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vergrößern 800x527So sieht die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke im Detail aus.

Bei einer Testfahrt auf der neuen Strecke stellten sich ÖBB-Vorstand Franz Seiser, Bundesministerin Doris Bures und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Christian Kern den Fragen der Presse.
Wien - Ab Dezember wird sich für Bahnreisende die Fahrtzeit von Wien nach St. Pölten und retour deutlich verkürzen. Durch die Inbetriebnahme der neuen Strecke mit dem Lainzer- und Wienerwald-Tunnel werden die Railjet-Züge der ÖBB mit bis zu 230 km/h fahren. Auch Westbahn-Züge werden die Strecke bedienen.
Damit wird der Ausbau zur viergleisigen Westbahn fortgesetzt. Das Investitionsvolumen für die Neubaustrecke sowie für den Lainzer Tunnel liegt bei rund 2,8 Milliarden Euro, die projektierten Kosten wurden laut ÖBB-Vorstand Franz Seiser um rund 100 Millionen Euro unterschritten.
Für Verkehrsministerin Dores Bures (SPÖ) eine wichtige Investition: "Auf der Westbahn ist die Zukunft der Bahn bereits Realität, auf der Südbahn müssen wir sie noch gestalten". Von den heutigen Investitions-Entscheidungen der Bahn-Infrastruktur würden auch noch die künftigen Generationen profitieren. Mit der schnelleren Verbindung hänge die Bahn auf dieser Strecke wirklich das Auto ab. "Ich würde keinem Autofahrer empfehlen, zu versuchen so schnell zu sein wie die Bahn", warnte Bures.
ÖBB-Vorstandschef Christian Kern verwies bei einer Pressetestfahrt im Railjet auf das Gesamtkonzept: Neben den Investitionen in die Infrastruktur verbessere Do & Co das Speisen- und Getränkeangebot in den Zügen, WLAN werde angeboten, Tickets könnten übers Smartphone gekauft werden. "Bahnfahren wird insgesamt einfacher und bequemer", resümierte der Holding-Chef. Durch den Streckenausbau rechne die Bahn im nächsten Jahr mit einer Million mehr Kunden.
Der durch ÖVP-Chef Michael Spindelegger aufgebrachten ÖBB-Privatisierungsdiskussion erteilten sowohl Kern als auch Bures erneut deutliche Absagen. Die Bahn erfülle eine gesellschaftliche Aufgabe in Österreich, betonte Kern. Es werde immer eine öffentliche Aufgabe bleiben, in die Infrastruktur zu investieren.
Dabei strebe die Bundesbahn an, so viele Strecken wie möglich zu bedienen und die betriebswirtschaftlichen Ziele dementsprechend zu formulieren: Im Güterverkehr werde etwa bei Transporten für die Holzindustrie ein Nullergebnis angestrebt - ein privater Eigentümer würde aber Gewinne machen wollen. Heuer werden die ÖBB schwarze Zahlen schreiben, aber ohne dass die öffentlichen Leistungen erhöht wurden, so Kern. Details zum Ergebnis wollte er noch nicht preisgeben.
Auch Bures lehnt die Privatisierungsdebatte ab. Im Regierungsprogramm gebe es keinen Privatisierungsauftrag. Bures wundert sich auch, wie die Debatte geführt werde: Jedes kleine Bahn-Grundstück müsse vor dem Verkauf europaweit ausgeschrieben werden, und nun wolle die ÖVP die ganze ÖBB quasi freihändig an den angehenden Parteigründer und Unternehmer Frank Stronach vergeben, fragt sich die SPÖ-Politikerin.
Mit Fahrplanwechsel am 9. Dezember wird die neue rund 60 Kilometer lange Strecke in Betrieb genommen. Mehr als die Hälfte der Strecke Wien-Meidling - St. Pölten verläuft in insgesamt acht Tunnels. Bis zur Inbetriebnahme werden noch Großübungen im Sicherheitsbereich durchgeführt, in die neben den Berufsrettern auch freiwillige Feuerwehren etc. eingebunden werden.
Die schnellste Fahrt mit dem railjet von Wien-Meidling nach St. Pölten wird künftig 25 Minuten betragen. Auch Pendler aus anderen niederösterreichischen Gemeinden sollen profitieren. Der neue Bahnhof Tullnerfeld soll für die gesamte Region die Anbindung verbessern. (APA, 12.9.2012)
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Bin noch immer der Meinung, dass der kein Bedarf für einen Railjet da war und auch ist ... und zwar ganz einfach weil das Ding unglaublich langsam rumgurkt.
Die ÖBB IC und ÖBB EC fahren auch 200, halten nur öfter.
Aber ENDLICH mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Ein schneller Zug im Fernverkehr ist toll, aber die innerstädtischen Öffis vom Bahnhof weg kann man vergessen, wenn man nicht zufällig mit einer U-Bahn fahren kann:
Den z.B. braucht man hier in Graz vom Hauptbahnhof für weitere 5 km mit dem Bus inkl. 1 mal umsteigen auch ca. 30 min - da kann man das alles letztlich dann abhaken.
könnte es daran liegen das seitdem einige Autos mehr auf den Strassen unterwegs sind?
Züge fahren sicher mehr auf der Westbahn zwischen Wien und Sankt Pölten als in den 90ern und ich meine damit nicht nur personenbefördernde Züge.
Übrigens braucht der Railjet jetzt nur 38 Minuten nicht 45.
Da gab es noch nicht so viele Baustellen und Langsamfahrabschnitte wie jetzt.
Ich habe mich immer schon über die Schleicherei gewundert. Na, jetzt fahren wir halt unterirdisch.
Irgendwie konsequent: zuerst Lärmschutzwände errichten, dann überhaupt die Schienen in die Erde. Zugleich Service einschränken, Speisewägen abschaffen und bei Platz und Polsterung der Sitze sparen.
So macht Bahnfahren Spass.
Bis zum Jahr 2000, wenn laut Plan die ÖBB in 2 Stunden Wien-Salzburg fährt, ist auch noch einige Zeit. Bis dahin wird vermutlich auch die Strecke Attnang - Salzburg fertig gebaut sein...
P.S.: Der Stop in Tullnerfeld Hauptbahnhof wird hoffentlich eine Anbindung an den internationalen Dr. Erwin Pröll-Flughafen St. Pölten haben?
Pröll macht's zwar nicht alles persönlich (wie die Tischler) aber immerhin macht er angeblich alles möglich. Nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten erhalten alle Niederösterreicher einen Freifahrtschein von ihrer Heimatgemeinde per ÖBB nach Wien und von dort mit dem Taxi zur Hofburg.
Wird er nicht gewählt, geht er ins Kloster (die Tonsur hat er ja schon) - HOFFENTLICH
wurde dafür auch abgewählt - die hatte statt auf neuen Hauotbahnhof auf Immo-Investment gesetzt - damit sitzt Bratislava auf Nobel-leerstand und alter Hlavna Stanica
ein neuer Hauptbahnhof am Hauptknoten könnte beide "Wr." Linien in einem Bahhof zusammenführen
naja und die Marchfeldbahn liegt dann wieder bei uns - dort wird nur repariert - aber nix investiert
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