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Wien - Magna-Gründer und Neo-Politiker Frank Stronach bleibt bei seinem Kaufangebot für die ÖBB. Es sei ihm wirklich "ein persönliches Anliegen". Für die Rettung der Bahn sei er bereit, privates Geld herzugeben, wird der Austrokanadier, dessen Vermögen auf 2,35 Mrd. Euro geschätzt wird, in der Sonntagausgabe der Tageszeitung "Österreich" zitiert.
An der Sanierbarkeit der Bahn, die etwa 20 Mrd. Euro Schulden angehäuft hat, hat er offenbar keine Zweifel: "Alles ist sanierbar. Es geht nicht nur um die ÖBB, ganz Österreich muss saniert werden", meint Stronach. Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) ist jedenfalls skeptisch, ob Stronach der Richtige ist, auch wenn eine Teilprivatisierung der Bahn ÖVP-Position sei.
"Ich bin skeptisch, ob es Stronach nur um die Förderungen und staatlichen Zuschüsse für die ÖBB geht. Er hat bei seinen Engagements immer hohe staatliche Unterstützung in Anspruch genommen - damit natürlich auch Arbeitsplätze geschaffen. Aber ein ÖBB-Verkauf macht nur Sinn, wenn er die Steuerzahler entlastet", so die Ministerin laut "Österreich". Für das operative Geschäft könne sie sich eine Privatisierung vorstellen, dort gebe es Unzulänglichkeiten. Stronach müsse aber erst einmal Details liefern - was dieser auch vorhat. "Ich bin bereit, die ÖBB zu durchleuchten, mir die Strukturen anzuschauen, um gute Vorschläge zur Sanierung zu bringen. Mir geht es nicht nur um Teile der ÖBB, wie den Güterverkehr, man muss sich das ganze Unternehmen anschauen", stellte er klar.
Ex-Vizekanzler Hannes Androsch (SPÖ) hält die gesamte Diskussion für einen Gag: "Wenn er so viel Unterstützung des Staates brauchen wird wie in Kanada oder in Österreich, wo er Förderungen kassiert und Umwidmungsgewinne bei Grundstücken erzielt hat, dann ist es besser, der Staat behält es gleich selbst. Die Bundesbahnen sind eine Versorgungsaufgabe, daher ist das ein Sommergag", sagte er der "Kronen Zeitung" (Sonntag). (APA, 9.9.2012)
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Das heist, die Bahn ist unsanierbar.
Werter Hr. Androsch ..
Das mit den Krähen ..
einer ÖBB-Sanierung: Die Strecken Wien-Salzburg, Wien,Wiener-Neustadt und vielleicht Wien-Prag bleiben erhalten, der Rest wird eingestampft.
Die Schulden und das unkündbare Personal bleiben beim Bund, die nicht benötigten Loks, Waggons und Bahnhöfe verkauft Frankie privat.
zwischen großen Städten kommt ein Zusteigbahnsteig (mit Stronach Park u RideAnlage), dh der Zug muss nur 1x halten und ist schnell in den Zentren. Die Zufahrten zu den Park u Ride werden halt dann ein bisserl mühsamer, aber man kann nicht alles haben und außerdem ist das Sache des Bahnkunden. Ev. könnte man in Verbindung mit einer StronachBahnFahrkarte Gutscheine für Benzin an Stronach Tankstellen billiger erwerben.
Die alten Trassen könnten als Straßen genützt werden, immerhin führen die meist ins Zentrum der Städte.
Es Stinkt mich als Österreichischen Steuerzahler so dermassen an, dass nach einer Finanzminister Ära, die Betries- und Volkswirtschaft nicht auseinander halten konnte (wollte) - und abgesehen von den zig bis hunderten Millionen an korruptionsverlusten unfassbare andere Schäden angerichtet hat (zu billig verkaufte Buwog, zu teuer gekaufte Abfangjäger, zu billig verkaufte Vöstanteile......) die gesammte Österreichische Journaille Noch immer diesem Turbokpitalistischem Schwachsinn Raum gibt! Und dass ich "Raum gibt" schreibe ist nur dem Zensor geschuldet.
na ja, als nicht studierter Betriebswirtschaftler machen Sie schon eingangs heftige Fehler: die Flugzeuge wurden schon zu billig eingekauft, jetzt mangelt es an Nachrüstbarkeit und Technik.
Und wenn Sie das nicht verstehen, mangelt es an Information und Einsicht.
Welches Studium wäre jetzt das beste für Sie..?
schenke Dein Geld mir und ich verspreche Dir, Dich oft verspätet fast in die Nähe Deines Ziels zu bringen - dazu serviere ich Dir etwas was ich "Kaffee" nenne - ist das ein Angebot.
Disclaimer: Die obige Beschreibung steht in keinem Zusammenhang und beschreibt nicht die Leistungen der ... , sondern ist frei erfunden.
Liebe ÖVP,
angeblich sind sie eine staatstragende Partei und haben nur Österreich und nicht Ihre Sponsoren im Blick. Daher folgende Fragen:
Warum schädigen Sie bewusst ein im Eigentum der Republik Österreich stehendes Unternehmen?
Warum streuen Sie ständig falsche Zahlen in die Bevölkerung oder vergleichen Sie Äpfel mit Birnen?
