Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Apples neues iPhone dürfte jüngsten Berichten zufolge weltweit den schnellen Mobilfunkstandard LTE unterstützen. In Österreich wird LTE von A1, T-Mobile und "3" angeboten, die Verfügbarkeit ist bislang jedoch sehr eingeschränkt und auf Datenübertragung begrenzt. Daran dürfte auch der Start des iPhone 5 vorerst nichts ändern. Das neue Apple-Gerät wollen die Mobilfunker dennoch in ihr Sortiment aufnehmen.
Bei T-Mobile sieht man zwei Probleme mit LTE am iPhone: Einerseits sei - trotz der Gerüchte - noch nicht endgültig geklärt, welche Frequenzen es tatsächlich unterstützten wird. Laut Unternehmenssprecher Helmut Spudich werden das auch die Mobilfunker erst am Mittwoch bei der offiziellen Präsentation erfahren, wie er gegenüber dem WebStandard erklärte. Schon beim aktuellen iPad gab es Probleme, da es mit den LTE-Frequenzen in den USA, nicht aber mit den Netzen in vielen anderen Ländern wie auch Österreich funktionierte.
Außerdem bietet T-Mobile derzeit noch nicht die Möglichkeit, über LTE zu telefonieren. Das 4G-Netz kann aktuell nur für Datenübertragung genutzt werden, für Sprachtelefonie muss zu 3G umgeschaltet werden ("circuit switched fallback" genannt). Voice-over-LTE (VoLTE) sei noch nicht befriedigend umgesetzt. Eines der ersten Geräte, die VoLTE unterstützen, ist Samsungs Galaxy S3.
Marktführer A1 hat indes kurz vor der Präsentation den weiteren Ausbau seines LTE-Netzes durch Ericsson angekündigt. Am 17. September will man dafür auch neue Hardware von Huawei zeigen. Ob A1 auch das iPhone 5 anbieten wird, ist nicht bekannt. Das Unternehmen hatte schon frühere Modelle aufgenommen.
Bis zum Jahresende sollen Wien und alle Landeshauptstädte in den Ballungszentren versorgt werden. "Anders als bei der Einführung von 3G müssen bei LTE wegen der hohen Kapazitäten die Anbindungen der Funkstationen mit Glasfaserleitungen ergänzt werden", sagt Pressesprecherin Livia Dandrea-Böhm auf Anfrage. Auch bei A1 ist VoLTE noch nicht möglich.
Als Dritter im Bunde bei LTE bestätigte "3" schon konkret, das neue Apple-Handy anbieten zu wollen: "3 wird das iPhone 5 nach dem Österreich-Launch zeitgleich mit den anderen Mobilfunkanbietern ins Sortiment aufnehmen", sagte Sprecherin Maritheres Paul. LTE ist in Teilen von Wien, Graz und Linz derzeit mit zwei verschiedenen Datentarifen verfügbar. Sofern das iPhone 5 LTE tatsächlich weltweit unterstützt, werde "3" entsprechende Tarife anbieten.
Orange hat als einziger österreichischer Mobilfunker noch kein 4G-Netz für den kommerziellen Betrieb gestartet. Gegenüber dem WebStandard erklärte Sprecher Tom Tesch, dass man dennoch das neue iPhone in das Portfolio aufnehmen werde, wie auch schon die Apple-Smartphones zuvor. Wann es in Österreich verfügbar sein werde, könne er aber noch nicht sagen.
LTE-Testversuche habe es auch schon bei Orange gegeben, das Unternehmen hat seit 2011 kontinuierlich Sendestationen für LTE aufgestellt oder bestehende aufgerüstet. Für den flächendeckenden Betrieb in weniger dicht besiedelten Gebieten sind jedoch Frequenzen im 800er-Bereich nötig. Hier werde die Frequenzvergabe erst nach dem Closing der Übernahme von Orange durch "3" stattfinden.
Ein flächendeckendes Roll-out ist daher bei allen heimischen Anbietern frühestens 2013 möglich. Bis dahin haben Kunden selbst dann vom schnellen Datenfunk am iPhone 5 nichts, wenn es die Frequenzen bereits unterstützen sollte. (Birgit Riegler, derStandard.at, 11.9.2012)
Probleme mit Internet-/Handy-Kostenfallen wurden 2012 weniger
Tarife bieten nun 1.500 bzw. 3.000 MB Datenvolumen, SMS und Telefonieminuten
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) brachte eine Klage gegen den Mobilfunk-Diskonter ein
Jan Trionow: "Ich glaube nicht, dass für die gleiche Leistung Preise steigen könnten"
Studie: Schlechte Ertragslage der Branche gefährdet Netzausbau - Mobilfunker zahlen bei Premiumtarifen im Schnitt 438 Euro an Handystützung
Die Übernahme von "Orange" durch "Drei" geht doch nicht so glatt über die Bühne
Smartphone besitzt eine QWERTZ-Tastatur und kommt Ende Mai zu A1 und T-Mobile
Mobilfunker schließt Callcenter in Wiener Neustadt - 70 Mitarbeiter betroffen
Langenbach löst per 1. Mai Bernd Hartweger als CEO ab
Besten Wert kann A1 erzielen - OGM: Werbeausgaben rechnen sich offenbar
Konsumentenschützer: Tarifbindung spielt Kosten für die Mobilfunker locker ein
Neuer Netzbetreiber laut FMK nicht in Sicht
Ab Samstag ist Samsungs neues Android-Flaggschiff auch in Österreich erhältlich
Aufsichtsratsvorsitzender von I-New wird Boris Nemsic
Pressesprecherin Livia Dandrea-Böhm: "Derzeit werden die Kunden migriert"
Mobilfunker mit neuem Markenauftritt: Logo, Slogan und Corporate Design überarbeitet
Derzeit telefonieren Kunden des Diskonters noch im Netz von Orange
Mobilfunker stellt "Home Net"-Angebote vor - Alternative zu Festnetz-Breitband
Unlimitierte Sprachminuten und SMS bei "A1Go!" - LTE gegen Aufpreis erhältlich
...dass das für Europa und Asien bestimmte Modell A1429 folgende LTE-Frequenzen unterstützt:
