Bundes-Immos sollen besser gemanagt werden

Martin Putschögl, 12. September 2012, 18:01
  • Auch die Prachtbauten, für die die Burghauptmannschaft Österreich zuständig ist - im Bild Schloss Hof im Marchfeld -, werden in die zentrale Datenbank "eingespeist".
    foto: ap/strauss

    Auch die Prachtbauten, für die die Burghauptmannschaft Österreich zuständig ist - im Bild Schloss Hof im Marchfeld -, werden in die zentrale Datenbank "eingespeist".

Ministerien sowie Burghauptmannschaft und BIG erarbeiten "zentrale Raumdatenbank" - Flächenbedarf und -angebot wird erhoben

Die am Montag bekannt gegebene Neustrukturierung der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) ist nur ein erster Schritt hin zu einer effizienteren Bewirtschaftung, was die Immobilien des Bundes betrifft (siehe Artikel BIG soll "bewirtschaften, nicht nur verwalten"). Seit einigen Monaten wird im Wirtschaftsministerium nämlich auch an einer "zentralen Raumdatenbank" gearbeitet.

Ministerien müssen Raumbedarf klären

Dafür werden zunächst sämtliche Ministerien angehalten, ihren mittel- bis langfristigen Raumbedarf bekanntzugeben. "Abgeleitet daraus wird dann eine zentrale Raumdatenbank des Bundes eingerichtet", heißt es aus dem Ressort von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP).

Der interministeriellen Arbeitsgruppe, die nun dafür eingerichtet wurde, gehören neben allen Ressorts auch die BIG sowie die Burghauptmannschaft Österreich (BHÖ) als "Hausherrin" von Museen, Palais, Theatern und anderen repräsentativen Bauten an. "Die einzelnen Ressorts können ihren Raumbedarf aber nicht nur über ihre eigene Raumdatenbank darstellen, sondern die Daten gleich über die Immobiliendatenbank der BIG und der BHÖ einspeisen - also quasi dort andocken."

Ziel des Projekts ist ein "effizientes Flächenmanagement" der bundeseigenen Immobilien, so das Ministerium weiter. Wo Einsparungspotenziale liegen, könne aber erst auf Grundlage des erstellten Datenmaterials evaluiert werden. (map, derStandard.at, 12.9.2012)

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