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vergrößern 450x450Postadresse: Kumpfgasse 20, Amtsgebäude der Stadt Klagenfurt.

"Heldengedenken" von Jung und Alt: Ulrichsberg (Archivbild)
Die Ulrichsberggemeinschaft (UBG) lädt jedes Jahr nach Klagenfurt, um am Ulrichsberg Kriegsveteranen und jüngere Rechtsgerichtete zu versammeln - und dabei SS-Angehörige als "Helden" zu ehren. Ansonsten hat sie nicht viel zu tun, dennoch verfügt sie über ein Büro, das drei Räume umfasst. Und wie derStandard.at erfuhr, wird es von der Stadt Klagenfurt gratis zur Verfügung gestellt.
Im städtischen Amtshaus in der Kumpfgasse 20 residiert die UBG zwischen Meldeamt, Standesamt und Alkoholberatung. Miete muss sie dafür nicht bezahlen: Die Räumlichkeiten werden als Bittleihe unentgeltlich vergeben, bestätigt die städtische Beschaffungsabteilung auf derStandard.at-Anfrage. Lediglich die Betriebskosten müsse die UBG berappen, doch auch diese würden zur Hälfte von der Stadt subventioniert, heißt es bei der Stadt Klagenfurt: "Ja, die zahlen ganz wenig", erklärt ein Sprecher. Letzteres wird jedoch von der UBG dementiert: Man zahle die vollen Betriebskosten, und zwar 200 Euro pro Monat für 70 Quadratmeter.
Wie berichtet bezieht die UBG eine jährliche Landesförderung von 11.000 Euro. Da diese Mittel laut UBG-Präsident Hermann Kandussi nicht ausreichen, habe man heuer um weitere "5.000 bis 8.000 Euro" angesucht. Er sei zuversichtlich, die Zusatzförderung zu erhalten, meint Kandussi gegenüber derStandard.at: "Es schaut gut aus - sonst hätten wir schon eine Absage bekommen."
Darüber hinaus unterstützt die Stadt Klagenfurt die UBG mit einer Reihe von Sachsubventionen: So werden Bedienstete des Stadtgartenamtes zur Verfügung gestellt, um die Rasenfläche am Ulrichsberg zu mähen und zu planieren. Auch rund 40 Mitarbeiter der Klagenfurter Berufsfeuerwehr werden der UBG gratis zur Verfügung gestellt - nicht einmal der sonst übliche 30-prozentige Selbstbehalt bei Sachsubventionen fällt für die UBG an. Eine diesbezügliche Ausnahmeregelung der Stadt Klagenfurt sichert der UBG dieses Privileg. Laut einem Beschluss des Stadtsenats, der derStandard.at vorliegt, belaufen sich die Sachsubventionen für das diesjährige Ulrichsberg-Treffen auf 10.500 Euro.
Diese Sachspenden veranlassten nun die Grünen, den Klagenfurter Stadtsenat wegen Amtsmissbrauchs anzuzeigen. Justizsprecher Albert Steinhauser sieht im Einsatz der Berufsfeuerwehr "eine Steuergeldverschwendung für einen politisch isolierten und mehr als fragwürdigen privaten Verein, die im Widerspruch zu den Gesetzen stehen könnte".
Mittlerweile hat die UBG bekannt gegeben, dass die ursprünglich geplante Festrede des SS-Angehörigen Herbert Belschan von Mildenburgs nun doch abgesagt wird. Von Mildenburg hätte am kommenden Sonntag beim Ulrichsberg-Treffen auftreten sollen. Grund für den Rückzug seien Medienberichte über dessen Mitgliedschaft bei der Waffen-SS, berichtet die APA: "Wir wollen keinen Wirbel", so Kandussi. Im Vorfeld hatte Kandussi angekündigt, dass in diesem Jahr kein Politiker am Rednerpult stehen werde - man wolle vielmehr "neue Ideen" auf den Berg bringen. Die diesjährigen Festredner seien demnach "echte Heimkehrer". (Maria Sterkl, derStandard.at, 13.9.2012)
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hab mir grad die FB seite von der "Ulrichsberggemeinschaft der Heimkehrer- und Europagedenkstätte" angeschaut, da wird einem ja übel. schlimm genug, dass es solche versammlungen überhaupt gibt, aber noch schlimmer, dass die das auch noch finanziert bekommen...
