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Millionen Menschen in Südostasien verwenden arsenhaltiges Wasser zum Trinken oder für die Bewässerung der Felder. Über den Reis kann es in den Körper gelangen und dramatische Langzeitfolgen verursachen.
Leipzig - Kontaminierter Reis ist vor allem in Regionen von Indien, Bangladesh und Thailand, in denen auch das Grundwasser mit Arsen belastet ist, ein Problem, das Millionen Menschen betrifft. Viele dort lebende Menschen verwenden arsenhaltiges Wasser zum Trinken oder für die Bewässerung der Felder. Das Arsen stammt aus geologischen Formationen und löst sich im Grundwasser. Da es chronisch toxisch wirkt, werden die Folgen oft erst nach einem Jahrzehnt erkannt, wenn die verschiedenen "Vergiftungssymptome" auftreten. Arsenikose zeigt sich an Flecken auf der Haut bis hin zu schweren Hautschädigungen. Es werden Blutgefäße und später auch Organe angegriffen; Krebsgeschwüre im Körper führen häufig zum Tod.
Um das giftige Arsen - das in verschiedenen chemischen Formen auftreten kann - zu erkennen, bedienten sich die Wissenschaftler eines Tricks: Pflanzen haben im Laufe der Zeit Enzyme entwickelt, die ihnen helfen, mit Schwermetallen zurecht zu kommen, die sie über ihre Wurzeln aufnehmen. Diese Phytochelatine binden Schwermetallionen wie As(III) - also das berüchtigte Arsenik, das erst seit dem 19. Jahrhundert nachgewiesen werden kann und als "Schwiegermuttergift" in den Volksmund einging. Zur besseren Erkennung dieser cysteinreichen Peptide sowie der Komplexe mit Arsen optimierten Forscher nun eine Analysemethode mit dem Namen "UHPLC-ICP-MS/ESI-Q-TOF-MS". Damit soll es künftig möglich sein, die Arsenkonzentrationen in belasteten Reispflanzen zu bestimmen.
Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Universität Leipzig und der Universidad Autónoma de Puebla in Mexiko stellen ihren neuen Ansatz zur Arsenanalyse nun auf der gemeinsamen Jahrestagung der Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie in Leipzig vor, die noch bis Donnerstag stattfindet. (red, derStandard.at, 12.9.2012)
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Mit etwas Recherche und Hintergrundinformation abseits des "Schwiegermuttergifts" hätte man daraus einen interessanten Beitrag gestalten können. Der empfindliche Nachweis von As(III) ist nichts Neues, offenbar benötigt man hier die aufwändigen analytischen Kopplungstechniken zum direkten Dedektieren der biochemischen Koplexstrukturen in den Nahrungsmitteln.
Aber wahrscheinlich interessiert es hier im Esoterikforum sowieso niemanden, und verstehen werden es auch nur die wenigesten.
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