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Hans Henning Scharsach hat in „Haiders Kampf" schon vor 20 Jahren höchst erfolgreich die rechten Prägungen und Verbindungen eines FPÖ-Führers dargestellt. Diesmal kommt der Titel ohne Anspielungen (an Hitlers „Mein Kampf") aus, sondern kommt zur Sache: "Strache. Im braunen Sumpf" (Verlag Kremayr & Scheriau) zieht minutiös die zahlreichen Verbindungen der FPÖ und auch von Strache selbst zum rechtsradikalen, neo-nazistischen Milieu nach.
Scharsach ist Publizist und Autor politischer Sachbücher, ist Experte für Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und Neonazismus. Für das Strache-Buch recherchierte er zwei Jahre. Hauptsächlich in sogenannten "offenen Quellen" wie Zeitungsberichten - aber die Zusammenschau der vielen verstreuten Einzelmeldungen macht das Bild.
Im Interview mit Hans Rauscher betont Scharsach die frühe Verstrickung von Heinz-Christian Strache in Neo-Nazi-Gruppen und zeigt die Bedeutung der rechten Burschenschaften in der heutigen FPÖ mit ihren Verbindungen zu ganz rechts auf: "Aus Haiders Buberln wurden Straches Burschen!" (rau, derStandard.at, 11.9.2012)
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rfj Ring Freiheitlicher Jugend heißen soll - dann nain, bin keiner politischen Fraktion oder Organisation zugehörig (Gott sei Dank!). Verfüge nur ein bisserl über Kenntnisse, sodass ich gut beurteilen kann, wenn jemand das Blaue vom Himmel heruntererzählt.
Auf Schüssel, KHG, Graf, Strache u.a.(im Prinzip ist dies innenpolitische Praxis seit Waldheim) wurden ständig Anschuldigungen erhoben, die sich auf dem Niveau von Verschwörungstheorien bewegen.
Bewahrheiten sich diese Anschuldigungen nicht, und das war bisher ausnahmslos der Fall, ist das der letzte Beweis von Korruption und braunem Sumpf.
Da werden in Buchform dieselben Anschuldigungen erhoben und prompt finden sich Leute, die wieder unreflektiert drauf einsteigen. In meinen Augen ist das nicht kritischer Journalismus was Sie betreiben, Herr RAU, sondern Denuntiation.
Resultat ist letztlich, dass das Gut der "Unschuldsvermutung" in Österreich eher dem Umfeld von Varietés zuzurechnen ist.
Eine bloße Vermutung eben, die bei Leuten wie Strache leicht zu widerlegen ist - z. B. durch Fotos wie die von Stadler, durch Straches Facebook-Inhalte, Tonbandaufzeichnungen etc. etc.
Wer der FPÖ-Logik anhängt, dem ist auch mit Beweisen nicht zu helfen.
Was sehen Sie "nicht an Strache Interessierter" denn als unwahr an, Dhimmi?
Beispielsweise dass Strache bei einer Wehrsportübung die vom Neonazi Küssel organisiert wurde teilnahm -
auf einem Foto (das Ewald Stadler veröffentlichte) zusammen mit Jürgen Hatzenbichler posierend?
Hatzenbichler war/ist Mitglied von zwei oder mehreren Neonazi-Organisationen die Gewalttaten verübten und auch dazu aufrufen/riefen.
...und das eigentlich Problem ist nicht etwa, dass Strache als Zwanzigjähriger in Neonazikreisen umtriebig war.
Sondern dass er dies leugnet und weiterhin solchen Kreise nahe steht UND DIESE GAR FÖRDERT.
Man siehe nur Straches Facebook-Freunde -
und welche einschlägigen Hass-Meldungen auf seiner Facebookseite wochenlang stehenbleiben.
damit jene nicht-nazis unter den fpö-wählern (egal ob zur haider-zeit oder aktuell) irgendwas daraus lernen könnten, müssten sie ja lesen können!
die fpö war, ist und bleibt eine partei für dodeln, die von nazis im hintergrund gelenkt wird. dass sie in ö soviel zuspruch hat, ist eine bankrotterklärung für die intellektuelle ausstattung eines teils dieser bevölkerung (meist männlich, 30 - 50 jahre alt, geringe bildung, geringes einkommen)
leisten kann/könnte, wird im Interview doch gut erörtert.
