Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Ein Überwachungsvideo beweist, dass die Kontrolleurin der Wiener Linien einen Schwarzfahrer zu Unrecht der Körperverletzung beschuldigt hatte. Sie wurde fristlos entlassen und wegen Verleumdung angezeigt.
Wien - Eine Kontrolleurin der Wiener Linien soll im vergangenen Juli von einem Schwarzfahrer tätlich angegriffen worden sein. So brachte es die Mitarbeiterin des Verkehrsbetriebs gegenüber den Behörden vor.
Ein Kollege der Frau bestätigte die Attacke per Zeugenaussage, wonach Polizeibeamte die Überwachungsvideos routinemäßig auswerteten. Was die Polizisten zu sehen bekamen, entsprach nicht ihrer Erwartung: Die Frau hatte den Angriff frei erfunden.
Der Vorfall ereignete sich bereits am letzten Julitag, als ein Passagier der U-Bahn-Linie U2 zur Mittagszeit der Kontrolleurin keinen gültigen Fahrschein zeigen konnte. Um seine Personalien aufzunehmen, lotste sie den Mann in der Station Rathaus auf den Bahnsteig.
"Im Bereich des Entwerters der U2", so der Polizeiakt, soll der Schwarzfahrer die Frau tätlich angegriffen haben. Sie erstattete Anzeige wegen Körperverletzung, die die Behörden nach Sichtung der Videos umgehend fallen ließen.
Das Bildmaterial beweise, dass die Frau nicht attackiert worden sei, bestätigen Polizei und Wiener Linien gegenüber derStandard.at. Die Aussage habe die Kontrolleurin getätigt, weil sie einen in ihren Augen berechtigten Krankenstandsanspruch nicht genehmigt bekam - die ihr vermeintlich vom Fahrgast zugefügte Körperverletzung sollte schließlich Arzt und Vorgesetzte von der Arbeitsunfähigkeit überzeugen.
Die Kontrolleurin und ihr Kollege, beide langjährige Mitarbeiter der Wiener Linien, wurden fristlos entlassen. Laut Unternehmenssprecher Dominik Gries sieht die interne Routine vor, dass im Fall von Angriffen durch Passagiere umfangreiche interne Untersuchungen eingeleitet würden. Der in diesem Fall unnötige Aufwand sei neben dem Vertrauensbruch ein Hauptgrund für die Trennung von den Mitarbeitern gewesen: "Solche Leute brauchen wir bei den Wiener Linien nicht", so Gries.
Gegen die Kontrolleurin wurde außerdem Anzeige wegen Verleumdung erstattet. In dieser Sache habe es laut Auskunft der Polizei noch keine Einvernahmen gegeben. (Michael Matzenberger, derStandard.at, 18.9.2012)
Die Stadt Wien lässt zu, dass Investoren Luxuswohnungen in ihrem historischen Zentrum errichten - Das stellt eine Belebung sicher, birgt aber auch Konfliktpotenzial
Maskierte überfielen Opfer in dessen Pkw - Weiterhin im Krankenhaus
In den vergangenen Tagen wurden Straßenschilder des "Universitätsrings" mit der alten Adresse "Dr.-Karl-Lueger-Ring" überklebt
Erst durch Kollision mit Polizisten gestoppt
Opfer vorerst nicht ansprechbar: Tathergang noch völlig unklar
Auf freien Fuß gesetzt - Hauptsächlich "versorgte" er einen verdeckten Vermittler der Polizei
Tiroler Slackline-Profi absolvierte "Highline-Erstbegehung am Stephansdom" erfolgreich
Nutzung mit Passwort und Registrierung der Handynummer
Schwarze Retourkutsche für Umbenennung des nach dem VP-Säulenheiligen Lueger benannten Ringstraßenabschnitts
In der Ausstellung "Laboratorium Österreich" begeben sich Künstler auf Recherche über Erinnerungskultur
City-Bezirkschefin solle "nicht in Populismusfalle tappen"
Bezirksvorsteherin der Wiener Innenstadt kritisiert ein Projekt, das Bürger einbinden will
Nun wird ein neues Schild angebracht, weil die zuständige Magistratsabteilung den "immerwährenden Erklärungsbedarf" satt hat
Die Show will einen Einblick in die Geschichte der Stadt geben, liefert aber Kitsch und Revisionismus
Ganze Insektenvölker finden ihre Heimat auf den Dächern öffentlicher Gebäude in Wien
Jahrelang war eine Umbenennung des Dr.-Karl-Lueger-Rings im Gespräch, jetzt ist der alte Name Geschichte: Der Ringstraßen-Abschnitt rund ums Schottentor heißt künftig Universitätsring
Hier wird regiert und verwaltet, laden unzählige Museen und Theater zum Besuch, Geschäfte zum Geldausgeben ein
105 Meter hoch ist der Hauptturm des Wiener Rathauses - Blicke in alle Himmelsrichtungen - eine Ansichtssache
Das Uhrenmuseum versammelt auf drei Stockwerken Exponate vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart - Eine Ansichtssache
Was für einen Charakter muss man eigentlich haben um jemanden Körperverletzung anzuhängen nur damit man in Krankenstand gehen kann? Die soll zu ihrem Hausarzt gehen und einfach sagen: "ich bin dem Burnout nah, bitte bitte gebens ma 1 Woche Krankenstand" - ich kenne keinen Arzt der sowas verweigert.
Die nehmen nur übergewichtige, alte, verheiratet, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und ein niedriges Bildungsniveau. Wer Sport treibt und vielleicht noch höhere Schulbildung besitzt, hat fast keine Chance.
Verheiratete nennt man zuverlässiger, da sie Angst haben, bei der kleinsten Verfehlung ihren Job zu verlieren, während Unverheiratete oder Singles unabhängiger sind. Noch besser ist, wenn man Kinder hat. Da weiß man, wozu man malochen geht.
"...wonach Polizeibeamte die Überwachungsvideos routinemäßig auswerteten..."
Wenn Polizisten - wie z.B. in der Station Spittelau - übergriffig werden, gibt's das seltsamerweise nicht:
http://www.news.at/a/urteil-... afe-286031
Andererseits muss man sagen, dass in anderen Zeitungen von "einem nicht genehmigten Urlaubsantrag" geschrieben wurde, welchen sie mit einem selbstgenehmigten Krankenstand kompensieren wollte, vielleicht hat da nur der Druckfehlerteufel im Standard zugeschlagen.
arbeitgeber inkl. anwälten armada hinter ihnen steht. ein kleiner schwarzfahrer (=schon fast ein raubmörder) hat keine chance. schauen´s nach graz da haben kontrollore freunde und verwande schwarz fahren lassen.... recht gibt es, gerechtigkeit für den kleinen mann sicher nicht...
MAcht doch jeder Arzt, zumindest wenn man in der früh antanzt und Symptome nennt (was würde es ihm auch bringen eine Krankschreibung abzulehnen; Weiters würds ordentliche Schereien geben, wenn eine Krankschreibung abgelehnt wird und es passiert etwas am Arbeitsplatz..) Wenn man länger beim gleichen ist, reicht mMn auch ein Anruf. Warum auch nicht.
mir hat einmal ein schwarzkappler gesagt - nachdem er mich beim schwarzfahren erwischt hat - wennst davon rennst prack ich dir eine. habe ihm dann vorgeschlagen aus der ubahnstation zu gehen und es draussen auszuboxen. er ist nicht mitgegangen, ich habe keinen erlagschein bekommen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.