"Viele, viele Berührungspunkte mit der Neo-Nazi-Szene"

"Strache"-Buchautor Hans Henning Scharsach im Interview über die rechtsextremen Verbindungen des FPÖ-Parteichefs

Hans Henning Scharsach hat in „Haiders Kampf" schon vor 20 Jahren höchst erfolgreich die rechten Prägungen und Verbindungen eines FPÖ-Führers dargestellt. Diesmal kommt der Titel ohne Anspielungen (an Hitlers „Mein Kampf") aus, sondern kommt zur Sache: "Strache. Im braunen Sumpf" (Verlag Kremayr & Scheriau) zieht minutiös die zahlreichen Verbindungen der FPÖ und auch von Strache selbst zum rechtsradikalen, neo-nazistischen Milieu nach.

Scharsach ist Publizist und Autor politischer Sachbücher, ist Experte für Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und Neonazismus. Für das Strache-Buch recherchierte er zwei Jahre. Hauptsächlich in sogenannten "offenen Quellen" wie Zeitungsberichten - aber die Zusammenschau der vielen verstreuten Einzelmeldungen macht das Bild.
Im Interview mit Hans Rauscher betont Scharsach die frühe Verstrickung von Heinz-Christian Strache in Neo-Nazi-Gruppen und zeigt die Bedeutung der rechten Burschenschaften in der heutigen FPÖ mit ihren Verbindungen zu ganz rechts auf: "Aus Haiders Buberln wurden Straches Burschen!" (rau, derStandard.at, 11.9.2012)

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