Neben (den eher untypischen) nicht völlig lernresistenten (potentiellen) FPÖ-Wählern zielt Herr Scharsach damit auf FPÖ-Kritiker ab.
Um ihnen genau recherchierte Argumente gegen die FPÖ zu liefern,
sowie um eine Zitiermöglichkeit zu bieten was die Klagsfreudigkeit der Strache-Truppe gegen nicht vernetzte (juristisch abgesicherte) FPÖ-Gegner behindert.
Problem daran ist nicht das Buch - das sollte die Recherchearbeit auf jeden Fall wert sein - sondern das Problem ist die (Nicht-)Diskussionskultur in Österreich. Anstatt das man sich für was so viel Zeit nimmt, dass klar wird wer Recht hat oder wer nicht, wird entweder abgewunken (die kenn ich schon) oder gar nicht erst diskutiert.
FPÖ hat ja bei Diskussionen den Ansatz von Internettrollen. Eigentlich sollte man sie ignorieren, aber sie richten verdammt viel schaden an.
"SoS Mitmensch" und "Mauthausen Komitee Österreich" haben in Aussendungen bezugnehmend auf das Buch von Scharsach die FPÖ als "so rechts wie noch nie" bezeichnet.
Es wurde sogar gefordert, den Verfassungsschutz einzuschalten.
Quelle: http://spiegel-der-gesellschaft.at/?p=197
ist ja nicht verboten. Was diesen "Betbruder" anbelangt, bin ich nicht überrascht, dass er mit seinen Erkenntnissen im Pfaffenton wieder an die Öffentlichkeit drängt. In den 1990er kaufte ich mir sein Buch "Haiders Kampf", das damals ein Bestseller war und besuchte auch ne Veranstaltung von ihm, die mir weniger gefiel. Muss zugeben - zu meiner Schande - dass auch ich damals, der ich ja Haider nie ausstehen habe können, das Buch in meinem Freundeskreis propagierte und sogar unter manchen Geschenkstisch legte.
In der Zwischenzeit hat sich vieles für die Bev. weiter zum Nachteil entwickelt. Und was ich sicher nicht brauche, sind die Weisheiten ..
ich habe nie etwas von "massenweise" gesagt. Ja, ich habe das Buch auch als Geschenk (2 oder 3-mal) gekauft. Wo liegt hier das Problem?
Ach so, stand etwas auf der Leitung. Da ich bekanntlich der Masseneinwanderung aus der westlichen Kultur fremden Ländern etwas skeptisch gegenüberstehe und auch manchmal bei zu artifizieller einseitiger Kritik an HC darauf hinweise, dass die Rahmenbedienungen von den beiden Proporzparteien geschaffen wurden, wird von ihresgleichen alles von mir per se als "feindlich" bzw. schlecht qualifiziert.
bewerteten damals das Buch "Haiders Kampf" als wichtiges Werk, das mitunter die Propaganda-Methoden des Ihnen unsympathischen Jörgs behandelte?
...und heute sehen Sie über die massive Lügen-Komponente in der Strache-Propaganda großzügig hinweg, da Sie der Meinung sind,
Österreich braucht einen Mann wie Strache?
Dann wird es Ihnen, Herr Delmenhorst, aber gar nicht schmecken, dass die REKORDZUWANDERUNG der letzten zwanzig Jahre (saldo) in den Schwarzblauen Jahren erfolgte:
www.statistik.at/web_de/st... 22922.html
(Im absoluten Rekordzuwanderungsjahr 2004 in dem sich die Haider-Truppe "ordentlich selbstbediente"
war Strache bereits in der FPÖ Führungsmannschaft angekommen.)
auf die Statistik Austria - ich kenne leider diese Zahlen, die leider nur die halbe Wahrheit sind und die Realität noch schlimmer aussieht. Möchte hier aber das Forum nicht mit statistischen Details zur Erfassung langweilen.
Haider: Richtig, habe mich für ihn und seine Buberl nie begeistern können - im Gegenteil. Zu dieser Zeit - das werden die jungen Bobos nicht wissen - gab es noch wählbare Grüne (Petrowic) und das LIF, soll heißen Heide Schmidt. Ja, mit der Ausländerpolitik ging natürlich nicht konform, aber man wählt ja das geringste Übel.
Massenflut unter Schüssel: Ja, auch das ist mir bekannt. Deshalb hat die die F noch keine Glaubwürdigkeit in diesem Punkt, bis sie den Wahrheitsbeweis antritt.
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