Ausschreitungen bei Kurdenfestival in Mannheim

Zu dem Kulturfestival waren rund 40.000 Kurden aus ganz Europa nach Mannheim gekommen

Mannheim - Bei schweren Ausschreitungen am Rande eines kurdischen Kulturfestivals in Mannheim sind am Samstag insgesamt 80 Polizisten verletzt worden, davon einer schwer. Die meisten wurden durch Wurfgeschoße wie Ziegelsteine oder Flaschen verletzt, wie die Polizei mitteilte. Auch Feuerwerkskörper wurden gezündet. Die Polizei setzte Pfefferspray ein.

Über Stunden standen sich laut Polizei rund 2.500 gewalttätige oder gewaltbereite Kurden und 600 Polizisten auf dem Maimarktgelände gegenüber. Zu dem Kulturfestival waren nach Polizeischätzung rund 40.000 Kurden aus ganz Europa nach Mannheim gekommen.

31 Menschen wurden den Angaben zufolge vorläufig festgenommen. Neben Fahnen und T-Shirts mit Symbolen verbotener Organisationen wurden auch vier Messer und ein Schlagring sichergestellt.

Jugendlicher am Betreten des Geländes gehindert

Auslöser der Randale war laut Polizei wohl ein 14-Jähriger. Ordnungskräfte des Veranstalters versuchten, ihn wegen einer verbotenen Fahne am Betreten des Geländes zu hindern. Als ihnen das misslang, riefen sie die Polizei zu Hilfe. Daraufhin seien die Beamten plötzlich von mehreren Besuchern angegriffen worden.

Später wurden mehrere Hundertschaften der Polizei immer wieder mit Gegenständen beworfen. Die gewalttätigen Kurden seien von vielen tausend weiteren Veranstaltungsbesuchern lautstark unterstützt worden. Man habe "keine Chance" gehabt, die Lage zu beruhigen, sagte der Sprecher. Erst nach Ende der Veranstaltung am Abend beruhigte sich die Lage.

Bereits vor dem Fest hatte es Auseinandersetzungen gegeben. Am Freitag musste die Polizei nach eigenen Angaben einen mehrtägigen Jugendmarsch von Straßburg Richtung Mannheim beenden, da er drohte, aus dem Ruder zu laufen. