Streifenhörnchen in New York

Ansichtssache

Weniger ist mehr: Marc Jacobs setzt Trend bei Fashion Week

Bild 1 von 31»
foto: ap/wenig

Seine Modeschau ist der Höhepunkt der New Yorker Fashion Week. Und sie ist meist auch jene, die anzeigt, in welche Richtung sich die Mode entwickelt, wenn in den kommenden Wochen erst in London, dann in Mailand und Paris die Kollektionen der nächsten Saison gezeigt werden. Nach der Show von Marc Jacobs lässt sich sagen: Die Zeiten des vielen Drumherums sind erst einmal vorbei.

weiter ›
Share if you care
Posting 1 bis 25 von 98
1 2 3
So viel Senf von so vielen!

Oh wow - all das hier liest sich ja wunderbar. Jeder scheint so ein Mode-Experte zu sein. Kann man eigentlich auch andere Kommentare wiedergeben, außer jene die einen schon von anderen Kritikern vorgekaut werden?!
Wie viele von denen unter mir waren einmal bei einer Fashionweek oder hatten wirklich mit Models was zu tun?! Und jedes dünne Model ist automatisch bulimisch oder anorektisch, ist ja klar!
Fakt ist, dass in dem Fall Marc Jacobs Künstler ist, der hier in Form einer Modenshow seine Vernissage hält. Wenn das sein Ideal ist dann ist dem so. Sollte er sich deswegen verstellen nur weil hier Kommentare gepostet werden wie: "Oh Gott - Zombie hin, keine Rundungen her..bla"?

Schöne Kleidung: 26 von Oscar de la renta, 12 von Marc by Marc und 13 von Avril Lavigne. Der Rest passt vornehmlich auf Vogelscheuchen. Sollen das schöne Frauen sein???? => Leute, man sieht offenbar nur noch Zombie-Filme. Benennt die New York Fashion Week um in "Die Nächte der lebenden Toten".

avril lavigne? wirklich?
was die auf der ny fashion week macht ist mir schleierhaft.. ihre fetzen sehen aus wie vom new yorker. so gesehen würds dann wieder passen.

Kein Busen, kein Po, keine Hüften, keine Mitte, da kann man natürlich Streifen tragen, wenn man selbst nur noch eine lange Latte ist.

warum haben die immer so ekelhafte Haut, z.b. an den Beinen?

das material finde ich irgendwie befremdlich. ich hatte vor vielen jahren einen gartenstuhl aus plastikflechtmaterial, das dem rock verdammt ähnlich gesehen hat.

strange

ich schau mir sowas selten an und mach es sicherlich die naechsten jahre nicht mehr.

ich versteh diese zombieparade nicht.....

haarig

wusste garnicht daß die Augenbrauen wieder dicker getragen werden... Interessant.

schon seit 2 jahren ist der trend zu dichteren augenbrauen wieder da.

Wofür bestrafen die mich !?

Warum sind die so streng mit mir?
Einzig Marimekko, Oscar de la Renta, Marc Jacobs und Frau Lavigne lassen ein bißchen Lockerheit, ein wenig Schwung und Verspieltheit zu.
Wenn diese Mode den Zeitgeist widerspiegelt (bzw. als Kunstform diesen vorausfühlt), dann schnallt Euch an Leute, es stehen uns knochenharte Zeiten bevor, da gibt's nichts zu lachen; das Wassermann-Zeitalter wird einfach übersprungen, in Deckung: Steinbock voraus!

Mode mag es sein.

Aber muss es mir gefallen?

Einmal mehr zeigen die Kommentare: Nichts erregt Spießer

so sehr wie alles, was Maßstäbe jenseits ihres Schrebergartenhorizonts betrifft. Das kennen sie nicht, das verunsichert ihre fade Durchschnittlichkeit, das macht ihnen Angst, also mobben sie dagegen.
Und natürlich gegen alles, was sie als Minderheiten begreifen: hier sind es die "Magermodels" (wären es lauter dicke Models, würden sie auch loslegen und sich gar nicht einkriegen vor lauter "lustigen" Stammtischwitzchen).
Über die Mode verlieren diese Experten natürlich kein Wort. Für sie dienen Modeschauen dazu, die Models zu bewerten. Klar, im Museum beurteilen sie auch nicht die Bilder, sondern die Rahmen und die Tapeten.

Zwischen normale schöne Frauen, dicken ausladenden Frauen und knochigen Bulimie-Magermodels (unklar, ob sie Mann oder Frau sind) sind die Unterschiede klar. Schönheit ist genormte harmonische Maße und Durchschnittlichkeit. Knochige halbtote Hungerhaken repräsentieren nicht den Durchschnitt und schon gar nicht Schönheit oder Gesundheit.

Kleider sind auch nicht dazu da, lebende Bretter zu dekorieren, sondern Menschen zu bekleiden und zwar so, dass sie die Schönheit betonen.

problem

ist, dass hier der rahmen vom bild ablenkt und ungute assoziationen hervorruft (ob gewollt sei mal dahingestellt).

grüße
expertin und spießerin

Genau das ist das Problem,

daß sie Mode für das Bild und das Modell für den Rahmen halten. Dabei ist es genau umgekehrt.
Das Wesen der Mode ist, daß sie für Menschen gemacht wird, so wie der Rahmen für das Bild gemacht wird.
Es ist der Mensch dem sie Ausdruck verleiht, den sie "rahmt".
Wer jedoch Kleidung für reine Kunstprodukte wie diese "Modelle" macht, macht keine Mode, sondern etwas anders, möglicherweise eine Art Performancekunst. Als Performancekunst könnte man sie möglicherweise bewerten.

Wenn man jedoch diese Kunst als Mode beurteilen wollte, müsste man zuerst sehen, wie sie am Menschen aussieht.

Das sie den dünnen Models per se das Menschsein absprechen, ist auch nicht grad philanthrop.

*Dass Sie

stirbst du schon, oder isst du noch

arm, die mädls.
krank der scout.

die Präsentation dieser Kollektion ist eine Warnung

für das was kommen kann wenn "Bio"sprit noch länger angeboten wird. deshalb ernste bis gruselige Mienen der Aktivistinnen bei den nachgestellten Szenen (ausgebrochene Häftlinge nach der Hunger-Revolte)

nach den Foto-Sessions wurden alle Aktivistinnen unter ärztlichen Aufsicht durchgefüttert, es ist niemand zu Schaden gekommen!

Ich verstehe das nicht.

Wenn Marc Jacobs Mode für Knaben machen will, warum zieht er dann keine Knaben an?

Warum müssen sich Frauen alles, was an ihnen weiblich ist weghungern, bis sie wie ein 12 Jähriger aussehen?

Bei den Bildern könnte man glauben, dass dort durch die Wirtschaftskrise die Nahrungsmittelversorgung zusammengebrochen ist. Kriegt man da als Zuschauer nicht das Verlangen ihnen aus Mitleid Essen auf den Laufsteg zu werfen?

Caritas- Spendenkonto: PSK 7.700.004 (BLZ 60.000)
Kennwort: Hungerhilfe

Selbst ich als jemand, der ähnlich dünn ist muss sagen: Einige der Models auf den Bildern sehen wirklich nicht mehr schön aus.

Posting 1 bis 25 von 98
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.