Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Wien - Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) will sein Modell für einen Ersatz des Zivildienstes im Falle eines Endes der Wehrpflicht Ende September, Anfang Oktober fertig haben. Das erklärte der Ressortchef am Dienstag vor dem Ministerrat. Die Frage, ob das "freiwillige Sozialjahr" mit zwölf oder 14 Monatsgehältern abgegolten werden solle, ist noch offen.
An dieser Frage werde das Modell aber nicht scheitern, so Hundstorfer. Zu seinem Vorschlag, dass auch das AMS diese Jobs vermitteln soll, betonte er, dass hier selbstverständlich "überhaupt nicht" Druck auf Arbeitslose ausgeübt werden soll, diese Stellen anzunehmen. Es gehe hier rein um eine Vermittlungstätigkeit des Arbeitsmarktservices. Am Donnerstag dieser Woche ist im Sozialministerium ein erstes Treffen mit den Trägerorganisationen angesetzt. (APA, 11.9.2012)
Bisheriger Stellvertreter folgt auf Entacher - Bair wird Stellvertreter
Sportnachmittage, Leistungschecks und Abzeichenerwerb geplant
Verteidigungsminister Klug präsentierte Umfrage unter Grundwehrdienern - Auch mehr Schießübungen gewünscht
Nachfolger von Edmund Entacher
Freiwilliges Sozialjahr wird für Rettungsdienste geöffnet - Keine generelle Öffnung für Frauen - Hilfsorganisationen zufrieden
Zwischen 2016 und 2018 will Verteidigungsminister insgesamt 16 Millionen Euro ausgeben
Schluss mit brutalen Ausbildungsmethoden, rüdem Kasernenton, rechtsextremen Umtrieben: Gerald Klug schafft in seinem Ressort ein Zentrum für adäquaten Führungsstil beim Militär
Commenda, Oschep, Resch und Sinn wollen Generalstabschef werden
Erste Bilanz des rot-schwarzen Ministerduos zur Wehrdienstreform: Klug und Mikl-Leitner exerzieren vor, wo man auf Rekruten verzichten kann
Angebotsfrist für Militärflugbasis mit viel Wald endet am 14. Juni - Mindestkaufpreis 10,5 Millionen Euro
Offiziersgesellschaft verlangt mehr Geld für Unteroffiziere, die Rekruten ausbilden
Papier an Vorsitzenden des Verteidigungsausschuss Fichtenbauer übergeben
Seit Jahrzehnten bemüht sich der pensionierte Grazer Oberst Manfred Oswald um eine kritische Erinnerungskultur in den Kasernen und um sichtbare Zeichen des Gedenkens an die NS-Verbrechen
Umfrage unter Grundwehrdienern im Auftrag des neuen Verteidigungsministers
Die Beschwerden über Missstände beim Bundesheer haben im vergangenen Jahr an Zahl und Schwere abgenommen
Generalstabschef wird am Freitag mit Orden und Feiern verabschiedet
Im vergangenen Jahr langten 394 Beschwerden ein - Bundesheer-Kommission empfiehlt Verbesserung der Unterkünfte
Innenministerin für Weisung zu Umgang mit Präsenzdienern
Heinisch-Hosek zerpflückt Mikl-Leitners Plan, den Zivildienst für Frauen zu öffnen
Tiroler Initiative sammelte genügend Unterschriften
Der ÖVP-Plan birgt das Risiko des "Lohndumpings", sagt Klug über die Wehrdienstreform. Erste Resultate erwartet er im April
Generalstabschef verzichtet auf redimensionierte Feier - Stattdessen kleiner Festakt in Rossauerkaserne - Scharfe Kritik von FPÖ an Darabos
Militärischer Abschied von Edmund Entacher ohne Eurofighter, ohne Panzer, ohne Darabos, der aber dennoch omnipräsent war
Politik will Chance auf weitere Exporte wahren
Darabos-Widersacher Entacher bekommt Orden und Festakt beim Bundespräsident zum Abschied
Es lässt sich schon heute absehen, der freiwillige
Sozialdienst wird mit großer Sicherheit ein Flop.
