Televisionäre Streitrede, damit die Empörten sich nicht erschöpfen

  • Aus dem Szenenbuch von "Empört Euch!": Der gleichnamige Arte-Film von 
Tony Gatlif bringt die Inhalte von Stéphane Hessels 
2010 veröffentlichtem Essay wieder ins Gedächtnis.
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    Aus dem Szenenbuch von "Empört Euch!": Der gleichnamige Arte-Film von Tony Gatlif bringt die Inhalte von Stéphane Hessels 2010 veröffentlichtem Essay wieder ins Gedächtnis.

Hessels "Empört euch!" Mittwoch auf Arte

Wien - Mehr als zwei Millionen Mal verkaufte sich Stéphane Hessels Streitschrift "Empört Euch!" und gab jenen, die sich vom kapitalistischen System überfahren fühlten, dringend benötigtes ideologisches Unterfutter. Der er hoffte gesamtgesellschaftliche Bewusstseinswandel blieb zwar bisher aus, aber bevor aus den Empörten Erschöpfte werden, haucht der Filmemacher Tony Gatlif der leidenschaftlichen Gewissensrede neues Leben ein.

Im gleichnamigen Film, Mittwoch, 22.05 Uhr, Arte, begleitet er Protestierende bei Märschen, lässt sie einzeln und im Chor Hessel-Sätze zitieren. Der Denker selbst sagt in Nahaufnahme Passagen seines Essays auf. Arte spinnt daraus ein crossmediales Projekt mit Storyboard und Infos auf arte.tv. (prie, DER STANDARD, 11.9.2012)

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