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Freundlichkeiten wurden zu Syrien nur vor der Kamera ausgetauscht. Russland sperrt sich weiterhin gegen ein gemeinsames Vorgehen gegen Assads Regime.
Damaskus/Wladiwostok - Bisher war vor allem die Position Russlands und Chinas ein Hindernis für eine gemeinsame diplomatische Linie der internationalen Gesellschaft im Syrien-Konflikt. Zu einer Einigung wird es auch in nächster Zeit wohl nicht kommen - diese Ansicht vertrat US-Außenministerin Hillary Clinton nach persönlichen Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Rande des Apec-Gipfels in der ostrussischen Stadt Wladiwostok.
Es habe nur "begrenzte Fortschritte" gegeben, sagte Clinton am Sonntag. "Wir müssen realistisch bleiben, es hat keine Übereinstimmung gegeben." Sie werde aber die Gespräche mit Außenminister Lawrow fortsetzen. "Wir werden mehr Druck auf das Regime von (Präsident Bashar) al-Assad ausüben, gemäß unserer Idee eines Übergangs zur Demokratie", kündigte Clinton an.
Den Druck erhöhen - das ist auch wieder einmal ein Vorhaben der Europäischen Union. Sie wird ihre in den vergangenen eineinhalb Jahren beschlossenen Sanktionen gegen das Regime des syrischen Präsidenten einmal mehr verschärfen. Darüber bestehe "Einigkeit", sagte die zypriotische Außenministerin Erato Kozakou-Markoullis am Samstag nach Beratungen der EU-Außenminister in Paphos auf Zypern, das derzeit den EU-Treffen vorsitzt.
Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn sagte, man warte bis Oktober auf Vorschläge von Experten. Vor allem im Finanzsektor könne man noch "aufstocken". "Natürlich muss man dann wissen, dass nicht nur Syrien betroffen wird, sondern vielleicht auch Mitgliedsländer der EU. Aber es gibt zusätzliche Maßnahmen, die getroffen werden können", so Asselborn. Schwedens Außenminister Carl Bildt zweifelte bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt an deren Wirksamkeit.
Aus einem im März 2011 begonnenen Aufstand gegen Assad entwickelte sich in Syrien ein blutiger Konflikt, in dem bisher mehr als 26.000 Menschen getötet wurden.
Nach UN-Angaben brauchen 2,5 Millionen Syrer dringend humanitäre Hilfe. Etwa 1,2 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Rund 250.000 Syrer flüchteten schon vor der Gewalt in ihrer Heimat in Nachbarländer. (red/DER STANDARD, 10.9.2012)
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Die Darstellung ist natuerlich wie immer einseitig. Wie immer wird nur die US-Meinung gezeigt und unter dem Bild steht: "Russland sperrt sich weiterhin gegen ein gemeinsames Vorgehen gegen Assads Regime".
Das stimmt nicht; die USA etc. sperren sich die Terroristen als "Mitschuldige" darzustellen. Russland haette gerne eine Sicherheitsrats-Resolution gegen Assad unterstuetzt.
Leider hat der Westen es nicht ueber sich gebracht den Terroristen auch nur eine kleine Mitschud an den Kaempfen zu geben.
Dann wird es mir eine große Freude sein, empörten Bürgern zu erzählen, dass die demokratisch gewählten Regierungen bedenkenlos Länder auf das Grauslichste sanktioniert haben und trotzdem brav und bedenkenlos von denselben Bürgern wiedergewählt wurden. Mit "Also was wolln's" werde ich meine freundlichen Erklärungen beenden.
Es ist das ursprüngliche Verbrechen. Das Drama um Assange ist das Symptom unseres schlechten Gewissens, wie ein wiederkehrender Albtraum. Assange verweist auf Bradley Manning, der auf Rumsfeld, Bush, Cheney und Blair verweist. Sie müssen vor ein ordentliches Gericht, alle.
http://www.faz.net/aktuell/f... 82609.html
Bitte auch die dortigen Lesermeinungen durchlesen.
“It’s important to build bridges, not walls. We must continue striving for greater integration,” Putin told Apec leaders seated at a round table in a room with a view of the------ $1bn------ cable-stayed bridge, the largest of its kind
http://www.gulf-times.com/site/topi... rent_id=28
Russia’s Bridge to Nowhere
http://www.foreignpolicy.com/articles/... to_nowhere
http://www.cpj.org/reports/2... logger.php
Reporters Without Borders has assessed the press freedom situation in Syria on the eve the 10th anniversary of Bashar el-Assad’s succession to the presidency on his father’s death, and the findings are depressing. All the talk of political and legislative r e f o r m s never produced any results. As in his foreign policy, Assad says one thing and does another.
http://en.rsf.org/syrie-ten... 37959.html
Mazen Darwish, was recently sentenced to a salutary ten days in jail. His real crime was to report on riots in an industrial town near Damascus, Syria's capital.
http://www.economist.com/node/11792330
Na ja Zynisch ist das schon etwas:
" "Wir werden mehr Druck auf das Regime von (Präsident Bashar) al-Assad ausüben, gemäß unserer Idee eines Übergangs zur Demokratie", kündigte Clinton an. "
Wo war der Druck damals, wo die Leute noch in Sicherheit waren? Wo waren die Sanktionen? Wo werden Rechtszusprechungen für die Bevölkerung in anderen Autokratien gerade rausgepresst?
Warum muss immer erst Druck gemacht werden wenn die Kacke am Dampfen ist?
Der Westen (und nein dem Osten ist das egal) hat Jahre lang Autokratien gefördert nach belieben. Niemals wurde etwas über Menschenrechte oder Demokratie erwähnt, aber wenn das Volk sich selber drum kümmern muss man sich so aufspielen? Speziell die USA sollte sich für sowelche Statements schämen!
http://www.state.gov/j/drl/rls... 19127.htm#
http://supportkurds.org/reports/u... -extracts/
http://www.rnw.nl/internati... hts-lawyer
http://damascus.usembassy.gov/sanctions-syr.html
der zynismus ist ein obligatorisches atribut aller (gross)maechte/maechtigen. einmal mehr, einmal weniger.
Wenn die USA über Menschenrechte sprechen, dann ist das eh absurd.
Weltweit mehr oder weniger geheime Foltergefängnisse unterhalten und sich weigern diese Praxis zu beenden, und dann andere Länder über Menschenrechte belehren wollen..
Und wie war das mit der Folter von Bradley gleich noch mal?
Und so viele Beispiele mehr.
http://c.o0bc.com/rf/image_... 00a234.jpg
oder nicht?
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