Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Mogadischu - Nur zwei Tage nach seiner Wahl ist auf den neuen somalischen Präsidenten Hassan Sheikh Mohamud (Cheikh Mohamoud) ein Anschlag verübt worden. Der Staatschef blieb bei den Explosionen vor seiner Residenz am Mittwoch unverletzt, drei Soldaten wurden getötet, wie die Nachrichtenagentur AFP von offiziellen Stellen und aus Polizeikreisen erfuhr. Die islamistische Shabaab-Miliz bekannte sich zu dem Anschlag und drohte mit neuer Gewalt.
Mohamud residiert seit seiner Wahl zum Präsidenten am Montag in einem Hotel in Somalias Hauptstadt Mogadischu. Zum Zeitpunkt des Anschlags traf er dort nach Angaben aus kenianischen Regierungskreisen Abgeordnete aus Kenia und den Außenminister des Landes, Sam Ongeri. Der Sprecher der Mission der Afrikanischen Union in Somalia (AMISOM), Oberst Ali Houmed, teilte mit, Mohamud und alle weiteren Menschen in dem Hotel seien unverletzt geblieben.
Soldaten getötet
Getötet wurden nach Angaben aus Polizeikreisen hingegen ein ugandesischer und zwei somalische Soldaten. Houmed bestätigte den Tod eines AMISOM-Soldaten. Den Anschlag verübten demnach vermutlich drei Selbstmord-Attentäter. Vor dem Hotel lagen die zerfetzten Leichenteile der Attentäter, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die somalische Polizei beschlagnahmte die Kamera eines AFP-Fotografen, der Aufnahmen gemacht hatte. In der Umgebung des Hotels suchte die Polizei den Angaben zufolge nach weiteren möglichen Attentätern.
Kurz nach den Explosionen bekannte sich die islamistische Shabaab-Miliz zu dem Anschlag und drohte mit weiterer Gewalt. "Wir sind verantwortlich für den Angriff auf den sogenannten Präsidenten und die Delegation", die bei ihm war, sagte ein Sprecher der Miliz, Ali Mohamud Rage, der Nachrichtenagentur AFP. "Es wird mehr derartige Angriffe geben, bis Somalia befreit ist."
Die Präsidentschaftswahl am Montag war der vorläufige Höhepunkt eines unter UN-Schirmherrschaft stehenden Stabilisierungsprozesses für Somalia. Das unter Gewalt und Hungersnöten leidende Bürgerkriegsland am Horn von Afrika hat seit dem Sturz von Präsident Siad Barre im Jahr 1991 keine funktionierende Zentralregierung. Die Shabaab-Miliz hatte den Wahlprozess als unter anderem von den Nachbarländern Somalias gesteuerten "feindlichen Akt" kritisiert, Mohamud selbst aber von der Kritik ausgenommen.
Der Akademiker und ehemalige Universitätsdekan Mohamud stammt aus der somalischen Zivilgesellschaft und ist gut vernetzt. Der politische Neuling hat Verbindungen zu zahlreichen miteinander verfeindeten somalischen Fraktionen und steht selbst Al-Islah nahe, der somalischen Entsprechung der Muslimbruderschaft. In der Vergangenheit arbeitete Mohamud für mehrere nationale und internationale Friedens- und Entwicklungsorganisationen. Ihm wird zugetraut, sein Land unter Einbeziehung der aus der Diaspora zurückgekehrten Somalier und frei von Clan-Politik voranzubringen.
(APA, 12.9.2012)
Innenminister entkommt Attentat unverletzt - Shaabab-Rebellen bekennen sich zur Tat
Es geht um Justiz- und Polizeistrukturen, Menschenrechte und ein faires Finanzsystem
Ranghoher Offizier soll Ziel des Anschlages gewesen sein - Wer hinter dem Anschlag steckt ist noch nicht bekannt
Mindestens 34 Zivilisten getötet - Autobomben vor Gericht und Geheimdienst-Gebäude - Unbekannte liefern sich Schusswechsel mit Regierungssoldaten
Rebellen flohen aus mehreren Dörfern
Strandrestaurant in Somalias Hauptstadt getroffen
Die Befreiungsaktion für eine französische Geisel endet für die Franzosen in einem Desaster - nicht zum ersten Mal
Anschlag richtete sich offenbar gegen hohen Polizeibeamten
Frankreichs Präsident: Entführter Geheimdienstagent "ohne Zweifel" hingerichtet
Attentäter sprengte sich vor Gebäude in Mogadischu in die Luft
Unterschiedliche Angaben zu Überleben eines französischen Geheimagenten
Agent war nach einer gescheiterten Befreiungsaktion angeblich noch am Leben
Islamic Relief wurde Kooperation mit UNO vorgeworfen
Islamistische Al-Shabaab-Milizen greifen an
Somalia: Al-Shabaab-Miliz vor Rückzug aus Kismayo
Kaum Kämpfe, Miliz floh vor Soldaten von somalischer Armee und AU-Mission
Shebab-Miliz übernimmt vorübergehend Kontrolle über Grenzstadt
850 Mitglieder beraten neun Tage lang über Entwurf
Außenministerium wird erstmals von Frau geleitet
Verfassungsversammlung und Volk sollen über Text abstimmen
Zehn Verletzte - Attentäter sprengten sich vor Hotel an Straßenkreuzung in die Luft
Premier bestreitet Untersützung von Rebellentruppe
Premierminister überlebte Anschlag - Al-Shabaab-Miliz: Attentat von Sympathisantin ausgeführt
entsprechen sagen über div. "opiate" etwas anderes aus...obwohl ein widerspruch in sich da opiate ja eher eine beruhigende wirkung auf den patienten haben sollte...aber vielleicht haben die nur in die falsche scatula gegriffen...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.