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Statistik aus dem Vorjahr: Im gesamten Bundesgebiet sind 3,4 von 10.000 Buben und Mädchen auf dem Schulweg verunglückt.

Größte Gefahrenquellen: Zu schnell fahrende Autos, fehlende Gehwege, unübersichtliche Kreuzungen und telefonierende Kfz-Lenker.
Wien - Das Unfallrisiko auf Schulwegen ist in der Steiermark am höchsten und in Tirol am niedrigsten. Darauf wies der VCÖ (Verkehrsclub Österreich) unter Berufung auf Zahlen der Statistik Austria am Montag in einer Aussendung hin. Das zweithöchste Risiko in Bundesländervergleich haben Schülerinnen und Schüler demnach in Salzburg, dann folgt Vorarlberg. Die gute Nachricht: Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Schulwegunfälle in Österreich um ein Drittel auf 368 gesunken.
In der Steiermark sind im Kalenderjahr 2011 statistisch gesehen 4,7 pro 10.000 Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg verunglückt, in Salzburg 4,5 und in Vorarlberg 4,2. In Tirol haben im selben Zeitraum 2,5 Schüler auf dem Weg zum oder vom Unterricht einen Unfall erlitten, im Burgenland und Niederösterreich jeweils 2,8. Im Mittelfeld befinden sich Oberösterreich (3,1), Wien (3,3) und Kärnten (3,5). Im gesamten Bundesgebiet sind 3,4 von 10.000 Buben und Mädchen auf dem Schulweg verunglückt.
"Die größten Gefahrenquellen für Schulkinder sind zu schnell fahrende Autos, fehlende Gehwege, unübersichtliche Kreuzungen und telefonierende Kfz-Lenker. Deshalb sollte in der Schulumgebung maximal Tempo 30 gelten, mehr verkehrsberuhigte Zonen errichtet werden und mehr Schwerpunktkontrollen gegen Temposünder und Handytelefonieren durchgeführt werden", forderte VCÖ-Expertin Bettina Urbanek. Der Verkehrsclub bietet im Internet eine Checkliste für den sicheren Schulweg an.
Im vergangenen Jahr wurden 368 Schulwegunfälle mit 397 verletzten Kindern registriert, im Jahr 2000 waren es noch 537 Unfälle. Das Ziel "kein einziger tödlicher Schulwegunfall" sei in den vergangenen fünf Jahren in Vorarlberg, Salzburg und Niederösterreich erreicht worden, so der VCÖ. "Insgesamt ist der Verkehrssicherheit auf Österreichs Schulwegen höher als auf anderen Strecken, die Kinder in der Freizeit zurücklegen", hielt Urbanek fest. (APA, 10.9.3012)
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Echt? Wer hätte das gedacht, obwohl doch der typische Steirer Autofahrer aus Prinzip nie an einem ungeregelten Zebrastreifen stehen bleibt.
Und nachdem es – was ich jetzt nur über Graz sagen kann – immer wieder eine Überraschung zu sein scheint, dass Fußgänger in der Querstraße grün haben können, wundert es mich fast, dass die Steiermark keinen größeren Abstand aufweist (obwohl das wohl eher heißt, dass man sich woanders auch fürchten muss).
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