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Wien - Das Donauinselfest der Wiener SP stellte natürlich niemand infrage; die Subvention für das Stadtfest der VP hingegen wurde von der rot-grünen Rathauskoalition praktisch halbiert. Mit dem Geld, konkret 453.000 Euro, realisiert ein, wie man betont, politisch unabhängiger "Verein zur Förderung der Stadtbenutzung" ein neues, von den Grünen lediglich initiiertes Gratisfestival.
Es nennt sich Wienwoche, findet erstmals von 21. September bis 7. Oktober statt und unterscheidet sich grundsätzlich von bestehenden Formaten: Die Wienwoche lässt sich, so Obmannstellvertreter Markus Wailand, nicht passiv konsumieren. Motto: "Die Wienwoche treibt die Rückeroberung öffentlichen Raumes für künstlerische, soziokulturelle und zivilgesellschaftliche AkteurInnen voran, um gesellschaftspolitische und kulturelle Handlungsspielräume zu entwickeln." Das Programm umfasst 70 Veranstaltungen von 29 Gruppen an 40 Orten.
Die Wienwoche lässt sich, wie die Organisatoren Petja Dimitrova, Can Gülcü und Radostina Patulova bei der Programmvorstellung erklärten, in mehrere Projektlinien unterteilen, darunter "Raum umverteilen", "Agieren" und "Geschichte neu schreiben".
Am 21. September startet das etwas andere Festival um 21 Uhr mit einer Pre-Opening-Party im Ragnarhof in Ottakring. Tags darauf findet ab 14 Uhr die Eröffnung mit dem Pflanzen von sechs Obstbäumen im Ostarrichi-Park (vor der Nationalbank) statt. Zeitgleich macht Wien wie es isst, ein "kulinarisches Drama in drei Akten", bei Radtouren sichtbar, wie, wo und von wem Nahrung produziert, verteilt und konsumiert wird. Am Abend wird im Museum für Volkskunde die Ausstellung Festung Europa und in der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (Maysedergasse 2) das Sekretariat für Geister, Archivpolitiken und Lücken eröffnet.
Weitere Höhepunkte sind u. a. die Messe für Arbeit und
Arbeitslosigkeit am 28./29. September in der Arbeiterkammer, bei der
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sollen, mehrere Soundinstallationen und eine Ausstellung über den
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