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Wien - Die börsenotierte Erste Group erwartet, dass sie ab 2013 eine höhere Eigenmittelquote vorgeschrieben bekommen wird, die statt bisher acht Prozent bei bis zu 13 Prozent liegen könnte. Schon zum Halbjahr 2012 habe die Erste Group jedoch, noch ohne Einbeziehung des Halbjahresgewinns, eine EM-Quote von 14,3 Prozent erreicht, teilte das Institut am Mittwoch mit. Die Festlegung der Quote wird das Ergebnis des kürzlich mit Finanzaufsicht (FMA) und Nationalbank (OeNB) begonnenen jährlichen Prozesses zur Kapitalausstattung sein.
Eine endgültige Entscheidung zum neuen Mindesterfordernis für die gesamten Eigenmittel - derzeit 8 Prozent - wird von der Bank mit Jahresende 2012 erwartet. Die Erste Group erwartet bei der Festlegung, wie hoch künftig die Solvency Ratio ausfallen muss, einen Wert zwischen 12 und 13 Prozent - "eher bei 13 Prozent", wie es zur APA hieß.
Die Anpassung der regulatorischen Eigenmittel mit den erhöhten Kernkapitalquoten (seit Oktober 2011 mindestens 9 Prozent) sehe man als logischen Schritt an; man werde auch weiterhin alle gesetzlichen Erfordernisse (EBA, Basel III, Eigenmittel) rechtzeitig und nachhaltig erfüllen. (APA, 12.9.2012)
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