Obamas Spendenergebnis übertrifft das von Romney

10. September 2012, 11:21

1,1 Millionen Unterstützer steuern 114 Millionen Dollar bei

Washington - Im Kampf für seine Wiederwahl hat US-Präsident Barack Obama im August mehr als 114 Millionen Dollar (gut 89 Millionen Euro) an Spenden eingenommen und damit seinen republikanischen Herausforderer Mitt Romney erstmals seit April überrundet. Mitarbeiter von Obamas Wahlkampfteam teilten Montag mit, mehr als 1,1 Millionen US-Bürger hätten gespendet, darunter 317.000, die dies noch nie zuvor getan hätten.

Die Zeitung "Hill" berichtete, Romney habe im August 111 Millionen Dollar eingesammelt. Das Spendenaufkommen für August gilt als besonders bedeutsam, weil Romney in diesem Monat seinen Kandidaten für die Vize-Präsidentschaft, den erzkonservativen Paul Ryan, genannte und sowohl die Demokratische als auch die Republikanische Partei ihre Nominierungsparteitage abhielten. Allerdings ist Romneys Wahlkampfkasse weiterhin besser gefüllt als Obamas. In den letzten Wochen vor der Präsidentschaftswahl am 6. November kommt es entscheidend auf das Spendenaufkommen an, um möglichst viele TV-Spots absetzen zu können. (APA, 10.9.2012)

Falsche Prioritaeten

Diese Fixierung auf den schnoeden Mammon laesst ausser Acht, dass die Tea-liban fuer den 6. Nov bereits Intervention von Oben eingeplant und Romney seine Prioritaeten vorgelegt haben:

08 Sep 2012 Virginia Romney
"The pledge {Pledge of Allegiance} says 'under God'. I will not take God out of the name of our platform. I will not take God off our coins and I will not take God out of my heart. We are a nation that's bestowed by God." Stuermischer Applaus.

das kauft ihm allerdings nicht einmal die fundi-basis ab, ich auch nicht.

Klar, jetzt wo Präsident Obama bei den Spendeneinnahmen mal wieder knapp vor Mitt Romney liegt, berichtet der Standard auf einmal wieder darüber.

Das Problem für Obama ist aber: Mitt Romney hat weiterhin selbst ohne SuperPACs mehr Geld zur Verfügung, da Herr Obama bislang rund doppelt soviel monatlich ausgab wie sein Kontrahent. Diesen Vorteil wird Obama jetzt in der Endphase des Wahlkampfes aber nicht mehr haben und von der Millarde an Spendeneinnahmen, die einst ja als Zielvorgabe galt, redet im Obama-Lager schon längst niemand mehr.

Allerdings muss man generell sagen: Bei Obamas mieser Bilanz hätten ihm noch so viele Ausgaben für Wahlwerbung keine zweite Amtszeit mehr beschert.

rechter träumer :]

das großkapital bemerkt wohl langsam dass obama bessere chancen hat...da will man sich natürlich reinkaufen

wäre ja undenkbar was passieren würde, wenn mal nicht die reichsten bestimmen könnten wo es lang geht

Ich bin zwar meist anderer Meinung,

aber ich schätze Ihre Kommentare gleichwohl.

Bislang jedenfalls.

Beim jetzigen Stand des Rennens wirkt Ihr Zweckoptimismus allerdings doch etwas kurios.

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