne wird aufgeheizt, und damit steigt der Druck und das Gas expandiert explosionsartig aus dem jungen Haufen", erklärt Ladislav Subr von der Karls-Universität Prag.
Die Astronomen berechneten die Entwicklung der massereichen Sterne im Orionhaufen und untersuchten außerdem ihre Kollisionen untereinander. "Die Berechnungen zeigen, wie das Gas aus dem Haufen getrieben wurde und der Haufen allmählich expandierte", beschreibt Holger Baumgardt von der University of Queensland in Brisbane die ablaufenden Prozesse. Die massereichen Sterne wanderten demnach ins Haufenzentrum, wo viele von ihnen heraus geschleudert wurden, während andere miteinander kollidierten. Subr: "Im Zentrum des Haufens entstand oftmals ein sehr massereicher Stern, der sich am Ende seiner Lebenszeit in ein schweres Schwarzes Loch verwandelte, welches bis zu einige hundert Sonnenmassen wog."
Laut Kroupa wäre das Vorhandensein eines Schwarzen Loch die Antwort insbesondere auf die geringe Anzahl massereicher Sterne, die noch im Haufen vorhanden sind, sowie auf die hohe Geschwindigkeit der Sterne im Zentrum: "Mit unseren Berechnungen können wir nahezu alle Eigenschaften des Orionhaufens erklären."
Das Schwarze Loch lässt sich nicht direkt beobachten. Allerdings deuten die Simulationen darauf hin, dass es Teil eines kompakten Doppelsternsystems ist. Im Orionhaufen würde dann der Begleiter des jeweiligen Doppelsterns in periodischen Abständen nahe am Schwarzen Loch vorbeifliegen und dabei Gas auf es stürzen lassen. "In diesem Fall würde das Schwarze Loch als helle Röntgenquelle am Himmel erscheinen", so Kroupa. Damit könnte die Existenz des Schwarzen Loches mit Beobachtungen nachgeprüft werden. (red, derStandard.at, 15. 9. 2012)
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wenn wir irgendetwas nicht verstehen, oder nicht erklären können basteln wir ein SCHWARZES loch hinein, gepaart mit DUNKLER energie und einer prise DUNKLER materie und alle nicken zustimmend mit dem kopf.
weil das universum ist ja ssoooo durchschaubar, simpel aufgebaut, 3 dimensional, verständlich, passt perfekt in etwa 10³ schubladen.
auch hier steht eine rEVOLution bevor
mit der Nominierung für das goldene Brett 2012
http://www.goldenesbrett.at/
als Dank für das stetige, aufopfernde und selbstlose Bemühen, uns in andersartige Denkweisen einzuführen.
…einmal kurz hier vorbeizulesen:
http://derstandard.at/plink/134... 2/27938537
Außer natürlich, wir halten uns fest die Augen zu und rufen im Chor: "Wir sind alle nicht mehr da!" - Oder aber auch, daß Wissenschaft ab sofort nur noch streng demokratisch per Abstimmung und einfachen Mehrheiten betrieben wird.
"... ab sofort streng demokratisch ... per Abstimmung ..."
Ich denke man kann unserem Welterkennungsapparatismus den Hang zur Synchronisierung und Nivellierung nicht absprechen.
Man kann das ja sehr schön am Phänomen SL sehen.
Wenn SLs wirklich nicht so existieren, wie derzeit angenommen, sondern sich das Phänumen so erklären ließen wie F S 3 postuliert, dann wäre die SL-Theorie das beste Beispiel für eine demokratische Wahrheitsfindung.
…mit einem Minimum an Grundlagenwissen sollte das leicht nachzuvollziehen sein u.sämtliche Glöckchen des Verstandes -so noch vorhanden- z.Bimmeln bringen.
Was machen aber die Zombies hier? -Da wird munter drauflosgewitzelt,weil niemand selbstständig denken will u.bloß innerhalb der erlaubten Grenzen herumgehupft wird.Eigentlich eine Schande f.unser(Ver)bildungswesen,da ja anzunehmen sein sollte,daß zumindest 50% der hier aktiven Poster die entsprechende Tretmühlen absolviert haben,od.zumindest vor einem Abschluß stehen.
Was geschieht also weiter?-Da werden die Äuglein verschlossen,es wird munter weiterphilosophiert um der Welt herzuzeigen wie brav man mitgeschrieben hat,das Gelernte auswendig aufsagen kann u.eigentl.nichts verstanden hat…
Im Gegenteil. Je schwerer der Stern, desto schneller muss die Fusion verlaufen damit er dem Gravitationsdruck der großen Masse standhalten kann und nicht gleich zum Schwarzen Loch kollabiert. Wenn alle möglichen Fusionsreaktionen bis zum Siliciumbrennen am Ende sind, kommte es bei sehr großen Massen und je nach ursprünglicher Sternzusammensetzung zur Supernova oder zu einer Paarinstabilitätssupernova (wie ich gerade erfahren habe).
Wenn du mir diese kleine Beckmesserei gestattest: das "muss ... verlaufen, damit" würde ich nicht so stehen lassen. Ich bin mir dabei ziemlich sicher, dass du nicht Wirkung und Ursache der beschleunigten Fusionsprozesse verwechselst, sondern die Sache quasi nur von hinten aufzäumst: "wäre es nicht so, dann ..." (und die maximale Größe von Sternen andernfalls viel kleiner wäre, als sie tatsächlich ist).
Auf die Gefahr, an meinem eigenen Nimbus zu kratzen, annuntio vobis gaudium magnum:
sunt dictonaria onlinia* in tempis nostris!
http://www.albertmartin.de/latein/?q=&con=0
http://www.frag-caesar.de/
("Frag Caesar" - ein etwas dämlicher Name - dekliniert und konjugiert zudem auch alles durch)
Ich will nicht sagen, dass das besser ist als der "Kleine Stowasser" (es wird wohl auch einen großen geben und der ist vermutlich besser, aber ich kenne ihn nicht), aber es ist zumindest bequemer. Und - nolite timere!
* bei Neulatein lässt mich selbst das
http://www.obta.uw.edu.pl/~draco/do... ccomp.html
im Stich. "Online" heißt - basta! - demzufolge onlinis; neutr. nom/acc. pl. folglich onlinia
Tatsächlich:
http://rainer-thom.de/bba-blog/... Master.jpg
Und das esoterische Geheimwissen ist in ihren Stützen verborgen.
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