UEFA verhandelt Rapid-Berufung am Freitag

Geldstrafe und Geisterspiel stehen zur Debatte

Wien - Die Berufungsverhandlung über die Sanktionen gegen Rapid nach den Ausschreitungen in der Europa-League-Qualifikation von Thessaloniki wird nun definitiv am Freitag über die Bühne gehen. Wie die Hütteldorfer bekannt gaben, fixierte Europas Fußballverband am Montag diesen Termin. Präsident Rudolf Edlinger, Clubservice-Leiter Andreas Marek und Präsidiumsmitglied Nikolaus Rosenauer werden deshalb nach Nyon reisen. Das Urteil soll voraussichtlich ebenfalls Freitag fallen.

Rapid wurde vom Disziplinarkomitee der UEFA mit 75.000 Euro Geldstrafe und einem Gruppenspiel ohne Zuschauer bestraft, außerdem wurde ein Europacup-Ausschluss beim nächsten Vergehen angedroht. Rapid-Hooligans hatten in Saloniki kurz vor Spielschluss Leuchtraketen in die PAOK-Blöcke gefeuert. Später lieferten sie sich gewalttätige Auseinandersetzungen mit griechischen Fans und der Polizei. Sieben Personen waren festgenommen worden.

Die Hütteldorfer haben gegen diese Sanktionen Einspruch eingelegt. Nach derzeitigem Stand würde das erste Heimspiel gegen Rosenborg Trondheim am 20. September vor leeren Tribünen über die Bühne gehen. (APA/red, 10.9.2012)

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