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vergrößern 500x333Für die Surfer ist dieser Teil von Fuerteventura mit den hohen Wellen ein Paradies.
Fuerteventura setzt sich gegen unbelehrbare Touristen nun mit Geldstrafen zur Wehr. Laut dem Magazin "Comprendes" will sich die Gemeinde La Oliva nicht mehr länger auf der Nase herumtanzen lassen. Badegäste, die die rote Flagge am Strand ignorieren, sollen in Zukunft zur Kasse gebeten werden.
Die roten Flaggen zeigen eindeutig, dass in der betreffenden Zone Schwimmen nur unter Lebensgefahr möglich ist und tunlichst unterlassen werden sollten. Badegäste widersetzen sich aber standhaft diesen Verboten, was immer wieder zu bedrohlichen Zwischenfällen führt.
Gäste, die die Flagge ignorieren, würden damit nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch jenes der Rettungsschwimmer aufs Spiel setzen, argumentiert die Gemeinde. Deshalb werden Verstöße in Zukunft mit Bußgeldern zwischen 300 und 1.500 Euro geahndet.
Die Badegäste ihrerseits werfen den Verantwortlichen vor, dass es zu wenige Rettungsschwimmer an den Stränden von Corralejo gebe und die roten Flaggen erst angebracht worden seien, nachdem eine Touristin ums Leben gekommen sei.
Die Strände von Corralejo sind vor allem bei Surfern wegen der dort auftretenden hohen Wellen sehr beliebt. (red, derStandard.at, 11.9.2012)
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zumindest für den unerfahrenen klassischen strandtouristen, der sich auf surfer strände verirrt. was ablandige stömungen können, wird einem erst bewusst, wenn man mal mitten drinnen gesteckt ist.
3m vom ufer entfernt und fast keine chance raus zu kommen, schirch ist das.
Wenn ich niemanden anderen gefährde, wäre es nett, es mir selbst zu überlassen ob ich mich in Lebensgefahr begeben möchte.
Die roten Flaggen als Warnung wären ok, würden sie bedeuten: "Wenn Du bescheuert genug bist, bei diesem Seegang ins Meer schwimmen zu gehen, ist das Deine Entscheidung - aber kein Retter wird sich wegen Dir ins Wasser stürzen, wenn Du in Schwierigkeiten gerätst.
Du bist dann auf Dich allein gestellt".
Aber Strafen, wenn ich es doch mache?
Reine Bevormundung.
'
Dass es "tunlichst unterlassen werden sollte" ist aber nicht gleichbedeutend mit einem Verbot.
In diesem Fall wäre es wohl wirklich besser, entweder ein klares Verbot auszusprechen, oder öffentlich anzukündigen, dass die Rettungsdienste bei roter Fahne ausgesetzzt werden.
Dann sollen halt die Rettungsschwimmer bei roter Fahne nicht mehr ausrücken. Dann wird sich das Ganze wieder von selbst einpendeln! Wenn schon jemand den "ultimativen Kick" sucht, dann soll man ihn gewähren lassen, aber nicht zulassen, dass Andere dadurch gefährdet werden.
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