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Verschwörungstheoretikern sollte man es vielleicht besser nicht sagen, um die "Curiosity"-Mission nicht unnötig ins Gerede zu bringen ... aber Fotos von der Oberfläche des Mars lassen sich auch recht glaubhaft mit kiloweise Paprika, geriebener Muskatnuss, Zimt, Chilipulver und Holzkohle nachstellen.
... und das war noch eine der leichteren Übungen für den Foto-Künstler Matthew Albanese aus New Jersey. Albanese hat sich darauf spezialisiert, aus Haushaltsmaterialien Dioramen zu erstellen, die er anschließend durch kunstvolle Beleuchtung und die Technik der erzwungenen Perspektive wie Naturaufnahmen aussehen lässt. Exotischeres Bastelmaterial wie Straußenfedern kann zwar ebenfalls einfließen - ein Großteil der verwendeten Rohstoffe ist jedoch überraschend banal: Etwa Zucker, Salz, Fugenkleber oder Zahnpasta. Daraus zaubert Albanese dann Landschaftsporträts ebenso wie Vulkanausbrüche, Großbrände, einen Tornado oder das Nordlicht.

Wogende (Kunstpelz-)Prärie vor einem (Fliesenkitt-)Gebirgszug unter einem endlosen Himmel voller (Baumwolle-)Wolken. Foto: Matthew Albanese
Der Blog io9.com hatte vor kurzem einen Beitrag zu Albaneses Arbeiten, am besten aber gleich direkt auf dessen Galerie-Seite klicken, wo zu jedem Diorama erklärt wird, welche Materialien in dessen Entstehung einflossen. Zudem wird in zwei Videos der Herstellungsprozess gezeigt. Ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen (aber erst mal können ...):
--> Matthew Albanese: "Strange Worlds"
--> Matthew Albanese Fanpage auf Facebook
(red, derStandard.at, 16. 9. 2012)
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Hier wird immer wieder die Künstlichkeit der Dioramen kritisiert. Als würde jemand zu Ferdinand Waldmüllers Bilder sagen" Naja, das sieht man ja, dass das gemalt ist" Der Künstler erhebt jedoch gar keinen Anspruch darauf seine Bilder mit der Realität zu verwechseln.
So etwas können die Filmaustatter und Effektkünstler wesentlich besser.
http://www.voeav.at/_seiten/s... fotos.html
ich erkenn da net mehr so viel unterschied... es ist genauso gekünstelt, die einzelnen bildteile sind seperat aufgenommen und zusammengebastelt...
die bilder von herrn albanese haben einen vorteil: er hat am ende einmal abgedrückt, es ist ein einzelnes foto, nicht irgendwas zusammengebasteltes...
Kann man nicht vergleichen, es sei denn, die Tiere zbsp sind keine echten sondern selbstgemachte.
Hier gehts um Fotos, die echt wirken, aber nicht aus echten Pflanzen bestehen, sondern eben selbst geschaffen und dann so belichtet wurden, dass sie echt wirken.
denn es gibt keine reglementierungen hinsichtlich der beschaffenheit des objekts das fotografiert wird.
bloß einen vogel im innsbrucker zoo fotografieren und ihn auf einen berg setzen? das ist eine photoshop arbeit.
es gibt auch fotografiewettbewerbe, wo zumindest auf verlangen das raw oder negativ rausgerückt werden muss. da fällt jegliches photoshop sofort auf.
die fotografien von herrn albanese sind jedoch echte fotos, womit sie diesen test bestehen...
bei den meisten sachen sieht man schon sofort dass es nicht echt ist, aber es ist ein ganz super toller warmer, analoger stil. in der art nen analogen animationsfilm zu machen wär saugeil.
ein paar details sind auch richtig richtig super, wie zb der lavafluss wtf! (der vulkan eher weniger)
kann mich ihnen nur anschließen.
beim bild im artikel wäre es mir nicht aufgefallen.
bei den unterwasserbildern und new life #1 und #2 kann ich auch kaum einen fehler finden.
die anderen bilder sind zwar unglaublich schön und liebevoll im detail aber man erkennt schon sehr schnell dass es ein modell ist.
habe ich in der tat da ich recht viel mit landschaftsfotografie und virtueller landschaftsgenerierung zu tun habe.
bitte vielmals um entschuldigung dass sich über jahrelange erfahrung mein auge dafür sensibilisiert hat.
:P
ausserdem habe ich ja geschrieben dass ich es ja trotzdem voll mag.
Das Bild gehört auch zu den perfektesten, aber beim genaueren Hinsehen wecken die Wolken gewisse Zweifel. Das Südseeeiland ist ihm am wenigstens geglückt und sieht eher aus wie ein Photoshop-Desaster. Wasserflächen fallen ihm sowie am schwersten und sind eigentlich nur bei den beiden Bildern mit der Trauerweide wirklich gelungen.
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