Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 500x375Bei der Vorstellung der "Austöchterung" am Montag: Wirtschaftsminister Mitterlehner (Mitte) sowie die BIG-Geschäftsführer Wolfgang Gleissner (li.) und Hans-Peter Weiss.
Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) bekommt ein Tochterunternehmen und verfolgt damit eine neue Strategie: Am 1. Jänner 2013 nimmt die "ARE Austrian Real Estate GmbH" als hundertprozentige BIG-Tochter ihre operative Tätigkeit auf. In ihr soll rund ein Viertel des BIG-Portfolios - ca. 1,8 Mio. von rund 7 Millionen Quadratmetern - gebündelt und "marktfähig" gemacht werden, erklärte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) als Eigentümervertreter auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den beiden BIG-Geschäftsführern Wolfgang Gleissner und Hans-Peter Weiss am Montag in Wien.
Gleissner und Weiss werden auch das Führungsduo des neuen Tochterunternehmens stellen. Sie haben den klaren Auftrag, die rund 600 künftigen ARE-Liegenschaften "nicht mehr wie bisher nur zu verwalten und abzuverkaufen, sondern zu bewirtschaften", so Mitterlehner. Unter anderem soll in der "streng marktwirtschaftlich ausgerichteten" Tochter der Anteil der Drittmieter - also jener Mieter, die nicht zur öffentlichen Hand zu rechnen sind - kräftig steigen. Derzeit liegt er bei nur 2,7 Prozent. Der große Rest ist hauptsächlich dem Einflussbereich der drei Ministerien für Inneres, Finanzen und Justiz zuzuschreiben.
Bei der angestrebten Erhöhung des Drittmieter-Anteils ist die ARE primär auf Kündigungen von Seiten der Mieter angewiesen, da diese Mietverträge zum allergrößten Teil unbefristet laufen. "In bestehende Verträge wird nicht eingegriffen", betonte Gleissner, der aber "einiges an Bewegung auf den Markt" zukommen sieht.
Mehr Drittmieter sollen nicht zuletzt sicherstellen, dass die Verbindlichkeiten der BIG nach Maßgabe des "europäischen Systems der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung" (ESVG) ab 2014 nicht dem öffentlichen Schuldenstand zugerechnet werden müssen. Die BIG finanzierte die Übernahme der Bundesimmobilien im Jahr 2001 durch die Ausgabe von Anleihen im Gesamtvolumen von 2,4 Milliarden Euro.
Zu einem späteren Börsegang der ARE äußerte sich Mitterlehner am Montag abwartend, aber keinesfalls ablehnend. Zunächst solle das Portfolio "marktfit" gemacht werden, wobei auch neue Geschäftsfelder wie Wohnen oder Gewerbeimmobilien erschlossen werden sollen. Durch die künftig strikte Trennung von Büro- und Bildungsimmobilien (64 Prozent des bisherigen BIG-Portfolios stellten Schulen und Universitäten) werde auch eine etwaige Querfinanzierung von Entwicklungsprojekten auf Kosten der Bildungsobjekte ausgeschlossen.
Der Minister erwartet sich von der "neuen Philosophie" der BIG eine deutliche Wertsteigerung des Portfolios, die sich unter anderem in einer jährlichen Sonderdividende von rund 20 Millionen Euro ausdrücken sollte. Auch durch die Umgründung selbst nimmt der Staat schon Geld ein: Die ursprünglich steuerbefreite BIG, die in den vergangenen Jahren auch keine Dividenden gezahlt hat, muss dafür auf einen Schlag 200 Millionen Euro an Steuern (160 Mio.) und Sonderdividenden (40 Mio.) zahlen - nur etwas weniger als jener Betrag, den die BIG seit ihrer Entstehung an Dividenden ausgeschüttet hat.