Ebenso wie bei einer allfälligen Abschaffung der allg.
Wehrpflicht, das BH größte Schwierigkeiten hätte
geeignete Rekruten zu finden.
das BMI? das AMS ist m.E. logisch. abgesehen davon kann man das sozialjahr nur einmal machen und die arbeitslosen, die das bh hinter sich haben, kommen eh nicht in frage. andere wiederum wären - wenn geeignet (die org. wie rotes kreuz muss sie ja nicht nehmen) - mit 1300/monat x 14 ziemlich gut bedient. da wirds - so wie jetzt schin in deutschland - ein überangebot geben.
Ja, der Herr "Lügenbaron"!! Das AMS schickt doch schon in Vlbg und Tirol die Menschen kreuz und quer durchs Land! Und immer war da Zwang und Drohung mit dabei ("Natürlich können wir Sie dazu zwingen ...")!!!
Augenauswischerei oder einfach nur Volk-für-Dumm-verkaufen-Aktion??
Wer darf das dann zahlen? Die betroffene Organisation - welche bisher ja eh weniger für Zivis gezahlt haben!!! - oder das Sozialministeriumg?
Ein guter Ersatz wäre, den Rettungsdienst gänzlich zu professionalisieren.
Die jetzige Situation ist nicht tragbar. Die Ausbildung ungeeignet und die Struktur veraltet.
3 Jahre Ausbildung für Sanis mit Regelkompetenz wären wünschenwert, wir stehen in Zugzwang! Unser System als hochqualitativ zu bezeichnen ist Betrug an der Bevölkerung!
Die stark steigenden Kosten des Rettungsdienstes kann man locker mit dem besseren Patientenoutcome kompensieren!
Aber das unsere tollen Rettungssanis aktiv Schaden anrichten, darf man ja nicht sagen ;)
1.) Welchen Schaden richten unsere Rettungssanitäter an?
Einsätze werden je nach Meldung kategorisiert und den Rettungsmitteln zugeteilt. Kein RS darf invasive Maßnahmen ergreifen! (Ausnahme Larynxtubus bei CPR, je nach Land und Bezirk).
2.) 3 Jahre Ausbildung
Das wäre ein schöner Luxus. wollen Sie dann eine Fahrt zu einer Harnsperre um 2 Uhr morgens, bzw. Dialysefahrten von Leuten machen lassen, deren Ausbildung 3 Jahre gedauert und einen Haufen Geld verschlungen hat? UND noch was: im San-Gesetz ist die Weiterbildungspflicht festgelegt, welche besagt, man muss immer "up to date" sein.
3.) Krankheiten verkannt
Man lernt ja in der Ausbildung verschiedenste Krankheitsbilder kennen, welche auf einen zukommen werden, sowie deren Komplikationen und evtl Verwechslungsmöglichkeiten....man setzt die Masnahmen die man setzen muss, und schildert im KH die beschriebenen Symptome, sowie Vorgeschichten des Pat. und evtl. Auffälligkeiten...Diagnosen, dürfen nur Ärzte stellen! Verdachtsdiagnosen, die Sanis, und die Massnahmen sind immer so bedacht, dass man keine Fehler machen kann!..
Entweder, werteR radoxx, haben sie keine Ahnung vom Geschäft im RD, oder (was ich eher glaub): Sie sind im RD tätig, und würden sich wünschen mehr Massnahmen setzen zu dürfen, welche zzt. nur ärztlichem Personal vorbehalten sind.
kann man das eine oder andre aufpeppen, aber das System als "fahrlässig" zu bezeichnen ist übertriebene Angstmache...Vom Kosten/Nutzen Faktor (welcher auch eine Rolle spielt) ist es ein gutes System, denn die Rettungsdienste in den von Ihnen beschriebenen Ländern kommen dann zu den Patienten und holen sich dort dann das Geld, und das nicht zu knapp...
und an Qualität mangelt es bestimmt nicht, zumindest nicht in meiner Gegend (ländlich).
