Leistungsschau der Freien

Colette M. Schmidt, 10. September 2012, 18:30
  • Christian Ruck und Ninja Reichert in Werner Schwabs "Eskalation Ordinär" vom Theater t’eig.
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    foto: lipp/gansberger

    Christian Ruck und Ninja Reichert in Werner Schwabs "Eskalation Ordinär" vom Theater t’eig.

Beim Festival BestOff Styria zeigen Theater der Off-Szene wieder fünf Tage lang ihre besten Stücke. Den Theaterland-Preis bekommt nur eines

Graz - "There Must Be Some Kind Of Way Out Of Here" denken sich zehn Eidgenossen, die sich im Hinterzimmer ihres Gemeindezentrums treffen, um nichts Geringeres zu planen als die Abschaffung ihrer eigenen Heimat.

Zu sehen ist das gleich namige Musiktheaterstück (Choreografie: Arthur Kuggeleyn, musikalische Leitung: Mathias Weibel) des gefeierten jungen Schweizer Regisseurs Thom Luz am Dienstag als Auftakt von "BestOff Styria", dem wichtigsten Theaterfestival der Off-Szene in Österreich.

Fünf Tage lang wird die unterhaltsame Leistungsschau der sehr unterschiedlichen freien Theater wieder die neue Saison einläuten. Am Samstag wird dann der mit 7.000 Euro dotierte Theaterland-Preis der international und jedes Jahr neu besetzten Jury vergeben.

Wie Luz gleich am ersten Abend im Tanz & Theater Zentrum Graz (TTZ) zu sehen ist auch das Frauen-Theaterkollektiv Rabtaldirndln mit "Berge versetzen". Später am Abend eröffnen sie dann im Festivalzentrum im Forum Stadtpark ihre "Rabtal-Schenke" "Hemmungslos". Im Forum wird auch die Zweite Liga für Kunst und Kultur mit "Here Is Looking At You, Audience" die lange erste Nacht dieses Festivals bestreiten.

Am Mittwoch ist unter anderem noch einmal die TiB-Produktion "Graz Alexanderplatz" der Autorin Pia Hierzegger und der ehemaligen Stadtschreiberin von Graz, Barbi Markovic, im Dom im Berg zu sehen (Regie: Ed. Hauswirth und Monika Klengel). Ebenfalls am Mittwoch läuft Werner Schwabs legendäre "Eskalation Ordinär" in einer Inszenierung Thomas Sobotkas vom Theater t'eig im TTZ.

Thomas Sobotka erhielt heuer übrigens den Out standing Artist Award für Darstellende Kunst des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. (Colette M. Schmidt, DER STANDARD, 11.9.2012)

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