Microsoft startet Integrations-Initiative mit Innenministerium

  • Kinder sollen anhand einer Software spielerisch die deutsche Sprache kennenlernen
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    Kinder sollen anhand einer Software spielerisch die deutsche Sprache kennenlernen

  • Georg Obermeier (li) und Sebastian Kurz (re) wollen mit einer Kooperation die Iniatiative vorantreiben
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    Georg Obermeier (li) und Sebastian Kurz (re) wollen mit einer Kooperation die Iniatiative vorantreiben

Kindergarten-Kindern soll das Erlernen der deutschen Sprache mithilfe einer Software erleichtert werden

Gemeinsam mit Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz und der Universität Linz hat Microsoft im Rahmen seiner seit 2005 bestehenden Schlaumäuse-Initiative nun die nächste Stufe des Projekts eingeläutet. KindergartenpädagogInnen werden ausgebildet, um die Schlaumäuse-Software in den Kindergärten gemeinsam mit den Kindern nutzen zu können. Diese Iniative soll den Spracherwerb bei Vorschülern fördern und damit die Integration erleichtern.

Spielerischer Zugang

Rund 50.000 Kinder sollen demnächst Zugang zum Schlaumäuse-Programm haben. Die Software wird den Kindergärten kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine neue, webbasierte Version soll noch dieses Jahr erscheinen. Unter dem Motto "Kinder entdecken Sprache" fördert das Projekt den spielerischen Zugang zum Spracherwerb. Damit sollen vor allem Sprachdefizite ausgeglichen werden. Je nach bereits vorhandenem Niveau lässt sich das Programm individuell durchspielen. Auch Kinder mit einer anderen Muttersprache oder nicht vorhandenen Deutschkenntnissen können die Software nutzen.

Chancengleichheit

Sebastian Kurz zeigt sich dankbar gegenüber Microsoft und der Universität Linz. "Jeder, der die Sprache nicht kann, hat es schwer. In der Vergangenheit gab es diesbezüglich viele Versäumnisse. Wir wissen, dass Sprache notwendig ist für eine gelungene Integration", so der Integrationsstaatssekretär. Der Einsatz neuer Technologien sei hilfreich, um Chancengleichheit herzustellen.

Ohne Hilfe Erwachsener

Georg Obermeier von Microsoft will damit auch zeigen, dass Microsoft eine gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Nach einem Train-the-Trainer-Modell werden 200 PädagogInnen im ersten Jahr ausgebildet, weitere 1000 sollen folgen. Buchstaben, Laute und Schrift sind in dem Programm hörbar gemacht worden, damit die Kinder auch ohne Hilfe Erwachsener spielen können. 

Erforschendes Lernen

Manfred Pils von der Universität Linz betont neben dem Spracherwerb auch die Medienkompetenz, die den Kindern spielerisch beigebracht wird. Die Software sei kein Nachhilfeprogramm, sondern eine individuelle Förderung durch erforschendes Lernen. Laut Studien der Universität fallen die Sprachstandsfeststellungen in den Kindergärten mit dem Schlaumäuse-Programm besser aus als in jenen ohne die Sprach-Software. Ziel sei es jetzt, die PädagogInnen zu schulen und die Software in möglichst viele Kindergärten zu bringen.

Für den Privatgebrauch ist die Software unter dem Namen "Lollipop und die Schlaumäuse" um etwa 22 Euro verfügbar. (iw, derStandard.at, 10.9.2012)

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wozu deutsch??

http://derstandard.at/134828426... forumstart

es ist echt witzig zu lesen, eine seite hat probleme mit de, andere will nur englisch sprechen. na ja, vielleicht müssen wir alle bald türkisch lernen.......

sichere Kunden von morgen Microsoft und Kurz fördern Suchtverhalten

das ist absoluter schwachsinn!!! (Buchtipp: Digitale Demenz)! Dafür gibt es wieder einmal Geld und Medien berichten darüber. Aber für kleinere Gruppen und qualifiziertes Pädagogen ist nix da!! Wiedermal typisch die Kiga-Pädagogen werden nicht gefragt sondern werden wieder einmal vor Tatsachen gestellt!!

Ha ha ha

ein Spitzer Fan sind sie? Dazu muss man sie eigentlich bemitleiden.

man nenne mich altmodisch...

... aber kinder im vorschulalter brauchen keine software, sie brauchen reale anregungen - dinge die sie anfassen können, personen, die mit ihnen sprechen, viele basale erfahrungen. kinder lernen sprache nicht über software sondern über beziehungen!!!

red ka blech

natürlich gehts auch über software, weit besser als mit diesem gequatsche, das sie da ablaichen, warum wohl dritttewelt länder längts auf computer setzen? www.laptop.org

und warum können so viele kinder nicht mal ihre erstsprache ordentlich (und da nehme ich österreichische kinder nicht aus)? Weil sie sich selbst, dem computer und dem fernseher überlassen sind und sich keiner mehr zeit nimmt und auseinandersetzt mit ihnen

noch

so häufiges wiederholen bringt nix. die Ursache liegt genau dain,l weil sie interesse hätten an den modernen medien, wo es wunderbare programme gibt, sind sie unfähig, weil man ihnen den zugang verweigert. selbst drittewelt länder setzen auf die neuen medien, die die asiatischen staaten, die uns inzwischen in allen belangen um die ohren fahren, sind schon längts dort, nur wir schauen vertrauensvoll in die vergangenheit

