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Genf/Krakau - Rund 500 Forscher des Teilchenforschungsinstituts CERN bei Genf haben diese Woche in Krakau über die Zukunft der europäischen Teilchenphysik beraten. Es handle sich nicht um konkrete Pläne, sondern lediglich um ein Brainstorming, sagte CERN-Sprecher James Gillies. Ein 80 Kilometer langer und gerader Beschleuniger in der Schweiz und Frankreich, der in der britischen Presse als Nachfolger des Large Hadron Colliders (LHC) gehandelt worden war, sei nur eine von vielen Ideen.
Ebenso gut könnten sich die USA oder Japan als der bessere Standort für so einen Riesentunnel erweisen, betonte Gillies. Die Wissenschafter diskutierten auch andere Möglichkeiten für die Nachfolge des LHC, der noch weit länger als 2020 laufen soll. So könnten im bestehenden, 27 Kilometer langen LHC-Tunnelring neue Instrumente installiert werden. Obwohl der LHC erst am Anfang seines Forschungsprogramms steht, müsse aber frühzeitig über dessen Fortsetzung diskutiert werden, denn solche Hochenergie-Anlagen benötigten extrem lange Vorbereitungszeiten. "Die ersten Diskussionen zum LHC fanden in den 1970er Jahren statt", sagte Gillies, "erste Prototypen entstanden in den 1980er Jahren und der Bau begann 1994."
Gedanken machten sich die Wissenschafter auch über andere Gebiete der Teilchenphysik. Wie ergänzt sich die Forschung mit Teilchenbeschleunigern mit anderen Experimenten, etwa zur kosmischen Strahlung? Welche Anlagen wären in Zukunft am geeignetsten für die Erforschung der flüchtigen Neutrinos? "Teilchenphysik war schon immer ein langfristiges, international koordiniertes Unterfangen", sagte der Vorsitzende der Strategiegruppe, Tatsuya Nakada von der ETH Lausanne. "Mit der zunehmenden Größe und Komplexität der Anlagen ist eine klare europäische Strategie essenziell."
Deshalb treffen sich seit 2006 CERN-Forscher und Kollegen etwa aus Japan und den USA alle sechs Jahre, um über die Richtung der Teilchenforschung in Europa und weltweit zu diskutieren. Die Endversion der europäischen Strategie wird im März 2013 in Brüssel präsentiert. (APA/red, derStandard.at, 14. 9. 2012)
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Klar, warum nicht rund um die Erde, aber besser in grosser Höhe einen Ring um die Erde, z.B. wegen diesen Vorteilen,...
+ kein Tunnelbau notwendig, da nur die höchsten Kollisionsenergien untersucht werden
+ keine Erdbebenschäden mehr möglich
+ Energieversorgung über das Erdmagnetfeld möglich
+ Stabile Brückenkonstruktion aus Teilsegmenten möglich die als Grosskreis um die Erde, hauptsächlich durch die Gravitation in fixer Position gehalten wird
+ zusätzlich wären etliche Aufzüge zw. Erde und LHC - Ring möglich, allerdings muss stets die Massenverteilung in Echtzeit berechnet werden!
+ weltweit symmetrischer Anbau (Masse) von Hotels und weitere wissenschaftliche Plattformen!
kleiner Ausblick: http://www.natrium42.com/halo/flight2/
also beim LHC war es billiger, den tunnel zu graben als die grundstücke zu erwerben
und graben wird man sowieso müssen - das ding muss ja über die gesamte strecke gerade sein, da kann man keinen hügelchen folgen
auch die abschirmung von der umgebung wird einfacher sein, wenn das ding unter der erde ist
stimmt, des Weiteren ist die Geologie nicht überall gleich. Mir hat ein CERN-Wissenschaftler vor einigen Jahren mal gesagt, es gäbe genau vier Orte auf der Welt, wo man den LHC hätte bauen können, weil die Geologie des Untergrundes bei solchen Rießenausmaßen extrem entscheidend ist.
Wer noch nicht versteht, was das alles mit CERN soll, und glaubt, dass da sinnlos Geld verschwendet wird, kann sich ja mal diese Folge von Through the Wormhole anschauen. Sehr informativ, objektiv und zugleich unterhaltsam:
Season 1, Episode 7: What are we really made of?
http://www.youtube.com/watch?v=UOvWzQPUFyM
Wozu?
Die sollen was gscheites machen!
Die sollen das Geld und ihren Grips für was anderes einsetzen!
Verschwendete Intelligenz
...
Also die paar tausend Leute die am CERN arbeiten sind sicher kein vergleich zu den Milliarden (!), die wirklich ihre Zeit und Intelligenz verschwenden (für Religion, Shopping, TV ...).
Das CERN ist ein Tropfen auf dem heißen Stein verglichen mit anderen Dingen. Und trotz allem der größte Meilenstein in der Geschichte seit der bemannten Mondlandung!
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