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Baden-Baden - Die Marktkonzentration bei den deutschen Presse-Großhändlern schreitet weiter voran. Angesichts der rückläufigen Umsätze beim Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften suchten die Unternehmen ihr Heil in der Fusion, sagte Grosso-Vorsitzender Frank Nolte am Dienstag in Baden-Baden. Von den 96 Betrieben aus dem Jahr 1997 seien jetzt noch 66 übrig. Allein in ersten Halbjahr dieses Jahres habe es vier Zusammenschlüsse gegeben. Als Schmerzgrenze nannte Nolte eine Zahl zwischen 40 und 50 Großhändlern, ansonsten gerate die regionale Anbindung in Gefahr.
Die Umsatzzahlen der Branche sinken seit Jahren kontinuierlich - von 3,05 Mrd. Euro im Jahr 2002 auf 2,55 Mrd. Euro im vergangenen Jahr. Die Krise zeigt auch ein Blick in die Statistik. Im ersten Halbjahr 2012 wurden erstmals seit Jahren mehr Zeitungs- und Zeitschriftentitel aus dem Regal genommen als neu auf den Markt gebracht: auf 270 Neuerscheinungen kamen 437 Einstellungen. (APA, 11.9.2012)
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