dann fragen sie mal die gehirnforschung, die untersucht hat, dass kinder jene informationen, die sie über solche medien erhalten gar nicht richtig verarbeiten können, weil sie nur bedingt ursache und wirkung erkennen können und aufgrund dieser verarbeitungsschwierigkeiten immer mehr körperliche unruhe und teilleistungsstörungen aufweisen

da reicht mir der herr spitzer und die neuen Besserwisser, die sich gehrinforscher ennen, und gar nichts wissen. das "gehrin ein muiskel" schreiben diese "wissenschafter", da fliegt einem das blech weg über soviel käse. verarbeitet werden sie dann, wenn (genau wie bei einem buch) wenn die kinder begleitet werden. diese dumpfe medienablehnung is ja nix neues, bei jedem entwicklungsschritt gab es die ewiggestrigen, die bremsten, sogar vor 150 jahren als das lesen en vogue wurde. jugendliche sind gott sei dank klüger, als die ewig dumpdröge erwachsenenwelt

Wie erklären Sie sich dann, dass der durchschnittliche junge Mensch mit jedem Jahr dümmer, unbeweglicher und kränker wird, obwohl er gleichzeitig immer mehr Zeit mit neuen Medien verbringt?

einfach

weil es nicht stimmt, tatsächlich ist der Intelligenzquotient in den letzten 10 Jahren im Durchschnitt um 2 Punkte gewachsen, auch die körperliche Gesundheit ist besser geworden (geringere Kindersterblichkeit, höhere Lebenserwartung, bessere Schulbildung usw.) Ihre Behauptung ist leider grundfalsch und bedient nur dumme Vorurteile

Intelligenz: Woher haben Sie diese Zahlen? Aber egal, selbst wenn der IQ gestiegen sein sollte, so steigt beispielsweise die Zahl der funktionellen Analphabeten, und gleichzeitig das Wissen/die Leistung in etlichen anderen Bereichen.
Zum Thema Gesundheit: Geringere Kindersterblichkeit hat nichts mir erhöhter Gesundheit zu tun, sondern bis einem besser Gesundheitssystem und neuen Erkenntnissen im Bereich der Medizin.
Und wenn Sie meinen die Menschen sind heute viel gesünder, wie erklären Sie sich dann, dass Übergewicht und Fettleibigkeit zunehmen, genauso wie Krankheiten wie Diabates, Herz-Kreislauf Erkrankungen, usw., und dass die Leute, die dies betrifft, immer jünger werden?

natürlich h

Flynn Rosenthal und vor allem in den nordischen Staaten gibt es viele Untersuchungen auch im Zusammenhang mit Rekruten, wo man das seit 1945 kontinuierlich un tersucht
Gegenfrage, wie erklären Sie sich die sehr stark gestiegene Lebenserwartung???

"Gegenfrage, wie erklären Sie sich die sehr stark gestiegene Lebenserwartung???"

Wie schon gesagt - bessere medizinische Versorgung. Die Lebenserwartung ist ja eine Art durchschnittliches Alter beim Tod, wenn man nun also lediglich die Säuglingssterblichkeit gegen Null bringt, steigt die Lebenserwartung schon extrem. Gleiches gilt bei anderen medizinischen Verbesserungen, wie geringere tödliche Unfallsraten durch verbesserte Sichherheit; geringere Sterblichkeit an Krankheiten durch z.B. Impfungen und medizinischen Fortschritt; Abwesenheit von Krieg; Sozialsystem

d.h.

die Leute sind ingesamt gesuender, daher kann das Geajmmere übere Dicksein und saufen etc. nicht so recht stimmen...

Nein, sie sind eben nicht insgesamt gesünder. Dass man nicht mehr so leicht stirbt hat nichts mit verbesserter Gesundheit zu tun.

.... medizinischen Fortschritt

eben und

der medizinische Fortschritt hat eben höhere gesundheit und wohlbefinden gebracht. die gesundheit war fürher im kindesalter gar nicht besser (viele starben an -heute- harmlosen Krankheiten, litten an rachitis, kinderlähmung usw. das wird alles vergessen..) allein in meiner klasse sind 2 kinder in den 60iger jahren an sepsis verstorben, blinddarmdurchbrueche usw. man muss ja längsschnittvergleiche machen

stimmt manche Krankheiten gibts es gott sei dank nicht mehr. Dafür haben wir heute kinder/jugendliche mit Diabetes Typ 2, trotz Fortschritt verwahrloste kinder in jeder Schicht, allergiker,...jede zeit hat ihre Probleme und deren müssen wir uns bewußt sein/werden und endlich handeln für die Zukunft!

da haben

Sie natürlich recht, nur müsste man vermutlich überhaupt einmal dort beginnen, wo Kinder noch verhungern oder in Kriegen umkommen

mal die ärmel hochkrempeln und anfassen anstatt zu meckern und die schuld immer beim anderen zu suchen! Das hirn einschalten und mit hausverstand durchs leben gehen...wie es schon unsere großeltern taten.

und

unsere großeltern führten wahrlich einen tollen Kampf gegen den Welthunger? Die krempelten wirklich die Ärmel noch auf, um sich gegenseitig auf den Schlachtfeldern Europas abzumurksen, schlichte 60 Millionen! Bleiben Sie mir doch mit solchen Bauernschmähs vom hals!

klarstellung: die großelterngeneration die ich meine wurde im/nach 2. WK geboren! und ja da gibts auch schwarze schafe und wirds immer geben! Dennoch Ihre Argumentation, dass ALLE Leute damals Abmurkser waren, finde ich sehr oberflächlich

natürlich

WIR waren und sind natürlich an nix und niemand schuld...

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