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Patras - Mit einer Wärmebildkamera kann nicht nur die Dämmung des Eigenheims geprüft werden, sondern offenbar auch, ob man einen über den Durst getrunken hat. Georgia Koukiou and Vassilis Anastassopoulos von der Universität Patras in Griechenland entwickeln eine Software, mit der anhand der relativen Temperaturen verschiedener Gesichtsteile bestimmt werden kann, ob eine Person exzessiven Alkoholgenuss hinter sich hat, berichtet das "International Journal of Electronic Security and Digital Forensics". Allerdings könne die Methode nur als Hinweis dienen und keine echten Tests ersetzen.
Die Wissenschafter nahmen für ihre Forschungen Testpersonen beim Biertrinken auf und untersuchten, wie sich die Gesichtstemperaturen veränderten. Dabei entdeckten sie, dass Nasen- und Mundpartie mit zunehmenden Bierkonsum immer wärmer wurden, weil der Alkohol die Blutgefäße hier stärker erweitert. Die Stirn dagegen veränderte ihre Temperatur kaum. Deshalb könne das Verhältnis der beiden Gesichtsregionen zur Feststellung eines übermäßigen Alkoholkonsums verwendet werden, erklären die Forscher.
Das Wärmebildsystem könne etwa in Autos eingesetzt werden, um Betrunkene vom Fahren abzuhalten, es könne benutzt werden, öffentliche Plätze zu überwachen, oder Ärzte könnten es für einen Schnelltest auf Alkoholvergiftung heranziehen, erklären die beiden Griechen. (pum, DER STANDARD, 11.9.2012)
Link
International Journal of Electronic Security and Digital Forensics ("Drunk person identification using thermal infrared images", Vol. 4, No. 4, p. 229)
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Diese Versuche haben wir 1994 bereits mit den Agema-Thermovisioncameras gemacht. Endresultat:
Die Ergebnisse sind nicht verifizierbar und auf eine allgemeine Software übertragbar. Das Problem ist dabei, dass durch das Trinken selbst(egal ob Wasser oder Bier oder Soda) die Mundbewegungen und Muskelreaktionen so angeregt werden, dass hier ein erhöhter Wärmestrom auftritt. Das hat mit einer Alkoholisierung gar nichts zu tun.
Dass natürlich die Stirnregion nicht betroffen ist, da weder Muskelarbeit noch viel Blutumsatz stattfindet, ist selbstverständlich und sollte eigentlich gar nicht in das Experiment einfließen.
Wenn diese "Forscher" wissenschaftlich recherchiert hätten, wären sie daraufgekommen, dass das alles schon einmal dagewesen ist.
Man kann sich schon bildlich vorstellen, wie ein Abschnittsbevollmächtigter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Absc... A4chtigter
mit Wärmebildbrille zB. über den Viktualienmarkt in München schlendert und versucht, torkelnden Besoffenen ins Gesicht zu glotzen..
Das habe ich ja nicht angezweifelt.
Bei uns ist es ja auch der Kiberer. ;-)
Es dürfte auch ausgeschlossen sein, dass ABVs -wie es sie zu DDR-Zeiten gab - in München Streife laufen.
Die Anlehnung an den DDR-ABV resultiert aus der Möglichkeit, Wärmebild-Kameras zur Überwachung einsetzen zu wollen.
dann weichen mir gleich olle Autos aus.
Ich sehe einfach nur den Grund darin:
I glaub,de glauben, daß ich ein Stopplicht bin.
[Refrain:] Mei Naserl is so rot, weil ich so blau bin,
I trink halt für mein Leben gern den Wein... "
(bereits von Hans Moser gesungenes Trink(er)lied)
Dr. Heinz Anderle, Freigeist
Auch nciht schlecht: "Krügerl vor'm G'sicht" vom Bronner & Qualtinger http://www.youtube.com/watch?v=LaA-ZbURcnA
...wird auch als Unwort wahrgenommen, und daher so gut wie nie verwendet. Dafür gibt es weit bessere Begriffe, die auf den ersten Blick positiv besetzt sind. "Sicherheit", "Gefahrenabwehr", "Prävention", aber auch "Informationsoptimierung" und alle möglichen Wörter für Datensammeln. Man muss dem Kind nur den passenden Namen geben damit es akzeptiert wird.
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