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Wien/Frankfurt - Die Lufthansa ist im wichtigen Urlaubsmonat August mit vollen Fliegern geflogen. Die Zahl der Fluggäste ist in dem Monat konzernweit um 3,1 Prozent auf gut 9,6 Millionen gestiegen, teilte die Lufthansa am Dienstag mit. Gleichzeitig stieg die Auslastung der Maschinen konzernweit um 2,1 Prozentpunkte auf 83,8 Prozent. Dies ist ein wichtiger Indikator in der Branche - je voller die Flugzeuge sind, desto mehr verdient eine Airline üblicherweise. Spitzenreiter in der Gruppe ist hier die Swiss.
Der Lufthansa-Flugbegleiterstreik trübte die Monatsbilanz kaum. Die Stewardessen und Stewards der deutschen AUA-Mutter hatten am 31. August erstmals die Arbeit niedergelegt. Betroffen war damals nur der größte Lufthansa-Flughafen Frankfurt. Danach hatte die Gewerkschaft Ufo die Kranich-Airline noch zwei Mal bestreikt - am vergangenen Freitag sogar bundesweit. Mittlerweile haben die Tarifparteien eine Schlichtung vereinbart. Die Lufthansa konnte nach eigenen Angaben höhere Preise durchsetzen und 3,7 Prozent mehr Sitzkilometer verkaufen.
Erneut schwächer lief das Geschäft mit der Luftfracht, das beim Absatz um 4,4 Prozent nachließ. Die Flugzeuge beförderten mit 157.000 Tonnen Fracht und Luftpost 6 Prozent weniger Güter als ein Jahr zuvor. Für die ersten acht Monate liegt die Menge 7,7 Prozent niedriger als 2011. Der Absatz an Fracht-Tonnenkilometern hinkt 6,8 Prozent hinterher.
Zu der Entwicklung der Fluggastzahlen im August trugen sämtliche Passagiergesellschaften bei. Das deutlichste Absatzwachstum erzielte die Swiss mit einem Plus von 7,5 Prozent vor der Lufthansa Passage mit einem Plus von 3,7 Prozent. Die Tochter Austrian Airlines (AUA) verkaufte hingegen 2,6 Prozent weniger Sitzkilometer, was aber auf das deutlich (minus 9,3 Prozent) reduzierte Angebot zurückzuführen ist. Die Auslastung der Jets aus Österreich steigerte sich um 5,8 Punkte und lag mit 85,4 Prozent deutlich über dem Konzernschnitt. Im Monat August flogen wegen der Rücknahme der Kapazitäten aber neuerlich 5,6 Prozent weniger Fluggäste mit der AUA. In Summe 1,082 Millionen.
Zum Vergleich: Die "Lufthansa Passage" (inklusive Regionalgesellschaften und Germanwings) meldete heute für August ein Passagierplus von 4,4 Prozent auf 6,9 Millionen.
Die schweizerische Lufthansa-Tochter Swiss hat im August rund 1,46 Millionen Passagiere transportiert. Das waren 4,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Auslastung der Flugzeuge erhöhte sich um 1,2 Prozentpunkte auf 87,6 Prozent. Die hohe Auslastung lasse jedoch keine Rückschlüsse auf die Entwicklung der Ertragslage zu, da die Durchschnittserlöse weiterhin unter Druck stehen, hieß es ergänzend.
Die Swiss schnitt damit weiterhin besser ab als die Muttergesellschaft Lufthansa. (APA, 11.9.2012)
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Und hier gibt es genügend, die von AUA und LH die Nase voll haben.
Zweitens ist und bleibt es eine Unart andere per DU anzusprechen. Aber das liegt wohl an der Erziehung.
aber wen interessiert das schon? Nochmal: Dieses Forum hat nichts mit der Realität zu tun! Du glaubst wohl wirklich, dass die große breite Masse von der LH und AUA die Nase voll hat. Falls das der Fall ist: Eindeutig Träumer!
Als im letzten Jahr die Zahl der Passagiere stark gestiegen und die Auslastung gesunken ist, hat der Vorstand gejubelt und von einer gelungenen Marktoffensive gesprochen.
Heute tritt das Gegenteil ein und der Vorstand bejubelt die Steigerung der Wirtschaftlichkeit.
Tatsache ist, dass die AUA die vier B737 (jeweils 2 737-600 und 737-700) im derzeitigen Marktumfeld nicht verkaufen konnte (wie im Artikel suggeriert), sondern sie verschrotten lässt (bei einer 737-700 sucht man noch einen Käufer). Und das obwohl die Maschinen keine 12 Jahre alt sind.
Zur Zeit ist es so, dass der AUA-Vorstand alle 6 Monate sein Strategie ändert. Da wird 2011 in den B737-800 die Kabine erneuert und dann sollen sie 2012 ausgemustert werden. Und statt dessen werden gebrauchte A320 angeschafft.
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