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US-Forscher haben errechnet, wie viel Energie weltweit aus der Windkraft rauszuholen wäre.
Stanford - Sie seien laut, werfen Schatten, stören die Jagd, "zerschreddern Vögel" und - am häufigsten vorgebrachtes Argument - sie würden im großen Stil Landschaft verschandeln. Windturbinen können nicht überall aufgestellt werden, mangelnder Wind ist in vielen Fällen dafür aber nicht verantwortlich: Nicht jeder will einen hohen Turm mit Riesenrotor vor der Haustür haben.
Mark Jacobson von der Universität Stanford und Cristina Archer von der Universität in Delaware haben im bisher detailliertesten Modell errechnet, wie viel Energie weltweit aus der Windkraft rauszuholen wäre, wenn gesellschaftliche, wirtschaftliche oder ökologische Überlegungen keine Rolle spielen würden und 100-Meter-Windräder nach Belieben auf Land und Wasser verteilt werden könnten. Das errechnete theoretische maximale Windkraftpotenzial der Erde liegt laut der im Fachblatt "PNAS" veröffentlichten Studie bei über 250 Terawatt pro Jahr.
Ab diesem Wert würden zusätzliche Anlagen keinen höheren Energieoutput erbringen, weil sich die Turbinen gegenseitig den Wind "wegnehmen". Zudem würde es Auswirkungen auf das Klima geben. Bisherige Studien ergaben, dass die Kraft des Windes von Turbine zu Turbine stärker abnehmen würde und klimatische Wechselwirkungen größer seien.
Würden nur Land- und Küstengebiete mit Windrädern vollgestellt, käme man auf 80 Terawatt. Zum Vergleich: Sind alle Energieformen bis 2030 in saubere umgewandelt, schätzt man den globalen Verbrauch auf jährlich 11,5 Terawatt. Jacobson und Archer errechneten, dass mit vier Millionen Fünf-Megawatt-Turbinen - die Hälfte im Meer, die Hälfte an Land - ein Bedarf von 7,5 Terawatt gedeckt werden könnte, ohne dass es negative Auswirkungen auf Klima oder Umwelt geben würde.
Die so auf der gesamten Erde verstellte Landfläche, die man zusätzlich als Anbaugebiete nutzen könnte, beliefe sich etwa auf die Hälfte der Fläche Alaskas. (pum, DER STANDARD, 11.9.2012)
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Man sollte endlich umdenken und die Windkraftanlagen direkt in den Städten aufstellen (auf Dächern von Hochhäusern).
Das hätte folgende Vorteile:
- Höhere Gesamthöhe des Rotors ... deutlich mehr Windausbeute
- das Problem des Energietransports über weite Strecken wird reduziert ... der Strom entsteht dort, wo er auch gebraucht wird und muß nicht hunderte km über unterdimensionierte Trassen transportiert werden.
- Verschandelung: Städte sind per se sowieso schon "schiach" ... die schöne Natur bleibt dafür verschont
- auch die Geräuschentwicklung der Räder wäre dann egal ... in Wien,.. ist es sowieso immer Megalaut (Autos,...)
Ich vermute mal dass es bei den Zahlen um die weltweit installierte elektrische Leistung (in TW) geht und nicht um den gesamten Weltenergieverbrauch, Der Weltenergieverbrauch ist nämlich wie weiter unten gesagt: 500000000 TJ / 3600 = 138888TWh nach http://www.iea.org/publicati... 07,en.html S.58 !!!!
Vielleicht noch ein paar Hinweise zum Verständnis: Die IEA veröffentlicht unter http://www.iea.org/publicati... 07,en.html ihr Büchlein "Key World Energy Statistics 2011". Darin findet man für 2009 einen Welt-Gesamtenergieverbrauch von 12150 Mtoe (S. 6), das entspricht (S. 58) ca. 500000000 TJ, was wiederum ca. 16 TW entspricht (dividieren durch Sekunden/Jahr). Das inkludiert alle Energiequellen, also auch Öl, Gas und Kohle, die zusammen 80,9% ausmachen.
Der Artikel sagt also aus, dass man mit einer relativ überschaubaren Anzahl von Windgeneratoren die Hälfte dieses Wertes decken könnte.
Und zum Nachdenken: http://www.worldwatch.org/fossil-fu... idies-rise
500000000 TJ / 3600 = 138888TWh --- 3600Ws(Joule) entspricht der Energiemenge von 1Wh. TerraWatt ist eine Einheit für Leistung. Energie ist das Integral der Leistung über die Zeit. Umgekehrt kann die Leistung durch das Diffrential der Engergie berechnet werden. Dass das so schwierig ist??? :-)
Den zitierten Artikel selbst kann man übrigens kostenlos unter http://www.stanford.edu/group/efm... ot2012.pdf beziehen ( http://www.evwind.es/2012/09/1... ies/23202/ ).
