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Behandeln zahlt sich aus

8. Oktober 2012, 00:00

Die Behandlung von Krankheiten kostet naturgemäß Geld. Tatsache ist aber, dass die Nicht-Behandlung einer Generalisierten Angststörung noch höhere gesellschaftliche Kosten verursacht, als eine rechtzeitig durchgeführte Therapie.

Unser Gesundheitssystem ist in aller Munde: Wie lässt sich die Versorgung der Bevölkerung finanzieren? Die Behandlung von Krankheiten kostet naturgemäß Geld - auch die GAD ist dabei keine Ausnahme: Die meist langjährige Dauer mit frühem Krankheitsbeginn, hoher Rückfallwahrscheinlichkeit und Begleiterkrankungen verursacht hohe Ausgaben. Dabei stellen die tatsächlichen Behandlungskosten das geringere Problem dar - Einsparungspotentiale liegen dort, wo die Krankheit nicht, oder nicht rechtzeitig, erkannt wird.

Die Gesundheitsökonomen am Institut für Pharmaökonomische Forschung (IPF) in Wien zeigen die Kosten einer GAD-Erkrankung auf: Einerseits entstehen Kosten im volkswirtschaftlichen Sinne (bewerteter Verbrauch von Ressourcen) wie die direkten medizinischen Kosten. Andererseits gibt es indirekte Kosten wie sie z.B. durch Arbeitsausfall entstehen, sowie intangible Kosten, also Kosten, die sich nicht als objektiver Geldwert darstellen lassen, wie Schmerzen oder Lebensqualität. Gesellschaftliche Folgekosten sind jene Kosten, die durch nicht oder falsches Behandeln, sowie durch unkooperatives Verhalten des Patienten im Rahmen der Therapie entstehen.

‚High Utilizer‘ des Gesundheitssystems

Größtes ökonomisches Problem ist, dass die Generalisierte Angststörung selten diagnostiziert und behandelt wird. Die Patienten kommen mit unterschiedlichsten körperlichen Symptomen zu ihrem Hausarzt, der sie wiederum an Fachärzte weiterverweist, die weitere Untersuchungen vornehmen, aber in den seltensten Fällen organische Ursachen finden. Die Betroffenen laufen von einem Arzttermin zum nächsten, ohne eine Diagnose zu erhalten. Im Gegenteil: Die zunehmende Besorgnis um den eigenen Gesundheitszustand kann die Krankheit verschlimmern.

Krankenstände, Frühpensionierung, verminderte Produktivität am Arbeitsplatz etc., treiben die Kosten weiter in die Höhe. Das IPF Wien legt dar, dass ein Krankenstandstag rund € 100,- kostet. Da ein Drittel aller GAD-Patienten arbeitsunfähig ist, führt das dazu, dass die indirekten Kosten der Krankheit ein Drittel der Gesamtkosten ausmachen!

Große Versorgungsdefizite

Studien haben belegt, dass die Generalisierte Angststörung jenes psychische Störungsbild ist, das in Allgemeinpraxen überproportional häufig auftritt, aber nur in wenigen Fällen korrekt diagnostiziert wird (z.B. werden Depressionen fast doppelt so häufig - in 64,3 % der Fälle - zutreffend diagnostiziert). Zuletzt dauerte es im Durchschnitt 20 Jahre (!) bis bei einem Patienten eine GAD diagnostiziert wurde. Der daraus resultierende Mangel an adäquater Behandlung führt wiederum zu den bereits oben aufgezeigten Problemen und Kosten.

Das Problem kann jedoch nicht nur auf unsere Ärzte abgewälzt werden. Da weder die Betroffenen noch die Gesellschaft GAD-Symptome als Krankheit wahrnehmen, oder Angst haben als ‚psychisch krank‘ abgestempelt zu werden und daher gar nicht erst mit ihren Ärzten darüber sprechen, können sie auch nichts über die guten Behandlungsmöglichkeiten herausfinden.

Ein Teufelskreis, der jedoch durch Aufklärung über die Krankheit durchbrochen werden kann.

Behandlungskosten als Investment sehen

Die richtige Diagnose hilft nicht nur den Patienten sondern auch dem Gesundheitssystem, wissen die Experten am IPF. Die Therapie von GAD-Betroffenen vermeidet weitere Untersuchungs- und Behandlungskosten, verringert die Rückfallwahrscheinlichkeit und chronische Begleiterkrankungen. Rechtzeitig erkannt, wird der langfristigen Beeinträchtigung der Patienten vorgebeugt, und somit werden auch längere oder frühzeitige Arbeitsausfälle vermieden. Nicht zuletzt führt die steigende Lebensqualität der Betroffenen zu einer höheren Produktivität und Leistung.

 

LYR-042-12/1/14.09.2012, Pfizer Corp. Austria GesmbH

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