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Im vergangenen Jahr um diese Zeit berichtete der Standard.at über eine kanadische Kleinstadt, in der nach der Sperre des US-Luftraums am 11. September 2001 39 Maschinen gelandet waren. 7.000 Passagiere mussten fünf Tage lang versorgt werden.
Der Filmemacher Werner Boote dokumentierte in "Gestrandet in Neufundland" die Geschichte zweier Österreicher vor Ort. Heuer, wieder rechtzeitig zum Jahrestag, kommt der zweite Teil der Doku ins Fernsehen. "Gestrandet bei Freunden" erzählt zahlreiche Geschichten unfreiwilliger Gäste, von Happy Ends, Respekt und Toleranz. (red, derStandard.at, 10.9.2012)
Sendetermin
Dienstag, 11. September, 17.05 Uhr, Servus-TV
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Ich frage mich warum es keinen Aufschrei nach neuen Untersuchungen gibt, wenn doch so offensichtlich geschlammt wurde???
http://www.youtube.com/watch?v=4... ature=plcp
Mir hat dort mal jemand erzählt, wie das damals war. Die Einwohner waren sehr hilfsbereit und haben die Leute aufgenommen. Sie waren sehr stolz, in dieser schwierigen Situation zu helfen.
Im Nachhinein haben sie dann erfahren, warum so viele Flieger dorthin umgeleitet wurden: Die Flieger wurden nur in unwichtige Orte umgeleitet, falls noch irgendetwas passiert ...
"Als Würdigung dieser außerordentlichen Betreuung taufte die Lufthansa am 16. Mai 2002 einen neuen Airbus 340-300 auf den Namen „Gander/Halifax“. Dies ist das erste Flugzeug der Lufthansa, das nicht nach deutschen Bundesländern, deutschen Städten oder nach Kontinenten benannt wurde. Das Flugzeug trägt die Registrierung D-AIFC."
übrigens war gander 1938 der größte und verkehrsreichste flughafen der welt... in einem ort mit ca. 10.000 einwohnerInnen.
Um den Luftraum über den USA in den Griff zu bekommen, mussten auf Anordnung des Präsidenten ALLE Flugzeuge sofort landen - andernfalls sie abgeschossen worden wären (undenkbar in Europa). Die Aufgabe wurde IRGENDWIE (as best as can) erledigt - innerhalb von 2,5 Stunden waren alle Flugzeuge unten.
Danach kam jemand auf die Idee, dass sowas nochmals passieren könnte und es dafür ein ordenliches Procedere geben müsste. Es wurde also lange an einem (soweit ich weis noch heute gültigen) Prozess gearbeitet, dies "ordenlich" zu machen. Der Prozess wurde mehrfach "trocken" durchgeübt. Die kürzeste Zeit lag bei:
....
4,5 Stunden
:-)
Es lebe die menschliche Improvisationsfähigkeit.
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