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Wien - "Wolf versenkte Faymann!", jubilierte ein ÖVP-Funktionär per SMS. "Faymann paniert Wolf. Ein klarer Sieg nach Punkten", hieß es dagegen in einem SMS aus der SPÖ. So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen des ORF-"Sommergesprächs" von Montagabend, das Armin Wolf mit Bundeskanzler Werner Faymann im Gartenhotel Altmannsdorf in stockfinsterer Kulisse führte.
Der Kanzler sei nie aus der Defensive herausgekommen, befanden die einen. Besonders peinlich sei der "Schwindel" mit den Biografien. Wolf hatte Faymann mehrere Lebensläufe vorgehalten, in denen ein Studium der Rechtswissenschaften angeführt ist, obwohl offenbar keine einzige Prüfung in diesem Fach absolviert wurde.
Souverän sei der Kanzler gewesen, befand die andere Reichshälfte dagegen. Er habe Wolf nicht nur pariert, er habe ihn in die Schranken gewiesen. Dennoch sei es schade gewesen, dass so viel Zeit mit der Inseratenaffäre und dem Lebenslauf vertrödelt wurde, wo man doch über wichtige Dinge wie Europa, Arbeit und die Jugend hätte reden können, heißt es aus der SPÖ. Der rote Ärger über den Moderator ist noch nicht verflogen: Dieser agiere wie ein Ersatzstaatsanwalt, spiele sich zum Großinquisitor auf und führe die Interviews wie ein Verhör.
Inhaltlich ist vom "Sommergespräch" nicht viel übrig geblieben. Werner Faymann hat offenbar keine große Lust, vor dem Untersuchungsausschuss zur Inseratenaffäre auszusagen, würde aber kommen, wenn er müsste. Eine Anklage in dieser Causa fürchtet der Kanzler nicht. Das sahen im Schnitt 694.000 Zuschauer, das sind weniger als bei Heinz-Christian Strache. (völ, DER STANDARD, 12.9.2012)
derStandard.at/SMS: Nachrichten in Echtzeit auf Ihr Handy! wurden bei diesen Sommergesprächen eben dargestellt, kritisch betrachtet und befragt, da war nicht zu erwarten, dass was Großartiges offenbar wird.
Von politischen Inhalten ist viel zu wenig die Rede gewesen, und das ist schade ...
spielt eigentlich nicht wirklich eine Rolle -
Aber als ehemalige "Karteileiche" den Anschein eines Studiums zu erwecken, ohne nicht einmal die kleinste Fuzziprüfung abgelegt zu haben - ist doch etwas starker Tobak -
Nun denn, es ist nicht mehr als ein kleiner Mosaikstein in dem bereits bekannten Bild über den Kanzler.
zweiten Bildungsweg einen Magistertitel errungen hat. Er hat gehofft, dass Faymann ihn darauf anspricht und vielleicht sogar gratuliert.
Ein Sommergespräch sieht anders aus, das Interview (?) - Zettel ablesen - war eher wie ein Verhör aufgebaut. Na, wenn's wem gefällt, mir nicht!
...das mit der Evi Glawi (so dürfen wir Freunde sie nennen) fast noch getoppt.
Herr Wolf, ich ziehe meinen imaginären Hut vor Ihnen und wünsche mir, daß sie eine eigene Talkshow bekommen, wo sie diese mir bisher verborgenen Talente ausspielen können.
Chapeau!
Man betrachte nur die Location und die Tageszeit als Hintergrund für das "Sommergespräch" des ORF Kommentators A.Wolf mit den Vertretern der beiden Regierungsparteien SPÖ und ÖVP.
"Zufall" oder nicht, das bleibt dahingestellt....
Doch vom Symbolgehalt her macht es einen gewissen Unterschied, ob das "Sommergespräch" in einer freundlichen Umgebung bei Sonnenschein, wie bei Herrn Vizekanzler Dr.Spindelegger geführt wurde.
Im Gegensatz dazu das bei Dunkelheit, mit künstlicher Beleuchtung geführte "Sommergespräch" im Garten des Hotels wie bekannt mit Bundeskanzler Faymann, inklusive der vorausgegangenen sehr seltsamen Terminverrenkungen der "SPÖ-Strategen".
Tja, ganz offensichtlich bedarf auch die SPÖ einer grundlegenden Erneuerung so wie natürlich auch die ÖVP. Politiker die nicht mehr verstehen, dass es für die Bevölkerung und die Entwicklung des Landes völlig unbedeutend ist, ob der gegenwärtige Parteichef in einem Interview 'Punkte macht' oder nicht sind fehl am Platz.
Die aktuellen Befindlichkeiten innerhalb eines Parteiapparates sind im richtigen Leben irrelevant. Viel wichtiger sind echte Weichenstellungen in Bildung, Wirtschaft und Sozialwesen. Bekämpfung und Aufklärung von Korruption und Steuergeldverschwendung. Ein funktionierender Rechtsstaat.
Diese Leute machen Politik nur der Politik wegen. Und leben in ihrer eigenen Blase. Das hat mit Gestaltungskraft nichts mehr zu tun.
