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Ärztekammer beharrt auf freiwilliger Teilnahme an ELGA.
Wien - Die Ärztekammer beharrt auf ihren Forderungen für eine Zustimmung zur vom Gesundheitsministerium geplanten Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA). Vor allem die elektronische Verwertbarkeit der Befunde, also eine effektive Suchfunktion, müsse gewährleistet sein, betonte Ärztekammer-Präsident Artur Wechselberger am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Nur wenn im Gesetz auf alle Forderungen - darunter auch die freiwillige Teilnahme am System, Datensicherheit und eine Probephase - eingegangen wird, kann er sich einen Start 2013 vorstellen. Ansonsten werde es kein Ja der Ärztekammer geben.
Wechselberger hatte die Forderungen der Kammer bereits Ende August aufgestellt. Nun betonte der Präsident, dass die Experten der Kammer sowie des Gesundheitsministeriums in ihren Verhandlungen nicht weitergekommen seien. Zwar hätten die Ärzte mit ihren Anliegen im Ministerium grundsätzlich Zustimmung gefunden, im vorgelegten Gesetzesentwurf hätten die Vorschläge der Kammer dann aber keinen Niederschlag gefunden. Seine Aufgabe werde es jetzt sein, mit dem Ministerium weiterzuverhandeln.
Als besonderes Anliegen nannte Wechselberger die "Usability" des Systems. Konkret will er eine umfassende Suchfunktion implementiert wissen, der derzeitige Plan sei diesbezüglich unzureichend. "Es soll für die Ärzte nicht ein reines Dokumente-Sammelsystem sein", so der Wunsch des Präsidenten. Denn es genüge nicht, wenn nur Dokumente im PDF-Format gespeichert werden, diese müssten die Ärzte dann erst recht wieder manuell durchsuchen. Vielmehr bedürfe es einer effektiven, Dokumente-übergreifenden Suchfunktion. Das Gesundheitsministerium erkenne das zwar an, wolle ELGA aber dennoch vorerst ohne diese Funktion starten - "Ein Ansatz, der grundlegend falsch ist", so Wechselberger.
Er fordert, dass ab sofort "ELGA-fähige Dokumente" erstellt würden und nur diese ins System eingespeist werden. Wechselberger verwies gleichzeitig darauf, dass Umfragen bei 15 Krankenanstaltenträgern ergeben hätten, dass 50 Prozent davon dazu nicht in der Lage seien - und zwar auch nicht im Jahr 2015, wie vom Ministerium vorgeschlagen. Und "weit unter zehn Prozent sind in der Lage, das Dokumentensystem jetzt schon zur Verfügung zu stellen", so Wechselberger - ganz zu schweigen vom niedergelassenen Bereich. In einem ersten Schritt will er nur drei Typen von Daten eingespeist wissen, nämlich Labor-Daten, radiologische Befunde sowie Entlassungsbefunde.
Neben der Suchfunktion beharrt die Ärztekammer auch auf einer Freiwilligkeit an der Teilnahme von ELGA - und zwar sowohl für die Patienten als auch für die Ärzte. Darüber hinaus müsse die Datensicherheit gewährt sein und eine Probephase kommen. Und auch die Finanzierung ist nach Ansicht Wechselbergers nach wie vor unzureichend geklärt.
Im Gesundheitsministerium lässt man die Kritik der Ärztekammer so nicht stehen. Die Gespräche seien sehr wohl "konstruktiv" gewesen, hieß es am Mittwoch aus dem Büro von Ressortchef Alois Stöger (SPÖ). Weitere Verhandlungen mit den Ärzten werde es aber keine mehr geben. Nächster Anprechpartner Stögers sei nun das "Spiegelressort", Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP). Am Zeitplan, ELGA Mitte 2013 zu starten, hält das Ministerium fest. (APA, 12.9.2012)
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weil im ministerium ein eigensinniger oberösterreicher glaubt, sich damit ein denkmal zu setzen. und ein eitler, und seeeehr umtriebiger sektionschef (der mit den grippemasken) elga umsetzen wollen, und die zwei eigentlich gar nicht mit den ärzten sprechen wollen, weil kritik aus berufenem mund gar nicht gewünscht ist. der eine ist diplomée, der andere hat ein politikwissenschaftsstudium als in der wolle gefärbter schwarzer abgeschlossen, die sprechen einfach eine andere sprache, und sie verfolgen andere ziele. und nicht patienteninteressen.
