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Kokichi Sugihara ist uns spätestens seit 2010 ein Begriff, als der Professor am Mathematik-Institut der Meiji-Universität in Kawasaki die beste optische Täuschung des Jahres produzierte: Die "unmögliche Bewegung", die den Gesetzen der Schwerkraft zu widersprechen schien.
Das Spiel mit der Perspektive, das die damalige Illusion ermöglicht hatte, steckt auch hinter Sugiharas jüngstem Werk: Dem "unmöglichen Dach", auf das Kugeln gelegt werden, die dann scheinbar nicht nach unten, sondern nach oben rollen und sich auf dem Dachfirst ansammeln. Und auch wenn man weiß, wie die Täuschung zustande kommt, ist sie doch wieder verblüffend anzusehen:
--> New Scientist: "Friday illusion: Impossible roof defies gravity"
(red, derStandard.at, 14. 9. 2012)
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Ich muss mal ein ernstes Wort mit meinem Gehirn sprechen, was das alles so als "real" zulässt. Vermutlich rechtfertigt es im Hintergrund die seltsame Ballbewegung heimlich als "eigenständig bewegtes Lebewesen". So nicht, mein Lieber!
Ernsterer Gedanke: Es gibt diese Studie, die zeigt, dass Schizophrene und Leute auf LSD nicht so leicht der "Hollow Mask"-Illusion unterliegen. Wie ist das bei diesen Sachen? Das ist ein sehr ähnliches Phänomen, gibt es da die gleichen Resultate?
Ich würds ja selbst testen, aber für diese Art von selbstständiger Forschung kommt man wegen Drogenkonsums ins Gefängnis und braucht die Nobelpreisdotierung für die Kaution.
für ein ein übungsprojekt eines zweitsemestlers eines kreativ-künstlerischen studiengangs würd ichs ganz nett finden.
diese und ähnliche optische täuschen macht man in jedem entsprechenden studiengang recht ausfühlrich durch, drum hält sich da meine begeisterung jetzt in grenzen.
naja, aber wenn er es schafft damit geld und anerkennung zu verdienen... respekt!
http://www.youtube.com/watch?v=c7paSzXEe2Q
Sowas mach ich mir später auch mal. =D
Das find ich noch gelungener:
http://www.youtube.com/watch?v=hAXm0dIuyug
bei der Lichtquelle ist und nicht wie hier der Anschein erweckt wird, dass der höchste Punkt der Fläche von der Lichtquelle weiter entfernt ist als der niedrigste Punkt. Bei der anderen Seite des Dachs ist es umgekehrt.
Weiters reflektiert die eine Kugel das Licht auf die eine Dachseite (der rechten), aber die Reflexion verläuft nicht so, als würde das Dach abfallen - also als würde die Kugel auf dem höchsten punkt sitzen, sondern so, als würde der Punkt wo die Kugel sitzt der tiefste Punkt dieser Fläche sein und das Licht wird auf die Fläche "hinauf" reflektiert. So schaut es aus, als würde die Reflexion in der Luft sitzen.
Und das Bildchen hab ich fabriziert, bevor ich das Video ganz gesehen habe - und meine Güte muss mir fad sein... ;-
Nächster Punkt, wie eh schon von Messier31 angesprochen: Der Schatten der Kugel, wenn sie auf der rechten Dachseite ist, geht über die Kante hinaus auf die linke Dachseite - so als würde der Schatten einen Knicks machen. Auch die Länge des Schatten widerspricht der Position der Lichtquelle.
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