Leider wurden im ORF nicht alle interessanten politischen Sommergespräche übertragen. Das spannendste ist hier nachzulesen: http://hugovalerian.wordpress.com/2012/09/1... rgesprach/
Sommerg. . Zusammenfassend kann ich nur feststellen das auf solch einem niedrigen und inhaltslosen Niveau sowas in D nie statt finden würde. Speziell das letzte Interview fand ich, von dem eigentlichen sehr geschätzten Herrn Wolf, sehr schlecht geführt. 95% der Zeit davon zu verwenden was der BK mal studiert(oder auch nicht)hat, diese berühmte "Inseratenaffäre" usw. Als Aussenstehender bekommt man dadurch das Gefühl in Österreich und der EU gäbe es keine Probleme. Zum Vergleich: zB.:Merkel hat noch kein Journalist befragt oder vorgehalten das Sie in einer SED Organisation war. Eine Rezession mit hoher Arbeitslosigkeit zieht auf und man nutzt die Befragung für Boulevardthemen anstatt kritisch zu fragen wie die Politik drauf reagieren will!
schon vergessen wie die geschichte um wulf so gelaufen ist und Gutti? Und jetzt mit Bettina? Das beschaeftigt die Deutschen Medien ja auch schon viel heftiger als all die Dinge die an sich brennen. Dann wiedermal zwsichendurch Helmut Schmidt aus dem Hut zaubern ... Dann spekulationen ob nur Peer oder Sigmar oder ... (auch nicht sehr gehaltvoll)
Tatsaechlich ist das gar nicth so verschieden, Werner schmueckt sich mit einem STudium das er nicht machte, Gutti erschwindelte sich einen Dr.-Titel, Merkel weicht auch staendig aus, wenns ums eingemachte geht ("Schweigekanzlerin"), und Wulf ist ganz ein politiker vom oesterreichischen Schlag.
ginge es dabei nicht darum, dass ein amtierender Bundeskanzler in seiner Zeit als Stadtrat und später als Minister Amtsmissbrauch begangen haben könnte.
Wenn der deutsche Präsident wegen Einladungen durch reiche Freunde und günstige Kredite und einige kleinere Unwahrheiten gehen musste, dann könnte man auch fragen, ob die Deutschen keine anderen Probleme haben.
Schauen Sie sich einmal die Diskussionen noch einmal an, die in der Gutenbergaffäre geführt wurden, auch im Bundestag, ehe Sie behaupten, niveaulose Auseinandersetzungen wie in Österreich wären in Deutschland nicht möglich.
Zu den Themen, die Österreich betreffen ist Hr. Wolf nicht gekommen, weil der Hr. BK die Fragen, die seine Person betreffen nicht beantworten wollte.
Und die Österreicher interessiert es, ob der Regierungschef eine vertrauenswürdige und integre Persönlichkeit ist. Wie sonst soll er die anstehenden Probleme lösen können?
das Anpatzen der Großkopferten und über was oder wen man herziehen kann. Was wirklich wichtig ist machen und können sich die meisten gar keine Gedanken machen. Und ein Interview auf diesem Niveau befördert die Verblödung und die Ablenkung von den wirklichen Themen mit denen man die Politik ins Kreuzverhör nehmen sollte.
Worum gehts gerade? Was passiert wenn man 'bettina' in
google eingibt? Wer nun SPD-Kanzlerkandidat wird? Wer von den Gruenen? Wie die Linken-liebesbeziehungen aussehen?
Und was sie als 'anpatzen' bezeichnen (ich finde schon das es wichtig ist zu wissen wie ehrlich politiker sind) das hatten die bei Wulf und Gutti (und noch ein paar FPD politikern die titel erschummelten).
Ich finde es immer witzig wenn gerade Norddeutsche meinen alles waere dort so sauber, dabei haben die ganz schoen heftige Skandale, z.B. auch gerade bei den Industrieunternehmen ... Die Rheinlaender gebens zumindest zu wie es laeuft. Das macht sie auch sympathischer.
nur stimmt er leider nicht.
wir können in zig interviews von parteiobmänner ihre phrasendrescherei nachlesen/nachhören. das ganze soziale gerechtigkeits bla bla oder das esm bla bla oder das wirtschaftskapitän bla bla.
alle versuchen kritischen fragen auszuweichen. das ist "live" viel schwerer.
wolf hat sein "ding" konsequent durchgezogen.
meiner meinung nach kann man ihm dazu nur gratulieren
eines hohen Politikers deshalb uninteressant, weil sie schon einige Jahre zurück liegen?
Faymann müsste doch selbst das größte Interesse haben, dass keine Verdachtsmomente bestehen bleiben.
Eine interessante Moral, die Sie da vertreten.
Die Sozialdemokratie war einmal eine sehr wichtige Bewegung. Personen wie Cap und Faymann vergraulen allerdings leider noch die letzten Sympathesanten.
Ist ja ein Hohn, dass sich der Beschuldigte hinstellt und sagt: ich komme gerne zum U-Ausschuss, wenn ich eingeladen werde. Und seine Freunderln im U-Ausschuss verhindern eine Vorladung und torpedieren den Ausschuss.
PFUI!!!!!!!! Ihr seid eine Gaunerbande, liebe SPOE! Hoffentlich bald unter 20 %.
Wolf war ein Schmierenjournalist, er hatte außer den Skandalgerüchten kaum was zu fragen; Fragen die Österreich betreffen, kamen nur am Rand vor. Es ist gut wenn er selbst erkennt, daß er die Sommergespräche nicht mehr machen soll, das was er geboten hat, ist Journalisten-Müll.
sehr geschätzt, aber das was er in diesen Interviews geboten hat war unterirdisch! Der von der Ferbrecher Partei Ö verbreitet Naziparolen und das nimmt er mehr oder weniger so hin. Spielt aber gegenüber einem BK den öffentlichen Ankläger. Ich habe eigentlich noch auf die Frage geantwortet wann Faymann das erste mal Sex hatte! Statt über konkrete Probleme zu sprechen unwichtige Dinge. Das war echt schlecht, auch wenn die meist grünen Symphatisanten hier das nicht wahr haben wollen.
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