Warum wollen Sie eine staatliche Aufgabe (Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmittel) in private Hände legen?
Warum haben Sie während Ihrer Kanzlerschaft die ÖBB massiv geschädigt anstatt es in jeder Hinsicht zukunftsfit zu machen?
Warum kommen keine konstruktive Vorschläge zur Verbesserung des Unternehmens in der derzeitigen Struktur?
Warum wollen Sie nur Einnahmenbringer verkaufen?
Sie haben recht, dem Unternehmen Bahn gehts doch gut
Oder es ist alles nur eine Kur, dessen Wirkung sich schon bald positiv auf Erfolgsbilanz und Leistung der Bahn auswirken wird.
Wissen Sie, das alles was sie sagen auch umgekehrt gedeutet werden kann?
Ich gehe einmal davon aus, dass:
- die ÖBB-Pensionszahlungen weiter beim Staat bleiben,
- die Abgeltung gemeinwirtschaftlicher Leistungen weiter beim Staat bleibt,
- die Kosten der Infrastruktur (Neubau, Erhaltung)weiter beim Staat bleiben,
- sonstige Zuschüsse, etc. weiter beim Staat/Ländern bleiben,
- bisherige Schulden der ÖBB weiter beim Staat bleiben.
Ein privater wird sich eine komplette Bahninfrastrukturversorgung nie leisten können.
Was soll somit der Verkauf bringen? Einnahmen fallen weg, die Kosten bleiben trotzdem. Die Versorgungsaufgabe des Staates würde in private Hände gelegt.
Was ist mit den Anlagen (Loks, Waggons, Strecken, Tunnels, Grundstücke, Gebäude, etc.), soll das auch verkauft werden?
Wahrscheinlich würde ein Privater tatsächlich Altkosten dem Verursacher überlassen.
Aber für Neukosten weitgehend verantwortlich werden. Dafür könnte er mit einer Kaution und Befristung haften.
Ein öffentlicher Verkehr wird immer zuschussberechtigt sein. Aber > auch immer eine geschützte Werkstätte.
Und da könnte Strohsack eingreifen
An anderer Stelle wird in den Standard-Foren über direkte Demokratie diskutiert.
Immer wieder kommt da das Argument der besseren Entscheidungsqualität durch Profi-Politiker.
Angesichts dieser komplett sinnlosen Diskussion, die einer flapsigen Bemerkung von Spindelegger entwachsen ist, kann man nur für einen massiven Ausbau der direkten Demokratie sein.
Ich glaube, dass Herr Stronach keine sinnvollen Vorschläge macht und keine Aussichten hat, in diesem Staat zu direkter politischer Macht zu kommen. Es sei denn, er kann als Zünglein an der Waage eine rechte Koalition ermöglichen. Und genau das ist seine Absicht, denke ich. Und genau das macht mir Angst, denn es ist durchaus realistisch, dass Stronach die Herren Spindelegger und Strache komplettiert - falls das überhaupt erforderlich werden sollte.
Aber ehrlich gesagt sehe ich nicht mehr viel Unterschied zwischen den Befürchtungen ob einer solchen Koalition und der nächsten Neuauflage von Rot-Schwarz. Ich kann bisher nur die radikalere politische Verfolgung von Einzelpersonen als Unterschied ausmachen. Wirtschaftlich wird sich nichts ändern
Alles was Hr. Stronach in Österreich "aufgebaut" hat wurde irgendwann zum Desaster.
Es ist eigentlich unglaublich wie wenig unternehmerisches Gespür Hr. Stronach bei den Projekten die er durchgezogen hat an den Tag legt. Scheinbar hat er von Machbarkeitsstudien noch nie was gehört und sein Eindruck was realisierbar ist scheint durch Größenwahn etwas getrübt zu sein. Für mich ist der Typ daher kein guter Geschäftsmann und als Politiker (Interessenskonflikte!) nicht ernst zu nehmen.
Lieber Rätselrater,
als erstes würd e ich mich um echte Quellen bemühen, falls ich um Wahrheitsfindung bemüht bin..
als zweites würde ich meine Aussagen überprüfen, denn Stronachs "Aufbauten" in Österreich sind nicht: der <fussball, Kugelmundus.
Sondern die sehr erfolgreichen <Zulieferwerke in der Styria
Also bist Du selber einem sehr großen Wurm aufgesessen, der als Abbitte 2 Wochen fasten (Wasser) und trockene Lektüre verdient
Er dürfte ein Großmeister im Empfangen staatlicher Zuwendungen gewesen sein. Im Grunde agiert er wie ein Sozialdemokrat der 1970er Jahre. Es ist fast unheimlich, wie ähnlich sich alle geworden sind: Faymann, Spindelegger, Strache, Stronach, Glawischnig, Burgstaller, Pröll,...
Nehmen Sie jeweils zwei oder drei Zitate zur laufenden Politik von jeder der genannten Person. Schreiben Sie sie auf Zettelchen und tun sie selbige in eine Narrenkappe. Lassen Sie Leute auf der Straße drei Zettelchen ziehen und fragen Sie sie dann, welchen Parteien die einzelnen Zitate zuzordnen wären. Dann wissen Sie um die Profile unserer Parteien bescheid.
Und genau deshalb kann ein Stronach so locker mitmischen.
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