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WhatsApp: Messenger nutzt zu simple Passworterstellung.
Das populäre Messagingtool "WhatsApp" erzeugt zur Anmeldung des Nutzers Passwörter, die viel zu leicht zu erraten sind.
Wie auf Ezio Amodio nach einer Zerlegung des Codes festgestellt wurde, erzeugt die App als automatisches Passwort für die eigene Anmeldung lediglich einen MD5-Hash der MAC ID des jeweiligen Gerätes. Dies stellt ein potenziell gefährliches Einfallstor für Angreifer dar, da als weiteres Authentifizierungsmerkmal nur die Rufnummer des Users verwendet wird.
Befindet sich Benutzer des Programms nun in einem öffentlichen W-LAN, so haben andere Teilnehmer die Möglichkeit, die Rufnummer aus abgeschickten Nachrichten zu fischen. Und dies, so heise, obwohl diese seit einiger Zeit verschlüsselt verschickt werden. Die MAC-Adresse selbst ist ohnehin für jeden einsehbar. Der Accountverlust an einen Unbekannten könnte die Folge sein.
Erst vor wenigen Tagen ist bekannt geworden, dass WhatsApp auch auf Android keine übermässigen Sicherheitsvorkehrungen hinsichtlich der Anmeldung trifft. Auch hier wird einfach nur ein Hash erzeugt, und zwar von der IMEI. Im Mai hatte das Schnüffelprogramm "WhatsApp Sniffer" von sich reden gemacht, das Chats von anderen Usern auslesen konnte, sofern diese im gleichen W-LAN verkehrten. Die Entwickler hatten darauf die Verschlüsselung von Messages eingeführt.
WhatsApp ist ein enorm beliebtes Programm. Allein die Android-Version ist bereits über 50 Millionen Mal heruntergeladen worden. Täglich werden über zehn Milliarden Nachrichten damit verschickt. (red, derStandard.at, 12.09.2012)
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Von den Zugriffsrechten, die sich diese App einräumt, könnte man ohnehin glauben, man installiert sich einen Staatstrojaner... Zugriff auf Identitätsdaten, Telefonnummer, Accountdaten, Position, Telefonbuch, SMS, Audioaufzeichnung, Mehrwertnummern anrufen... naja, 50 Mio.+ App Downloads allein im Android Store... da soll mir einer noch damit kommen, dass Security & Privacy irgendeinen Anwender interessiert... die Masse klickt einfach durch und sch**sst drauf...
Einziger Trost: SMS bietet auch nicht mehr so viel Privacy wie noch vor 20 Jahren :)
Am schrägsten an WhatsApp finde ich, dass kaum einem der User bewusst ist, dass das auf dem freien Protokoll Jabber/XMPP basiert, nur etwas modifiziert und in eine proprietäre Jacke gezwängt.
Mal sehen, wann Jingle überall ordentlich in Jabber implementiert wird, dann wird's _NOCH_ interessanter :)
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