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Dem Autobauer wurden im August die Neuwagen aus den Händen gerissen. Das Modell im Bild gehört dazu natürlich nicht. Schön - wenn auch ehrwürdig - ist es aber doch.
Stuttgart - Dem deutschen Autobauer Porsche wurden im August die Neuwagen aus den Händen gerissen. Weltweit lieferte die seit gut vier Wochen zum VW-Konzern gehörende Marke mit 10.912 Fahrzeugen 21 Prozent mehr Neuwagen als im Vorjahresmonat aus, wie Porsche am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Porsche steuert damit in diesem Jahr auf einen Absatzrekord zu, seit Jänner verkaufte die Marke mit 92.474 Fahrzeugen 15 Prozent mehr als vor Jahresfrist.
Gefragt sind die sportlichen Fahrzeuge der Schwaben derzeit vor allem in den USA und China. Aber auch in Europa kann sich Porsche derzeit der schwächeren Automobilnachfrage entziehen - hier lieferte der Sportwagenbauer im August trotz der Staatsschuldenkrise 13 Prozent mehr Neuwagen aus. "Die Automobilmärkte entwickeln sich aktuell sehr unterschiedlich", räumte Vertriebschef Bernhard Maier ein: "Unsicherheit in Europa, Wettbewerbsdruck in China, Zuversicht in den USA, Wachstum im Nahen Osten und Südostasien." Weltweiter Kassenschlager ist der Geländewagen Cayenne: Zwei von drei Porsche-Käufern entscheiden sich für diese Baureihe. (Reuters, 11.9.2012)
Das Werk in Provinz Hunan ist auf eine Kapazität von 300.000 Autos ausgelegt, 2016 soll die Produktion anlaufen
Der Sportwagenbauer macht Deesch Papke zum neuen China-Chef, Helmut Bröker leitet die Vertriebsregion Übersee und Wachstumsmärkte
Der weltweite Absatz bei der VW-Tochter stieg im April um 6,6 Prozent, Zuwächse kamen aber ausschließlich von Übersee
Das Lohn-Angebot der Arbeitgeber sei "eine Frechheit", tobt der oberste Arbeitnehmervertreter, Uwe Hück
Der Betriebsgewinn halbiert sich bei der Marke VW, auch Skoda lässt nach, Seat weitet den Betriebsverlust aus
Bis 2018 soll die Zahl der Mitarbeiter auf 600.000 steigen. Nutznießer soll hauptsächlich China sein
Eine elektrische Fehlfunktion könne zu Stromausfällen führen. Ein Sicherheitsproblem besteht aber nicht
Die italienische Traditionsmarke könnte die dreizehnte unter dem Dach von Volkswagen werden
Werbekosten und Rabatte drückten die Umsatzrendite, der Konzern will heuer trotz Autokrise in Europa weiter zulegen
Zwölf von 32 Fonds haben ihre Berufung gegen die Abweisung ihrer Klagen gegen die Porsche SE zurückgenommen
Der deutsche Autobauer Volkswagen hat im abgelaufenen Jahr soviel verdient, wie nie zuvor ein deutsches Unternehmen
Und Porsche hat da einmal einen sehr guten Namen.
Außerdem hat die gut betuchte Klientel das "Problem", dass sie das Geld in Sachwerte eintauschen müssen. Ein Porsche ist zwar kein echter Sachwert, aber doch für manche ein erstrebenswertes Auto.
Grundsätzlich ist die Intention des Artikels, über den Geschäftsverlauf eines erfolgreichen Unternehmens zu berichten.
Habe nur darauf gewartet, dass sich die Reaktion darauf als ein Sammelsurium an Neidbissen und Themenverfehlungen (Verteilungsdiskussion) darstellt. Und immer gepostet von Leuten, für die Erfolg verachtentswert und kein erstrebenswertes Gut ist. Würdet Ihr Eure Energien darauf konzentrieren, selber erfolgreicher zu werden, würde das Leben verheißungsvoller verlaufen.
So bleibt man lieber Teil des Mißerfolges und lamentiert Tag ein Tag aus. Und richtet sich Argumente zusammen, die darlegen, warum man diese Dinge ja allesamt gar nicht braucht. Verschweigen wird, dass man ausserhalb des Möglichkeitenbereiches steht.
