Neuer Elektrobus für Wiener Innenstadt präsentiert

Ansichtssache

Die europaweit einzigartigen Busse sind ab Jahresende im Einsatz

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foto: zoi/derstandard.at

Die Wiener Linien haben am Montag den ersten von zwölf Elektrobussen präsentiert. Momentan ist es noch ein Sonderbus, ab Jahresende sollen die meisten Busse der Linie 2A und 3A in der Wiener Innenstadt "elektrisch" unterwegs sein.

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Es gab schon mal E-Busse

im Ersten in Wien, könnt ihr euch nicht erinnern? Keine Ahnung warum die abgeschafft wurden.

Habe den Bus am Publikumstag in der Garage Spetterbrücke angeschaut.

Ich bin 'nur' 1.96m groß, also nicht mal 2m, und bin mit meinen Kopf am Display beim Eingang angestoßen. Dieses Display ('Nächste Haltestelle') hängt bis geschätzte 1.90 oder 1.92 runter. Der Grund warum es so tief hängt: drüber musste noch eine von 2 Überwachungskameras Platz haben...

Also bitte liebe Wiener Linien: entweder Display höher montieren, oder hellgelb anmalen am unteren Rand, so wie die Haltestangen.

und wann werden die sitzplätze demontiert ?

Also ein Kohlebus, wirklich eine Verbesserung zu Flüssiggas.

großes Lob! find ich super.

Aufladen der Batterien an Endstellen?

Wer die Linie 3A kennt weiß, dass es dort untertags verkehrsbedingt (vor allem wegen der Fiaker) fast immer zu unregelmäßigen Intervallen kommt. Wie sollen die bitte an den Endstellen 15 Minuten Zeit zum Aufladen haben, wenn der mit fast 10 Minuten Verspätung (bei einem 10 Minuten Intervall lt. Fahrplan) an der Endstelle ankommt und gleich die nächste Runde drehen muß? Das wird sich mit der Reichweite der Akkus nicht ausgehen.

Die sollen die Zahnradbahn wieder aufbauen!

Freut mich

zu lesen, dass auch die Heizung elektrisch betrieben wird! Diese Holzöfen sind sehr unpraktisch, weil man durch den Rauch die Stationsanzeige nicht mehr lesen kann.
;-)

Wird bei anderen E-Modellen mit Bezin oder Dieselmotor zugeheizt

hat mit der Leistungsfähigkeit der Batterien unter Kälte zu tun; bei Aussentemperaturen von ein paar Minusgraden geht die Reichweite bis zu 40% zurück,

Dann noch 15 min Endstellen-Pause und das nachladen gleicht mal den Energievebrauch der Heizung aus.

Nix passt...

..also her wieder mit Senften, Rikschas, Kutschen usw usf.

So ein Elektrobus ist komplett für den Hugo, wenn...

...er auf der falschen Route fährt. Daher erst die Busrouten im ersten Bezeirk wieder zurückändern und dann meinetwegen Fahrradrikschas oder was auch immer auf diesen Rfouten einsetzen...

Herzelichst
Ihr Lappe

Sehr schön - ein

erster Schritt in die richtige Richtung. Ich sterbe refelrecht jedesmal, wenn ich hinter einem Erdgas-/Diesel-Stinkerbus herradeln darf :-\

dabei besitzen die Wiener Linien gar keineDiesel- oder Erdgasbusse.

Bis jetzt leben Sie recht gut

und wenn Sie weiter hinter einem Erdgasbetriebenen Fahrzeug nachfahren, denken Sie daran dass die Emissioonen an Kohlenmonoxid 25% bzw. von Stickoxiden 40 % eines Benzin-Kfz ausmachen. Das der Modell Bus eine 2 Tonnen schwere Lithium Eisen Batterie mit sich führt, wird Sie im Moment nicht stören, seien Sie aber versichert dass das Recycling Ressourcen - aufwändig ist. https://www.cee.siemens.com/web/at/de... tobus.aspx

Zu wünschen ist, dass der Typ Elektro-Bus der Firma Kutsenits aus Österreich auch eine Bewertung durch die Wiener Linien erhält. Aktuell ist das Modell in Perchtoldsdorf -zu Unrecht nur Solarmobil genannt- im Linien-Einsatz. http://www.solarmobil.at/downloads... mation.pdf

