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Lisa Utzschneider, Vice President für Global Advertising bei Amazon.
Der Kunde im Mittelpunkt, diese Grundphilosophie zieht sich laut Lisa Utzschneider, Vice President für Global Advertising, bei Amazon durch alle angebotenen Werbeprodukte. Um sich den Wünschen des Kunden weitest möglich anzunähern, dominiert im kreativen Entwicklungsprozess statt der Frage was kommen wird, immer die Suche nach Bedürfnissen, die in den nächsten zehn Jahren noch dieselben sein werden.
In den letzten fünf Jahren haben sich die statischen Banner in interaktive Erlebnisanimationen gewandelt und auch die Ausspielung erfolgt inzwischen plattformenübergreifend auf amazon.com, Fremdseiten, dem Kindle und Mobile. Nebst der Entwicklung neuer Websiteformate ruhen vor allem auf dem frisch gelaunchten Kindle Fire große Hoffnungen. In den USA bereits im Handel, ist der Verkauf des Kindle Fire für Europa mit 25. Oktober anberaumt und soll wie in den USA zumindest ein Fünftel des Tabletmarktes abdecken. Parallel dazu sollen zu den existierenden Sales-Teams in Großbritannien, Deutschland, den USA und Japan drei weitere in Frankreich, Spanien und Italien installiert werden.
Oberstes Gebot: Keine Störung der User
Der Kindle Fire wird generell mit Werbung verkauft, wer das Tablet ohne nutzen möchte, muss beim Kauf 15 Euro mehr berappen. Sobald das Gerät in Betrieb ist, wird als erste Möglichkeit der Startbildschirm als Werbefläche genutzt. Dies hat den Vorteil, den User nicht in seiner Wahrnehmung zu unterbrechen, weil er ohendies die Oberfläche entsperren muss. Dazu wird ein Mix aus gesponserter Werbung, Coupons und Eigenwerbung gereicht. Bei allen Werbeformen auf mobilen Geräten wird versucht, keine Unterbrechungen der Customer Journey zu verursachen - "Deviced Level Media" nennt man das bei Amazon.
Als sehr erfolgreich hat sich laut Utzschneider das Konzept der E-Commerce-Werbung erwiesen. In Kombination mit Produktempfehlungen der User sollen diese Anzeigen einen Vielfaches des investierten Werbe-Dollars wieder zurückspielen. Um zukünftig auch den KMUs die Werbewelt von Amazon zu öffnen, werde gerade an einem "Self-Service"-Modell gearbeitet, das 2013 starten soll. (Tatjana Rauth, derStandard.at, 12.09.2012)
doch irgendwie ist das gefühl bei einem echten buch besser. es tut mir leid, ich glaube hier bleib ich altmodisch. noch dazu dürfte der kindle datenschutzmäßig problematisch sein. angeblich wird sogar gespeichert wie lange man welche seite liest und wie oft man bestimmte bücher liest.
Wenn Amazon nur einen Bruchteil der Dienste anbieten würde die in Österreich nicht verfügbar sind (Appstore, Cloud Drive/Player, Game & Software Downloads, Instant Videos, Lending Library, Prime) wäre ich schon froh.
Natürlich gehen auch Geräte wie der Kindle Fire/HD
& Paperwhite ab.
Mit gerade mal 5,5GB nutzbarem Speicher ist der Kindle Fire aber schwach bestückt wenn man bedenkt was er alles kann bzw. könnte. Da passen zwar eine Menge MP3 drauf, aber für einen MP3 Player ist er zu gross und zu teuer. Filme kann man schon nicht mehr wirklich draufladen, aber es steht eh alles in der Cloud - nur dass man darauf auch nicht immer und überall tatsächlich Zugriff hat, vor allem da man dafür unbedingt WLAN benötigt. Aus meiner Sicht also eher etwas für Leute, die sich nicht allzuweit vom nächsten WLAN entfernen oder ständig über den Lapto/PC "nachtanken". Eigentlich schade ...
die reise geht in eine neue abhängigkeit. hab ich keine kohle für eine benutzungsflatrate, siehe cloud-problematik, dann bin ich die längste zeit nutzer gewesen. deutlich besser ist es, wenn man seine liebsten inhalte kauft und dann besitzt, was auch dem natürlichen sammeltrieb des menschen näher kommt. es fällt auch weg, dass man sich an seine sammlung erfreuen kann, weil jeder, der sich monatlich zwangsverpflichtet, das gleiche besitzt. auch wenn man das auch übers generelle internet-benutzen sagen kann, ist es hier doch anders gelagert, weil kulturelle güter, sei es musik oder literatur, anders zu bewerten sind, als die formen der reinen informations-nutzungs-technologie
besonders wenn ich mir die Benutzungsbedingungen des Kindle durchlese. Praktisch alles was ich mache - bis hin zum Setzen eines Lesezeichens wird bei Amazon gespeichert und ausgewertet. Darauf weisen sie extra hin. Sie wissen, was ich lese/ansehe, wann und wo ich es tue und schlagen z.B. meine markierten Textstellen in meinen e-Books anderen Usern vor.
An sich schon eine unheimliche Vorstellung, die hier aber bereits Realität geworden ist.
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