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vergrößern 1024x768Eine späte Verbesserung für GNOME 3.6: Alle lokalen Dateien können nun direkt über die GNOME-Shell-Suche aufgespürt werden.
Eigentlich hätte die Aufnahme neuer Funktionen für GNOME 3.6 schon mit der ersten Beta abgeschlossen werden sollen. Und doch hat sich - mit Zustimmung des Release Teams - in die zweite Beta nun das eine oder andere zusätzliche Feature eingeschlichen.
So kann der - im aktuellen Zyklus grundlegend umgebaute Dateimanager - Nautilus/Files nun mit einem "Search Provider" für die GNOME Shell aufwarten. Was dies konkret bedeutet: Alle von der Desktop-Suche Tracker aufgespürten, lokalen Dateien können nun auch über die Suchfunktion der GNOME Shell gefunden und aufgerufen werden. Zuletzt war diese Suche auf die von GNOME Documents identifizierten Dokumente beschränkt.
Ebenfalls neu ist die Möglichkeit Tabs aus einem Fenster herauszulösen, dabei also ein neues Fenster mit der entsprechenden Ansicht zu öffnen. Außerdem wurde der "Connect to Server"-Dialog umgestaltet, das Eingabefeld wurde vereinfacht, dafür gibt es nun eine Liste der zuletzt benutzten Verbindungen auf den ersten Blick.
Der GNOME-Browser Epiphany hat eine Art "Speed Dial" bekommen, wie von anderen Browsern her bekannt, werden nun in neuen Tabs die meist genutzten Seiten zum Aufruf dargeboten. Bei den Systemeinstellungen hat sich zudem noch ein neu gestalteter Dialog für die Einrichtung von Druckern eingeschlichen.
GNOME 3.5.91 gibt es wie gewohnt in Form des Source Codes von der Seite des Projekts zum Download. Die fertige Version von GNOME 3.6 soll am 24. September zum Download stehen. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 10.09.12)
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> Außerdem wurde der "Connect to Server"-Dialog
> umgestaltet, das Eingabefeld wurde vereinfacht
Naja. ob es "einfacher" ist, kryptische URIs komplett manuell einzugeben (inklusive kodierter Login-Daten), als aus einer Drop-Down Liste das Protokoll auszuwählen und dann aussagekräftige Felder wie "Benutzername" oder "Passwort" auszufüllen, sei mal dahingestellt.
Merke: "Weniger Widgets" ist etwas anderes als "einfacher". Sonst wäre die Bash wohl unschlagbar einfach.
Nicht dass ich dem notwendigerweise zustimmen würde, aber: Die Argumentation hier ist, dass Leute, die so etwas nicht dauernd nutzen, tatsächlich meistens die gesamte Adresse von irgendwo abschreiben / geliefert bekommen. Und da ist das "splitten" in Protokoll, User-Name, IP/Domain dann tatsächlich eher ein Stolperstein als eine Hilfe. Und Profis wissen auch so wie sie die Adresse einzutippen haben.
Denk das sagt der Name schon: "Documents" listet wirklich nur Dokumente (dafür aber auch alles, was im SkyDrive oder Google Drive abgespeichert ist), "File" hingegen wirklich alle Dateien (also etwa auch Bilder), die lokale abgespeichert sind. Gibt natürlich eine gewisse Überschneidung, das soll aber in Zukunft ausgefiltert werden.
Abgesehen davon, dass ich diese Differenzierung in der Form nicht für sinnvoll finde (aber es ist ja auch erst die erste Version..), stellt sich beim Screenshot noch eine weitere Frage:
Gibt es per Mouse-Over noch weitere Details wie Dateiname/Pfad? Denn im Moment sieht man hier nur 3 scheinbar völlig idente Files "Gnome-evolutio..."
Wenn du mehr Infos zu Dateien, etc willst, dann solltest du den Dateimanager zur Suche verwenden, dafür ist er schließlich da (der liefert die selben Ergebnisse, aber mit mehr Infos). Die Integration mit der GNOME Shell ist primär eine Art "Schnellstarter", wenn du da anfangen musst die Maus hinzubewegen und auf ein Mouse-over zu warten, ist das ziemlich sinnlos...
Zur Differenzierung: In Zukunft soll es für alle unterschiedlichen Dateitypen so eine Spezialanwendung geben (analog zu Documents etwa Photos), heißt die Integration der Ergebnisse von "Files" ist nur als Zwischenlösung bis dahin gedacht.
Der Punkt ist ja nicht, dass ich grundsätzlich mehr Infos sehen will, sondern wenn ich nach einer Datei suche, möchte ich die Ergebnisse auch unterscheiden können. Ein Suchergebnis, wo verschiedene Einträge genau gleich dargestellt werden, ist einfach wertlos. Dann dürfte ja jeder Filename in der gesamten Hierarchie nur einmal vorkommen und dann kann ich mich immer noch nicht darauf verlassen, da nach ein paar Zeichen abgeschnitten wird.
Die Suche, wie sie sich jetzt endlich präsentiert, ist für mich eine entscheidende Funktion einer solchen Shell (zuvor war ich schon Gnome-Do-Nutzer). Bislang wirkte GS dadurch immer irgendwie kastriert.
Wenn sowas grundlegendes schon von Anfang an in Gnome 3 dabeigewesen wäre, hätte man wahrscheinlich viel mehr sog. "Poweruser" vom Konzept überzeugen können.
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