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Wien - Ab nächster Woche werden das Thema Stradivari und die Pleite von Geigenhändler Dietmar Machold das Wiener Straflandesgericht beschäftigen. Die Anklage gegen den gebürtigen Deutschen, einen Ex-Geschäftspartner und zwei ehedem enge Vertraute lautet auf schweren Betrug und betrügerische Krida bzw. Beihilfe dazu. Beiden letzteren wird vorgeworfen, Machold beim Zur-Seite-Schaffen von Vermögen über 1,2 Mio. Euro geholfen zu haben. Machold ist teilweise geständig; über die Causa berichten inzwischen sogar vietnamesische Medien.
Wie berichtet wird der Schaden aus der Pleite mit 156 Mio. Euro beziffert. Der Masseverwalter Macholds, Jörg Beirer, hat sich dem Strafverfahren in Abstimmung mit dem Konkursgericht dennoch nicht als Privatbeteiligter angeschlossen, das geht aus seiner jüngsten Mitteilung an die Gläubiger hervor. Und der Staatsanwalt hat Fälle, in denen er nach Anzeigen Beirers ermittelt hat, eingestellt. "Der Staatsanwalt geht offenbar davon aus, dass das Verfahren zur Verurteilung und zur Höchststrafe führen wird", interpretiert das Beirer. der Standard betont, dass bis zu einem rechtskräftigen Urteil für alle Angeklagten die Unschuldsvermutung gilt.
Die Höhe der Forderungen in der Insolvenz könnte übrigens noch steigen. Ein Kunde des ehemaligen Schlossbesitzers, Luxuswagen- und Kamerasammlers Mach old hat vor kurzem sage und schreibe 22 Mio. Euro angemeldet. Der Geigenhändler selbst hatte diese Forderung anerkannt, der Masseverwalter bekämpft sie. Ausgang: ungewiss.
Eingestellt hat der Staatsanwalt auch seine Ermittlungen nach einer Strafanzeige eines anderen Machold-Kunden, der Instrumente im Wert von acht Mio. Euro vermisst. Laut Justiz finden sich in der Sache keine Anhaltspunkte für einen Österreich-Bezug.
Aus Überweisungsbelegen erschließt sich freilich, dass zumindest Zahlungen des Kunden in Österreich gelandet sind. Auf Macholds Konten bei der Raiffeisen Zentralbank und der RLB NÖ Wien. (Renate Graber, DER STANDARD; 11.9.2012)
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die Nationalbank seine Instrumente, natürlich alle echte Stradivaris, auf sein Zertifikat (nein, er ist kein Sachverständiger, nur Händler) als Sicherheit genommen hat.
Dafür erhielt er Geld, niemand hat die Echtheit kontrolliert. Er durfte die Instrumente dann behalten und an einen Musiker seiner Wahl verleihen.
Seit 2 Jahren sagt er nicht wo diese "Stradivaris" sind.
Komisch, mein Posting von gestern Abend ist in der Zensur stecken geblieben und das nur weil ich die journalistischen Methoden einer angeblichen Qualitätszeitung, wegen der veröffentlichung von vollen Namen Beschuldigter, in Frage gestellt habe.
Soetwas widerspricht nicht nur der journalistischen Ethik, sondern meines Wissens nach auch dem Gesetz.....
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