Wenn ein Hersteller von teuren Luxusfahrzeugen ein ganz fettes Plus macht und zeitglich fast alle Hersteller der "breiten Masse" mit enormen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen haben, dann ist es wohl legitim daraus abzuleiten, dass die Belastungen in den Einkommenschichten sehr ungleich verteilt sind. Besonders die unteren Einkommenschichten sind überpropotional von der Krise getroffen.
jedoch sollte man berücksichtigen,das ein Arbeiter schwehr einen Aufstieg machen kann, wie auch?Als Leiharbeiter?Wenn jemand nicht schon als Jugentlicher einen Höheren abschluss hat(oder beziehungen),hat er es schwer einen sozialen Aufstieg zu machen.Es gibt zwar Abendschulen aber 40 Std Arbeiten und zb. 26 Std Schule+Lernen ist z.B. für einen normalen Familienvater schwer.Es muss ja auch Leute geben die Teil des "Misserfolges" sind.Kann mir nicht vorstellen das es auf dieser Welt möglich ist, dass 70% der Bevölkerung 700.000€ auf dem Konto haben.Wär schon froh wenn ich 2000€ auf dem Konto hätte.Es geht auch darum,dass es viele Sparparkete gibt die, der normale Bürger früher oder später tragen muss.Wo`s ein Millionair etwas leichter erträgt
Stimme Ihren Punkten zu. Stimme auch überein, dass die Politik momentan eher im Interesse der Vermögenden agiert. Aber was ich nicht goutiere, ist, dass ständig Verbindungen hergestellt werden, die alle sehr tendenziös sind. Bei diesem Artikel ging es NICHT um eine Verteilungsdebatte, daher sind viele Neidkomentare einfach nicht angebracht.
Übrigens kann auch ich mir keinen Porsche aus der Portokasse leisten, aber das ist für mich kein Grund, mit einem Neidreflex zu reagieren.
stimme Ihnen zu, es gibt hald Menschen die bei solchen Artikel die Beherschung verlieren.(Ich gehör auch manchmal dazu) In Zeiten wie diesen ist es halt schwer sachlich und ruhig zu bleiben. Jedoch würde ich eher sagen, dass es "Frust"kommentare sind. Denke nicht das die (meisten)Poster neidisch sind.
Es wird ja kein Armer reich. Es wird einfach die Mittelschicht kleiner. Der Großteil rutscht aus den mittleren Einkommensschichten in die Armut ab, ein verschwindend kleiner Teil profitiert und schließt zu den Reichen auf. Das erhöht den Proschabsatz merklich, das Realeinkommen fällt aber im Durchschnitt.
So funktioniert das glaub ich nicht. Wenn wirklich mehr ärmer werden und nur weniger reicher, dann wird der Median richtung "arm" verschoben, was mehr Leute "reich" macht. Reich und arm ist ja nur die Definition anhand des Medianeinkommens. Es ist eben ein Unterschied, ob die Reichen reicher werden oder die Anzahl der Reichen steigt.
Aber ich seh schon anhand der Rotbewertung, dass solche Themen hier eher emotional bewertet werden :-)
Natürlich ist das Thema sehr emotional beladen. Wenn die Poster zur österreichischen Durchschnittsbevölkerung gehören haben viele den Subjektiven Eindruck immer ärmer zu werden und damit auch noch objektiv gesehen recht, weil die Realeinkommen durch Lohnabschlüsse unter der Inflation tatsächlich kleiner werden.
Deshalb haben Sie damit recht, dass sich der Median nach unten verschiebt. Porsche sind preislich ohnehin in Reichweite für die gehobene Mittelschicht und vielleicht kaufen sich jetzt einfach mehr die es können auch tatsächlich einen. Das könnte man sogar auf die Erwartung schlechter Zeiten zurückführen: Man will sich noch was gönnen, solang man kann.
Die Umverteilung nach oben ist ja nicht festgeschrieben. Derzeit lassen sich die Bürger noch auf Konkurrenz trimmen und gegeneinander ausspielen. Das ist ein geschicktes Spielchen in dem sich die Reichen dieser Welt wortlos verstehen. Aber es sagen auch immer mehr "Spüts des Gspü ohne mi".
Z.B. Spiegel Online zu diesem Trend: http://spon.de/adJIJ
Für Leute die sich einen Porsche leisten, ist die derzeitige sog. Krise KEINE Krise, sondern Hochblüte - dafür sorgt schon die internationale Finanzindustrie.
Leicht zu erkennen daran, dass nahezu alle Hersteller von sog. "Luxusautos" Rekordumsätz vermelden ...
Krise ist es tatsächlich nur für die Leute, die von geringen Arbeitseinkommen abhängig sind, die zum allergrößten Teil von den stetig steigenden Lebenshaltungskosten aufgefressen werden ...
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