2100 MHz, 1800 MHz und 850 MHz.
Ich bin aber ein Android-Nutzer und mir kann das ganze iSpielzeug gestohlen bleiben - dieses Posting wurde z.B. auf einem Google Nexus 7 verfasst...
wenn HSDPA endlich flächendeckend funktionieren würde, bzw. wenn das bei der GSM-Versorgung wenigstens der Fall wäre.
Viel mehr Nutzen hätte NFC, wenn man sich zB am Urlaubstrip ins Ausland bei mehreren Autos gegenseitig anrufen kann ohne Roamen zu müssen.
Das hängt natürlich auch damit zusammen wie groß die Reichweite bei NFC ist - ein paar hundert Meter wären schon gut... kennt jemand die Spezifikationen?
Ansonsten würde ich für jenen Einsatzzweck zu CB Funk raten ... kostet nicht die Welt und die Kinder spieln auch gern damit Räuber und Gendarm ...
Gebraucht bekommt man diese Dinger auf jedem Flohmarkt um 10-20€ nachgeschmissen ...
"iPhone 5: Samsung plant LTE-Patentklage gegen Apple"
http://www.zdnet.de/88122803/... gen-apple/
Wirklich unschön die ganze Geschichte, aber Apple wollte es scheinbar nicht anders... bin schon gespannt wie das Ganze ausgeht. Denke aber das Apple in Summe am kürzeren Ast sitzt, auch wenn sie vor kurzem noch triumphiert haben -> sie haben es sich damit mit einigen globalen Playern verscherzt (auch HTC will bei der LTE-Klage mitziehen) und die Patentklagen auf ein neues, lächerliches Niveau getrieben. War das der Anfang vom Ende?
Der Rekord in einem LTE-Netzwerk liegt derzeit bei 1,3 GBit/s, während UMTS auf maximal 21 Mbit/s (HSPA+) kommt.
Klar, die 1,3 GBit/s wurden unter "Labor-Bedingungen" erreicht, durchaus realistisch in der Praxis sind aber immerhin Downlink-Raten von 100 - 300 MBit/s - das ist ein vergleichbar großer Sprung wie von GSM auf UMTS, und ohne dem würde es die Smartphones (u.a.) in der heutigen Form nicht geben. Aber es ist nicht nur die Bandbreite: Auch die Latenz konnte erheblich reduziert werden, zudem ist LTE wesentlich stromsparender als UMTS (bei größerer Reichweite).
Für was bzw. ob Sie das brauchen, sei jetzt mal dahin gestellt - aus technischer Sicht brauchen wir da aber nicht zu diskutieren ; )
...wenn ich 50 m durch fremden grund einen schlauch für das telekomkabel legen lasse und dieser nachbar der post auch noch schriftlich bestätigt, dass er in zukunft keine ansprüche an die telekom stellt.
auch upc gibts bei mir nicht.
in der hoffnung dass LTE mal in der preisklasse eines vergleichbaren kabel- oder telekomanschlusses liegt,
verbleibe ich mit freundlichen grüßen
Vengar Gunarson
"Daran dürfte auch der Start des iPhone 5 vorerst nichts ändern. "
"Dürfte...vorerst" - Die tut ja gerade so, als ob dem Appleprodukt letztlich die Meriten für die LTE-Einführung in Österreich vergeben werden müssen.
"Schon beim aktuellen iPad gab es Probleme..."
Welche Probleme? Es unterstützt halt zusätzlich zu 2G und 3G auch noch bei 4G nur die US-LTE-Frequenzen.
"Das 4G-Netz kann aktuell nur für Datenübertragung genutzt werden"
So ist es auch konzipiert. Die technische Umsetzung für Sprachtelefonie auf diesem Weg ist eben noch im Fluss, siehe VoLTE als derzeit aussichtsreichste Umsetzung.
Circuit switched fallback hat eben den Nachteil, dass die Umschaltung im Sekundenbereich liegt, was für den Kunden doch merkbar ist.
Offensichtlich funktioniert die Propagandamaschinerie der Mobilfunkbetreiber bestens - über 100 Beiträge und keine Auseinandersetzung mit gesundheitsrelevanten Aspekten.
Die Studien hinsichtlich gesundheitlicher Auswirkungen sind durchaus vorhanden - werden aber von den Betreibern gänzlich verschwiegen. Und dabei geht es nicht um ein generelles Verhindern von Entwicklungen, sondern um einen bewussten und sensiblen Umgang mit unseren Ressourcen. Wir sollten uns dies gut überdenken ob wir einen flächendeckenden Ausbau von neun Netzen (drei Betreiber mit je drei Technologien) wünschen.
Für Interessierte: http://www.diagnose-funk.org/politik/p... echsel.php
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.