Forderungen durchgesetzt: Indische Dorfbewohner beendeten Wasser-Protest

Widerstand gegen Folgen von Staudammprojekt aber noch nicht abgeschlossen

Neu Delhi - Mehr als zwei Wochen lang sind Bewohner des Dorfes Ghogal in Zentralindien aus Protest gegen die Überflutung ihrer Heimat durch ein Staudammprojekt bis zum Hals im Wasser gestanden. Nun haben 51 von ihnen die ungewöhnliche Aktion im Bundesstaat Madhya Pradesh beendet. "Die Regierung hat unsere Forderungen erfüllt und den Vertriebenen Land zugesichert", sagte eine Aktivistin der Bewegung zur Rettung des Narmada-Flusses am Dienstag.

Durch den Bau von Staudämmen entlang des Stroms wurden in den vergangenen Jahren ganze Landstriche und zahlreiche Dörfer überflutet. Immer wieder hatte es in der Narmada-Region Proteste gegen den Bau großer Staudämme sowie für angemessene Entschädigungen und Umsiedlungen der Betroffenen gegeben. In einem anderen Dorf gehe der Protest aber noch weiter. (APA/red, 11.9.2012)

Share if you care