habs mir auch gerade angesehen! die sachen die da von den Seiteninhabern gepostet werden haben mit einer grauzone eigentlich wenig zu tun!
ok idioten gibts überall aber wieso muss die stadt klagenfurt sowas auch noch subventionieren? manchmal denk ich mir wirklich, dass die sonne in kärnten endgültig untergegangen ist!
Ich finde es schon in gewisser Weise bedenklich, welch undemokratisch ignorante Gesinnung von vielen in unserem Land vertreten wird.
Auch wenn es mir politisch nicht passt, was gewisse Personen machen, so lange sie sich im gesetzlichen Rahmen bewegen, muss natürlich auch sichergestellt sein, dass solche Veranstaltungen möglich sind. Und das schließt halt auch Polizei bzw. Feuerwehreinsätz mit ein.
so so, nur bei so typisch/einschlägigen veranstaltungen sollte die polizei eher für absage und ordnung sorgen!
die feuerwehr, sie sollte weiterhin das tun, was in ihrer satzung steht, aber da steht sicher nix über ulrichsberg und kriegsheldeneherungen ...
... das ist eher keine normalzustand für eine feuerwehr!
Also bitte:
Bei einer Veranstaltung, die erlaubt worden ist, muss es doch logisch sein, sei es eine anarchistische/rechte/linke/nazikommunistische/weißgottwas Veranstaltung, dass für die Sicherheit der Teilnehmer gesorgt ist. Weiters ist es bei jeder Veranstaltung in kleineren Orten so, dass die freiwillige Feuerwehr unter die Arme greift.
Sich darüber aufzuregen, zeugt eigentlich nur von einem notorischen Beißreflex und hat mit einer wahren demokratischen Gesinnung nun wirklich wenig zu tun.
dann würde doch das bundesheer in großen scharen auftreten, nix dergleichen, dies wurde aus nachweisbaren gründen gänzlichst untersagt, so ist es! das gleiche sollt auch bei der feuerwehr eine genauere beachtung finden, die ff hat doch gebildete leute, nicht?
.
Ist es nicht vollkommen deplatziert, wenn ehrliche Feuerwehrmänner zum Aufputz und für Assistenzleistungen einer gestrigen "Kriegshelden-Propaganda und Na*i-Schau" am Ulrichsberg verpflichtet werden?
Das hervorragende Image der freiwilligen Feuerwehrmänner ist in größter Gefahr ....
gibts da nicht irgendwelche bestimmungen, die die wirtschaftlichkeit betreffen? oder anders ausgedrückt - haben sich die verantwortlichen, indem sie diesen verein unentgeltlich landesleistungen zur verfügung gestellt haben, nicht in irgendwie strafbar gemacht?
âls Beweis der Adresse hätte es gereicht, den unteren Ausschnitt der Einladung zuzuschneiden. Ich will ehrlich gesagt nicht hier auch noch den vollen Programmablauf des Wahnsinns beworben sehen...
Nur so zur Hebung meines Gemütszustandes.
Samstag
14:00
Christian-Broda-Platz, Innere Mariahilferstraße/Ecke Gürtel
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Geben wir den Opfern der (ungarischen) staatlichen Repression eine Stimme,
ein lautes Organ! Verschaffen wir uns Gehör. Screaming Birds - die Stimme des Hilferufes!
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Es macht uns wütend, dass die Gleichschaltung der ungarischen Medien seitens der Orban - Regierung vorangetrieben wird. Es macht uns wütend, dass in Zeiten der Krise Ressentiments gegen Minder...
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