Jetzt, wo es mit dem Elektroauto ernst(er) wird,

meldet sich auch schon die Benzinerlobby zu Wort und erzählt uns, um wieviel umweltschädlicher Eletroautos sind als Benziner. Weil ja auch die Elektroenergie angeblich aus überwiegend fossiler Energie gewonnen wird.
Komisch, dass dieses Argument noch nie bis Zermatt gedrungen ist, wo man seit Jahrzehnten nur mit dem Elektroauto fahren darf und damit die besten Erfahrungen gemacht hat. Das war wahrscheinlich der Benzinlobby sch...egal, die paar Autos da oben in der Schweiz. Jetzt, wo es immer mehr ans Eingemachte geht, wird das Geschrei der Gestrigen heftiger.
Wie wär's mit einem generellen Umdenken, nicht nur über die Art des verwendeten Antriebs, sondern über die Form der Individualverkehrsmittel generell? Über das Ein-Mann (Frau)-Auto?

das Solarmobil in Perchtoldsdorf wurde bereits wieder ausgemustert. Dürfte nicht ganz so erfolgreich gewesen sein.

Auf der aktuellen Homepage ist es angeführt

Trotzdem, sollte eine Innovation aus Österreich siene Chance
auf Evaluierung bei den WIener Linien bekommen.Der Bus kann wegen Projektende aus dem Betrieb in Perchtoldsdorf genommen sein, siehe Seite 21: http://www.spritspar.at/fileadmin... 12_web.pdf

Weitere Infos:
http://www.perchtoldsdorf.at/content/view/110/

http://uik-mobil.at/index.php... bb-postbus

immer wenn ich wo lese, dass es in Österreich eine neue, einzigartige Lösung für irgendein Problem gibt, bekomm ich Bauchweh.
Land der lausigen Kompromisse, die sonst niemand will.. die absolute Verweigerung sämtlicher Entscheidungsträger, mal bei anderen, erfahrenen, was abzukupfern, von Anderen zu lernen, gemachte Fehler nicht nachzumachen, .. nein, neu und einzigartig muss es sein... und dann ists ein Schaas.

Vielleicht ist es bei diesem Bus nicht so, hoffentlich, aber mir macht schon die Schlagzeile Angst. In Österreich ist das ne gefährliche Drohung.

Blödes schlechtreden von Österreich.

So viel Angst sollte man unbedingt behandeln lassen!

Solche Wortspenden sind in einer seriösen Debatte entbehrlich.

Tatsache ist, dass nahezu alles, was in Ösgterreich groß als Innovation verkauft wird, anderswo bereits seit langem entweder mit Erfolg eingeführt wurde oder sich als Flop erwiesen hat. Nicht immer ist diese abwartende (oder verschlafene) Haltung von Nachteil, Avantgardismus birgt immer Risiken, die wir ja nicht so freudig einzugehen pflegen. Berechtigt ist nur die Kritik am HInauszögern von Dingen, die sich überall als segensreich erwiesen haben, bei uns aber aus Kleinlichkeit, Unbedarftheit und politischer Wadelbeißerei warten müssen bis St. Nimmerlein und wenn sie dann - schon vergessen - doch ausgegraben und eingeführt werden, dann wird das als irre Großtat toller Politiker verkauft, womöglich in teuren Inseraten der Krone.

Ich mag Österreich, keine Sorge, ich mag nur den Hang zu lausigen Kompromissen auf Seiten der Entscheidungsträger nicht. Der übrigens, wenn du es schon ansprichst, wohl hauptsächlich aus angst heraus motiviert ist.

Dumme Patrioten mag ich allerdings auch nicht.

Opportunismus gehört auch klinisch behandelt, damit die wenigen, die noch denken können, nicht auch noch krank werden.

Das alles undiffernziert schlechtreden hat ja nicht mit denken zu tun.

Und wenn man glaubt, zu den wenigen zu gehören, "die noch denken können", ist man ja auch nicht ganz gesund.

sie sollten vorm posten im fremdwörterbuch nachschlagen ...

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