Was dass mit der Beziehung mit dem Patienten tu tun haben soll, verstehe ich nicht. Halte ich für ein Scheinargument. Warum es sie mehr kosten soll ist mir auch ein Rätsel. Solche Programme sind so gestaltet dass man sie in einer Stunde behirnt. Bei Stammpatienten sowie so nicht notwendig. Also nur wenn ein neuer Befund da ist. Was ist daran teuer?
der preis ist daran teuer.
da gehts nämlich nicht um ein windows home office paket.
und, weils ein guter vergleich ist, die sortware, mit der sicherheitschecks gemacht werden, wird auch nicht ohne einbeziehung der piloten funktionieren.
mann, warum schreiben sie hier überhaupt, wenn sie sich nicht mit der matierie beschäftigt haben???
Also das Ministerium meint die Kosten für die Ärzte werden maximal ein paar Tausend Euro betragen. Da wird es auch noch Förderung geben. Wenn sie ein Installateur wären der Abgasmessungen macht schreibt ihnen die Innung ein Gerät vor das ebenfalls ein paar tausender kostet. Förderungen gibt es hier nicht. Egal ob sie nun Arzt oder Pilot sind sollten sie ihr Verhältnis zur Rechtschreibung einmal überdenken.
ein installateur hat eine freie preisgestaltung, und das unterscheidet ihn u.a. von kassenärzten. wenn alle teure auflagen bekommen, müssen alle das wieder über ihre preise hereinbekommen. uns sch... die kasse aber was.
also lassen sie die milchmädchenrechnungen.
btw: man sollte tippfehler von rechtschreibfehlern unterscheiden können, und wenn man sich bei interpunktionen nicht auskennt, und schreibt "was dass..." dann sollte man ganz ruhig sein, und lieber auf der sachebene bleiben, anstatt als ausgewiesener illiterat tippfehler zu bemäkeln.
Die ist ja gegeben:
Jeder Arzt kann ja seinen Kassenvertrag kündigen und etwas anderes machen. Es wird sich sicher jemand finden, der den Vertrag nimmt.
Bauunternehmen können ja auch nicht sagen, sie beharren auf der "Freiwilligigkeit" bei Erfüllung der Aufträge des Bauherrn.
Die Wahrheit, warum sich die Ärzte fürchten ist doch, weil die Tricksereien bei den Abrechnungen zumindest erschwert werden.
Vorgeschoben für eigene Interessen werden - wie immer - die Patienten.
erkundigen sie sich mal bei Ihrem Arzt wieviel er für die Behandlung von der GKK bekommt. Um das Geld würde ich mich in anderen akademischen Berufen nicht mal umdrehen und nein sagen. Noch dazu mit der Verantwortung
oder wenn ich mirs recht überlege... auf typen wie sie ist niemand heiß, auch der staatsanwalt nicht.
sie besserwisser, ein rezept auszustellen von dauermedikamenten bedarf nicht einer arztkonsultation, da würde das hausarztsystem zusammenbrechen. eine verrechenbare leistung ists aber trotzdem. ätsch!
... Erläuterung was ELGA kann, soll und welche Rechte ich als Patientin habe, seitens des Gesundheitsministeriums.
Gäbe es keine Diskussion seitens der ÄK würde das ganze wohl ganz im Stillen eingeführt??
Wenn ELGA soooo super ist, mit nur Fortschritten für die PatientInnen, warum gibt's dann keine Information für die Allgemeinheit, die jenseits der Wahrnehmungsschwelle ist??? und zwar das ganze VOR der Einführung. Das wär ein Fall für direkte Demokratie ... konkrete Erläuterungen und abstimmen!!!
ntersuchungsergebnisse, die man einmal gemacht hat, können auch von anderen Einrichtungen problemlos genutzt werden.
Hat z.B. ein Wiener einen Schiunfall in Tirol sieht der behandelnde tiroler Arzt sofort auch die bisherigen Behandlungen samt Ergebnissen z.B. vom AKH Wien.
Das kann sogar Leben retten.
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