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Ein Nachsendeauftrag heißt nicht, dass alle Postsendungen unmittelbar weitergeleitet werden - mitverantwortlich seien auch "die Urlaubsersatzkräfte", so ein Post-Sprecher.
Wien/Reichenau - Die klassische Sommerfrische hat ihre Vorteile: Man macht Urlaub und bleibt im Land, ist für Rechnungsleger und Briefeschreiber also nicht aus der Welt. Das will mancher Postkunde nutzen - mittels eines Nachsendeauftrags.
So auch Frau Z.: Vor ihrer Abreise nach Reichenau, dem Kurort an der Rax, erteilte sie der Post in Wien eine solche Order. Nachzusenden seien "Briefe, Info-Mails, Zeitungen, Geldbeträge, Kleinpakete, Pakete und EMS", stand auf dem Formular.
Beruhigt machte sie sich auf den Weg. Vier Wochen wollte sie bleiben - und war vorerst erleichtert, dass sie per Nachsendung überhaupt nichts zugestellt bekam. Postkästchen leer, Urlaubsstimmung pur.
Zweifel kamen ihr erst in der zweiten Woche: Das konnte doch nicht wahr sein! Anruf bei der heimatlichen Postfiliale: "Da müssen S' Ihnen keine Sorgen machen, im Sommer wird wenig versendet", beschied ihr ein Mitarbeiter. Ähnliches wiederholte ein Kollege eine Woche später - und noch einer, nach weiteren Tagen.
"Und dann, zu Beginn der vierten Woche, habe ich auf einmal vier prall gefüllte Umschläge bekommen", schildert Frau Z. Zum Glück seien keine befristeten Rechnungen dabei gewesen - aber dafür eine Handvoll Sendungen an andere, ihr wildfremde Menschen.
Bei der Post meint ein Sprecher, das Problem seien wohl "die Urlaubsersatzkräfte" gewesen. Aber, rein prinzipiell: "Ein Nachsendeauftrag erfolgt täglich." (bri, DER STANDARD, 11.9.2012)
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auch so erlebt. Alle paar Wochen kommt ein Sammelkuvert mit jeder Menge Werbepost und die wichtigen Briefe landen beim Nachmieter (zum Glück kooperativ). Eigentlich rausgeschmissenes Geld, ich verzichte in Zukunft auf den Nachsendeauftrag, das Ergebnis bleibt gleich und ich spare Geld dabei.
Bei uns hat der Postler nachweislich 3 mal Rechnungen einer Versicherung weggeworfen, was uns ein Schreiben von einem Inkassobüro und zusätzliche Kosten von 170 Euro einbrachte.
Auf die Aufforderung an die Post uns diesen Schaden zu ersetzen kam die lapidare Antwort, dass wir als Empfänger kein Vertragsverhältnis mit der Post hätten und daher keinen Anspruch auf Schadenersatz. Der Versicherung als Absender und Vertragspartner ist es aber auch reichlich wurscht, denn die haben ja ihr Geld bekommen.
Um nicht der Zensur zum Opfer zu fallen schreib ich jetzt nicht, welche Bezeichnungen mir für diesen Verein alle einfallen.
Ich hatte bereits 2x einen gelben Zettel im Postkastl, wo sowas wie "Packet - Tür 35" draufstand. Ohne dass mein Name draufgestanden wäre oder der Absender des Paketes etc. Also hab ich bei Tür 35 angeläutet (welche nicht mal im selben Stock ist, wo ich wohne). Die nette Dame hatte mein Paket entgegengenommen, weil der Postler behauptet hatte, ich wäre nicht da und sie wollte mir einen Gefallen tun, damit ich nicht auf die Post gehen muss. Prinzipiell ja nett, aber was wäre, wenn ich z.B. ein Handy oder einen Fernseher im Internet gekauft hätte, per Kreditkarte gezahlt hätte und die Ware übernimmt wer, den ich gar nicht kenne? Der kann sich die Ware dann nehmen und sagen, er hat sie gar nicht. Unterschrift gabs ja keine.
unser Postler macht das immer, dass er die Pakete einfach wem anderen gibt.
Auf den gelben Zetteln steht auch nie mein Name sondern nur "Paket- Tür soundso".
Nun haben wir den lustigen Fall, dass seit 2 Wochen ein Paket bei unseren Nachbarn sein sollte.
Die guten aber NIE zu erreichen sind wenn man anläutet.
Nervt ziemlich.
dafür in naher zukunft zuverlässig mehr post zugesendet. freundlicherweise verscherbelt die post ja - wenn man das formular nicht so genau liest - deine adresse an unternehmen für werbesendungen. wenn man über diese unterjubelungsmethode beschwert, wird man gleich von postjuristen niederargumentiert.
Mein Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post hat immer problemlos funktioniert. Die haben jedes Schriftstück umgehend nach Österreich weitergeleitet. Selbst der österrechische Briefträger hat es dann geschafft diese nachgesandten Schriftstücke auszutragen.
Woran mag es nur liegen wenn sowas innerhalb von Österreich nicht klappt.
auf elektronischen rechnungen/belegen bestehen.
kontakte via email/twitter/facebook am leben halten.
der herr pölzl will es so. niemand soll für 4 euro/stunde sich für einen herrn monopolisten-alles-ist-eh-super-besserwisser hergeben müssen!!!
Wenn ein System in der Fläche Fehlleistungen auf solch hohem Niveau produziert, dann ist das nicht die Schuld von einzelnen, kaum geschulten Aushilfs-Mitarbeitern sondern ein organisatorischer Mangel der auf höherer Ebene zu verantworten ist.
Aber man kann von einem Unternehmen, in dem Prämien an Manager auf Basis von per Anweisung nach unten manipulierter Beschwerdekennzahlen ausgeschüttet werden, nichts anderes erwarten.
Und leider kommt die Frau Verkehrsministerin Bures ihrer Ausichtspflicht auch nicht in ausreichendem Ausmaß nach. Denn anstatt gemäß EU Postrichtlinie, die von "Verbesserung der Dienstequalität" sprich, geht es nur in die andere Richtung.
hab ich auch erlebt. genau 2x in 2 monaten hab ich post nachgesendet bekommen. (musste aber jede woche in die alte wohnung fahren, um die nicht nachgesendete post abzuholen). nach beschwerde, erhielt ich einen weiteren monat nachsendeauftrag gratis -> da kam dann kein einziger brief mehr an.
komplett wertloser service, dafür inzwischen sehr teuer.
Trotz Nachsendeauftrag wurden bei mir im Sommer unter anderem ausgerechnet Briefe mit neuer eCard und neuer Bankomatkarte an die alte Adresse gesendet (und Nachmieter nicht besonders kooperativ, Post einfach weggeworfen).
Auch im 15. hängts sehr von der Tagesverfassung ab. Und Ferialpraktikanten findet die Post scheinbar überhaupt keine motivierten mehr (oder nur solche die an Legasthenie leiden) - in den letzten Wochen hatte ich mindestens 1x/Woche Briefe mit der falschen Tür- oder sogar Hausnummer im Kastl. Andere gingen als unzustellbar zurück obwohl die Adresse korrekt und vollständig war.
Höhepunkt war aber definitiv die Benachrichtigung über ein Einschreiben, dass mir der gute Mann drei Tage zuvor persönlich in die Hand gedrückt hatte...
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