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Autofreier Sonntagvormittag auf der Linzer Nibelungenbrücke: Kaffee und Gebäck statt Stau und Dreck.
Linz - An normalen Tagen donnern die Autos über die Linzer Nibelungenbrücke. An weniger normalen Tagen steht zu Stoßzeiten der Verkehr auf der 250 Meter langen und 30 Meter breiten Verbindung zwischen Urfahr und Linz zumeist still.
Am kommenden Sonntag ist aber alles zumindest für ein paar Stunden anders. Da gehört die Nibelungenbrücke in Fahrtrichtung Linz-Urfahr von neun bis zwölf Uhr ganz allein den "Freiluft-Frühstückern". Decke auflegen, Platz nehmen und zwischen Mittelstreifen, Radweg und Straßenbahnschienen einfach die Seele baumeln lassen - ohne dabei Gefahr zu laufen, samt Guten-Morgen-Kipferl unsanft als Kühlerfigur zu enden. Denn für Autofahrer ist die Brücke in eine Fahrtrichtung ausnahmslos gesperrt.
Der Linzer Privatsender Life Radio lädt nämlich zum großen "Brückenpicknick". 1500 Quadratmeter Rollrasen werden das Asphaltgrau in zartes Grün verwandeln. Vorbild für die Aktion ist Sidney: 2009 kamen 6000 Menschen auf eine "Asphalt-Jausn'" auf die Harbour Bridge. (mro, DER STANDARD, 11.9.2012)
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