Die BIG und damit auch ihre neue Tochter stehen zu hundert Prozent im Eigentum der Republik, die aber nicht für die Verbindlichkeiten des Unternehmens haftet. Von der Ratingagentur Moody's wird die Bonität der BIG mit "Triple-A" eingestuft. (map, derStandard.at, 10.9.2012)
Verkaufsprozesse dreier Liegenschaften werfen laut Rechnungshof Fragen auf, generell soll viel zu günstig veräußert worden sein
Die Mieterlöse stiegen auf 730,6 Millionen Euro, ein Teil des Bilanzgewinns von 58,1 Millionen Euro wird als Dividende an die Republik ausgeschüttet
WKÖ, ÖVI, VII und ÖHGB beleben "Plattform Immobilienwirtschaft Österreich" wieder - Malloth: "Beste Köpfe zusammenstecken, bis weißer Rauch aufsteigt"
Soravia-Tochter wechselt Geschäftsführung aus: Auf Ferdinand Lechner folgt Michael Baert
In vier von neun Kategorien setzten sich beim diesjährigen "Cäsar" Frauen durch - Preis fürs Lebenswerk ging an Walter Stingl und Gerhard Nidetzky
Vorschläge für Honorare wie bei freien Berufen wurden bisher nicht aufgegriffen - Obmann Pisecky: "Wir brauchen drei Monatsmieten"
Wie viel darf man als Gemeindebau-Bewohner verdienen? Und sind die Österreicher eher Mieter oder Käufer?
Fachverbandsobmann Malloth sieht "konzertierte Attacke gegen eine ganze Branche"
Auslagerung als Verlustgeschäft: Erlösen von 114 Millionen Euro standen Kosten von mindestens 250 Millionen gegenüber
SPÖ will, dass Provision künftig vom Vermieter getragen wird - Experte Amann unterstützt die Idee: "Maklerdienstleistung ist Verkaufsförderung"
Flughafen Wien AG will mit oder ohne Partner aktiv werden - Objekte des einstigen "World Trade Center" werden durch Neubauten ersetzt
Wolfsberger J. M. Offner Immobilien GmbH übernimmt Betrieb für fünf Millionen Euro – Betrieb wird mit 100 statt 240 Mitarbeitern fortgeführt
Der Branchen-Terminkalender immobranche.at wurde um eine Datenbank für Aus- und Weiterbildungsangebote erweitert
Vorläufiger Zuschlag für Offner-Niedersüß-Gruppe - Betrieb könnte schon in zehn Tagen übergeben und weitergeführt werden
Wiener Airport geht laut Zeitungsbericht die Entwicklung der eigenen Liegenschaften an, erstes Projekt ist ein weiteres Hotel
Fertighaus-Hersteller startet mit "ELK Immobilien" und erweitert damit sein Produktportfolio
Bereits zum 7. Mal zeichnete die Kammer die besten Makler der Stadt aus. Obmann Pisecky sieht noch "Potenzial nach oben"
Peter Czapek wird CEO der Bank-Austria-Fondstochter, Thomas Hetz verlässt das Unternehmen
Mieterlöse sollen kräftig steigen, Neuentwicklungen für zusätzliche Einnahmen sorgen - Altes Zollamt in Wien-Erdberg wird gemeinsam mit Soravia neu bebaut
Waldviertler Fertighausunternehmen weiter auf Wachstumskurs
Präsident Weinberger fordert Einkommenskontrollen im geförderten Wohnbau
"Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft" will sich national und international besser vernetzen
IG Kultur will den Leerstand ums Eck sichtbar machen und fühlt sich von der Stadt allein gelassen
IG Kultur Wien startet Initiative gegen Leerstand - Online-Plattform soll noch Mitte November starten
Hamburger Initiative will "Bestellerprinzip" durchsetzen - Auch in Österreich wird immer wieder darüber debattiert, in vielen EU-Ländern zahlen Mieter keine Provision
bvorhier die poster wieder einmal negatives denken, sollte man es abwarten. nicht jedes staatsvorhaben ist schlecht und es kommt auch nur darauf an wer an den managementpositionen sitzen wird, denn korruption ist eine staatsangelegenheit per se, sondern noch immer an einzelne personen gekoppelt. wenn wirklich einmal saubere leute am assetmanagement sitzen, dann wird auch alles sauber ablaufen.
Jede "Ausgliederung" hat so ihre Tücken. Da wird sicher wieder viel unter der Hand laufen.
Und einige werden sich eine goldene Nase verdienen. Hoffentlich ein paar alte Knacker, die haben dann wenigstens nicht mehr so viel davon :)
Man muss hier leider stark davon ausgehen, dass Korruption und Bestechung entscheiden werden, wer günstig UNSER Eigentum "kaufen" wird.
Ein paar Kick-Back-Zahlungen via Liechenstein und Co sind da sicher auch eingeplant!
Und es gilt nicht die Unschuldsvermutung!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.