3 Jahre Ausbildung sind keinenfalls übertriebenes wunschsdenken. Leider sind wir in Österreich geistig noch in der Zeit, als Sanis reine Krankenträger waren. Es gibt in der heutigen Zeit keinen Grund mehr, dass Sanitäter nicht die annähernd selben notfallmedizinischen Kompetenzen aufweisen sollten als Notärzte. Einige Länder, die das erkannt haben: Schweiz, Deutschland, Tschechien, Italien, Niederlande, Frankreich, Ungarn. Systeme die gänzlich ohne Notarzt auskommen finden wir in: Großbritannien, Kanada, Australien, USA..
Ich möchte hier darauf hinweisen, dass es dafür kein Medizinstudium benötigt, welches sich zum Großteil nicht mit der Notfallmedizin befasst. Das Modell "Notarzt" wird es ohnehin nichtmehr lange spielen
als zivildiener verbringt man 90% seiner zeit mit krankentransporten, für die man als rettungssani schon überqualifiziert ist.
natürlich wären mehr notfallsanis auf RTWs sinnvol und wünschenswert, aber die hauptaufgabe der zivis beim rk sind nunmal die scheisheisltouren
Überqualifiziert würd ich nicht sagen, auch für den Krankentransport brauchts gewisse pflegerische Grundlagen. Die werden aber in der Rettungssani-Ausbildung nicht gelehrt. Insofern ist die Ausbildung viel zu Notfall-bezogen.
Zivis erledigen aber auch einen großen Anteil an Primärfahrten bzw Einsätzen.
Sinnvoll wäre z.B. die Unterstützung des Rettungsdienstes mit Freiwilligen, z.B. als 3te Person an Board. Aber den Rettungsdienst mit der jetzigen Ausbildungssituation zu bewöltigen halte ich für sehr Fahrlässig. Notfallsanis sind auch nur bedingt eine Lösung, es is nach wie vor einen Assistenzausbildung, nix mit dem man eigenverantwortlich viel machen kann..
Der Rettungssanitäter in der jetzigen Form ist ein besserer Ersthelfer und wird auch so eingesetzt, die eigentlichen notfallmedizinischen Maßnahmen werden meist erst durch den Notarzt gesetzt. Viele Erkrankungen werden von den "top ausgebildeten" Rettungskräften verkannt und mit Traumata, vor allem Verkehrsunfällen, wird gegen jede Wissenschaft agiert. (Ich verweise auf PHTLS, ETC, ITLS, ..)
... (3 Wochen vor dem neuen Meinungsdiktat der SPÖ):
"Wir haben mit dem derzeitigen Wehrpflicht-System beste Erfahrungen gemacht. Wenn es Katastrophen gibt, können wir mit Grundwehrdienern 10.000 Mann bringen - mit einem Berufsheer wäre dies in dieser Form nicht möglich außer man verdoppelt die Kosten. Der Zivildienst würde fallen und ersetzt, was 200 Millionen Euro im Jahr Mehrkosten für die sozialen Einrichtungen bedeutet"
... dass er sich danach mehr mit dem Berufsheer befasste und erkennen musste, dass er falsch lag. Natürlich hänge das überhaupt nicht mit Häupls Panikwahlkampf zusammen.
Für sich genommen wäre es ja ok, wenn ein Minister seine Meinung bei vorliegen neuer Fakten ändert. Aber: Das bedeutet, dass Norbsi nach eigenen Aussagen jahrelang konsequent eine Meinung vertreten hat, die blödsinnig war? Eine Meinung, die nicht auf Fakten basierte? Und DAS verwendet er als Argument für sich und um seine Glaubwürdigkeit zu steigern??? Wie bescheuert ist dieser Mann?
IMHO sollte man ihn nicht mit einem Ministeramt überfordern - sondern entmündigen. Alles andere hilft weder ihm noch uns.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.