Profilschärfung bei NÖN und BVZ abgeschlossen

10. September 2012, 13:26
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Chefredakteur Harald Knabl mit Zeitungsdesigner Hans Peter Janisch.
    foto: marschik

    Chefredakteur Harald Knabl mit Zeitungsdesigner Hans Peter Janisch.

  • Das Magazin "Heimat Niederösterreich" soll zehn mal pro Jahr erscheinen und Menschen, Brauchtum, Kulinarik und Handwerk thematisieren.
    foto: noen

    Das Magazin "Heimat Niederösterreich" soll zehn mal pro Jahr erscheinen und Menschen, Brauchtum, Kulinarik und Handwerk thematisieren.

NÖN und BVZ wollen sich durch neues Layout, neue Rubriken und ein zusätzliches Heimatmagazin weiter von Gratiszeitungen abgrenzen

Der 2010 eingeleitete Entwicklungsprozess bei den "Niederösterreichischen Nachrichten" und der "Burgenländischen Volkszeitung" zeigt erste Resultate. Vertreter des Managements sowie der 35 Lokalsausgaben arbeiten an der Schärfung des Profils und präsentierten am Montag das neue Gewand der Regionalzeitungen.

Neben einem neuen Layout, das die Handschrift von Zeitungsdesigner Hans Peter Janisch trägt,  wurden auch neue Rubriken wie "Happy-End der Woche", "Menschen, über die man spricht" oder "Lieblingsecke" etabliert, um sich weiter von den Gratiszeitungen abzugrenzen. 

Crossmediale Strategien

Weiters wurden crossmediale Strategien installiert, um die Reichweite zu steigern, ohne dabei die Zeitungsinhalte online vorweg zu nehmen. So sollen Geschichten auf den Webseiten begleitet und angeteasert werden, um die Wirkung ausgewählter Artikel zu steigern.

Eine weitere Neuerung ist der Launch des Magazins "Heimat Niederösterreich", das Menschen, Brauchtum, Kulinarik und Handwerk thematisieren wird. Das Magazin soll zehn mal im Jahr erscheinen und für 2,90 Euro über den Ladentisch gehen. "NÖN"-Abonnenten erhalten "Heimat Niederösterreich" als Beilage gratis.

Neue Werbelinie

Der Relaunch wird von einer neuen Werbelinie aus der Zusammenarbeit der Agenturen Gugler GmbH und Dr. Puttner & Steyrer Werbeagentur OG sowie durch eine Promotiontour durch alle Bezirke unterstützt. (red, derStandard.at, 10.9.2012)

voll innovativ

neue rubrik "menschen über die man spricht" ...
das wird den NÖN sicher zu neuen höhenflügen verhelfen, das hat sonst kein blatt im programm ...

ich gebe den NÖN nicht mehr wirklich lang, hängt alles von der gunst und der absoluten des glatzerten pröll ab ...

falscher ansatz

die NÖN hätte um das geld besser einen korrektor oder besser noch zwei/drei korrektoren eingestellt, denn die textqualität ist erbärmlich. wohl keine andere wochenzeitung zeigt – inklusive ihrer gratis-ableger – so deutlich, dass es ihr nur mehr ums geldverdienen geht. wenn die leserinnen und leser endlich draufkommen, dass man sie für analphabeten hält:na dann gute nacht!

Internet Junkies

Solche Aussagen über eine der besten Regionalzeitungen Österreichs können nur Leute treffen, die nur im Internet herumirren - wo ja scheints die Zukunft, die reine Wahrheit und keine Rechtschreibfehler zu finden sind.
Wenn ihr alle so klug seid, macht doch mal konstruktive Vorschläge. Bis dato leben die Internetianer nach wie vor von den Totgesagten.

jössas

was ist denn mit ihnen los? weiß doch jeder, daß dieses kirchenblattl prölls wahlzeitung ist und regional hier hinterwäldlerisch bedeutet. arbeitens halt bei einer anderen zeitung, wenn sie so frustriert sind.

geh, der nön geht es nicht ums geldverdienen. denen geht es um die verbreitung der frohen botschaft und des evangelium erwinum.

eh - das is ja...

.. damit verdienen sie ja ihr geld! ;) ^^

Wer liest das Kirchen-Raiffeisen Blatt noch ?

Nachrichten aus der unmittelbaren Nachbarschaft, aus dem eigenen Städtlein, aus dem Nachbarort - das ist eine Marktlücke, die die NÖN mit ihren Regionalausgaben ziemlich gut erfüllt. Da ist es dann relativ wurscht, dass viele viele Beiträge tolpatschig geschrieben sind.

Ich muss zugeben: Print ist bei mir ziemlich out, die NÖN lese ich aber regelmäßig - korrekt: die Lokalausgaben, nicht den niederösterreichischen Mantel.

Lesen brauchst eh nix

besteht zu 3/4 eh aus Bildern (zu einem nicht unerheblichen Teil recht unscharf), und der gewöhnliche Dorfbewohner freut sich halt unheimlich, wenn er auf den Bildern wen kennt ("Der Dingst is in der Zeitung") und ein paar mal im Jahr selber oben ist.

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