"The SWPP (saturation wind power potential)
is calculated here at 100 m above ground, the hub height of most modern wind turbines, assuming conventional wind turbines distributed every-where on Earth, including over the oceans (simulation named “global-SWPP”) and, separately, over land only but excluding Antarctica (“land-SWPP”)"
Dann steht dort noch, dass auch die Jet-streams in 10 km Höhe "mitberücksichtigt" werden.
Und dann habe ich zu lesen aufgehört, denn dann kann ich mir gleich Grimms Märchen reinziehen.
…
http://www.cleveland.com/metro/ind... y_win.html
…Die herkömmlichen Windradeln sind nur ein Megabringer für die vorfinanzierenden Banken, aber -bestenfalls- ein Nullsummenspiel für die Betreiber und sicher ein Verlustgeschäft für den Steuerzahler.
Hier stellt sich letzthin auch die Frage, wer denn jene "Eggspörten" auswählt, die etwa Österreichs Energiepolitiker beraten dürfen und so letztlich die Weichen für die Entwicklung zeigemäßer Innovationen stellen.
…
War on 'error, Folge 0815-21: "Nachhaltige Verwaltungsbeamte für Erfüllungsbeamte"
Das sind Räder mit Windfang. Nicht das Design der Räder erhöht die Leistung, sondern die durch den Windfang abgegriffene Fläche.
Bis jetzt dachte ich, Sie würden ernsthafte Argumente vorbringen. Jetzt sehe ich, dass Sie von Physik keine Ahnung haben und nur 'rumblödeln.
Haben Sie Ihren Link selber gelesen?
Mag gut sein, daß die dort in diese Schraube eingebauten Turbinen um so viel effektiver sind. Jetzt stellen Sie sich Windräder herkömmlicher Größe vor, und dann stellen Sie entweder 25 Räder vor, oder aber nur 5 davon, eingebaut in einen "Berg" von Metallschraube? Betonschraube?, der dann beinahe 500m hoch und 250 m breit in der Landschaft steht. Und überschlagen Sie dann noch die Kosten für 25 Turbinen, oder diesen Metall?- Beton?-Berg mit 5 davon, dann muß man wohl nicht mehr viel dazu sagen...
Mein Langmut mit unqualifizierten und uninformierten Einwürfen, gepaart mit einer gewissen Selbstüberzeugtheit, und dem Glauben an Verschwörungen, die die Realisierung des als richtig, wenn nicht gar genial eingeschätzten eigenen Gedankenganges vereiteln, ist generell begrenzt. Unabhängig vom Thema (ob EE oder sonst etwas) ;-)
...Globalisierung bedeuten.
Ich halte den Energie-Mix – Wasserkraft aus Laufkraftwerken, eine dezentrale Verteilung von Solarzellen - photovoltaisch und thermisch bzw Geothermie, mit Windunterstützung gekoppelt für die Zukunft, den Überschuss könnte man dann mittels Sabatier-Prozess zu Methan katalysieren um Spitzenstrom bereit zu stellen der aus Brennstoffzellen oder Gasmotore gewonnen werden kann bzw das Methan zur Beheizung.
Um 1800 gab es in Europa über 200.000 Windmühlen und rund 500.000 Wassermühlen...
von wegen Landschaftsverschandelung.
Die Nörgler können ja das Design der Windräder optimieren, wenn es ihnen nicht zusagt.
Im übrigen glaube ich auch, das vor allem Kleinwindkraftanlagen an jedem Haus Sinn machen und nicht nur die riesigen Windparks.
Irgendwo muss der Strom ja herkommen wenn kein Wind weht, ergo müssen sämtliche Kapazitäten der Windräder nochmal in Form von "klassischen" Kraftwerken vorhanden sein.
Die Amortisierung der Anlage dürften zudem wohl frühestens Ihre Urenkel erleben.
wind und sonne ergänzen sich da gut. Wenn das wetter schlecht ist und die sonne nicht zu sehen ist, weht oft der wind. Wenn es schoen ist, dann weht vielleicht kein wind, es gibt aber gerade viel sonne. Und gerade dann wenn am meissten energie gebraucht wird (rund um mittag) gibts auch am meissten energie von der sonne.
Als backup zu den dezentralen anlagen zur energieversorgung bieten sich dann planbar gute alternativenergie-standorte an: fuer sonne die wüste, für wind on-und offshore windanlagen am oder im meer.
Ausserdem gibts noch pumpspeicherkraftwerke um spitzen abzufangen.
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