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Minsk - Die gedopte Kugelstoß-Olympiasiegerin Nadeschda Ostaptschuk aus Weißrussland hat die illegalen Substanzen heimlich von ihrem Trainer ins Essen gemischt bekommen. So lautet zumindest die offizielle Erklärung, die die Nationale Anti-Doping-Agentur am Dienstag nach einem Bericht der Agentur Belapan in Minsk bekanntgab. Alexander Jefimow habe seiner Athletin das Dopingmittel verabreicht, der Trainer habe die Tat gestanden, teilte die NADA dem Bericht zufolge mit.
Ostaptschuk soll nun lediglich für ein Jahr und Jefimow für vier Jahre gesperrt werden. Allerdings können sowohl der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) als auch die Welt Anti-Doping Agentur (WADA) gegen dieses Urteil noch einen Einspruch erheben und vor allem Ostaptschuks Sperre deutlich verlängern. Die Goldmedaille war der 31-jährigen Weltmeisterin von 2005 bereits unmittelbar nach dem Bekanntwerden des Dopingfalls aberkannt worden.(APA; 11.09.2012)
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Es gibt ja wenig, was man dem weißrussischen Staat - und damit auch seinen Sportverbänden - nicht zutrauen würde. Aber das sieht schon ziemlich nach Bauernopfer aus - zumal die gute Frau ja (falls mich mein Gedächtnis nicht trügt) eh schon mal einschlägig unterwegs war. Da wär das eine Jahr schon sehr günstig.
Sollte man die Variante aber tatsächlich glauben, müsste der aber eigentlich zivil- und strafrechtlich niedergeklagt werden. Falls nicht, riecht die Sache noch unsauberer als jetzt schon.
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