Sprengstoffanschläge auf Supermärkte

10. September 2012, 06:03

Schäden an Geschäften nur gering

Ajaccio - Bei einer Serie von Sprengstoffanschlägen auf der französischen Mittelmeerinsel Korsika sind in der Nacht auf Montag sieben Supermärkte beschädigt worden. Betroffen waren fünf Geschäfte der Handelskette Leclerc sowie Filialen von Casino und Decathlon, wie Ermittler mitteilten. Demnach ereigneten sich die Explosionen gegen 01.00 Uhr vor den Supermärkten in den Städten Ajaccio, Bastia, Alistro und Saint-Florent.

Zunächst bekannte sich niemand zu den Attentaten. Die riesigen Supermärkte stehen aber wegen ihrer negativen Auswirkungen auf den Einzelhandel in den Städten seit langem in der Kritik korsischer Nationalisten. Korsika hat die höchste Zahl von Supermärkten pro Einwohner in Frankreich. Wie Reporter berichteten, waren die Schäden an den Geschäften durch die meist vor den Eingängen platzierten Sprengsätze eher gering. (APA, 10.9.2012)

Share if you care
6 Postings

so schlecht ist das Zeug auch wieder nicht, das in Korsikas Supermärkten verkauft wird...

kann es sein,

dass du den artikel nicht verstanden hast?

man konnte aber schon vor vielen Jahren bemerken dass die Ortskerne in Frankreich quasi ohne Nahversorgung irgendwie ausgestorben wirkten und im Supermarkt bekommen sie den gleichen Dreck wie überall...

Sag ich schon immer:

Von wegen Frankreich und automatisch gut Essen. Die ersten Fleischtheken meines Lebens, so man nur noch so abgepacktes Ekelzeug im Styroporschüsserl unter Folie bekam, sah ich - ausgerechnet - in Frankreich.

Da gab es bei mir zu Haus noch überall richtige Fleischtheken mit achten Menschen und ganzen Viecherteilen, von denen portionsgerecht runtergesäbelt wurde.

Kann aber auch der bloße Provinzrückstand sein, weil ich aus einer Kleinstadt stamme und in Frankreich in größeren Städten unterwegs war.

das mit den "achten menschen" verstehe ich jetzt nicht ...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.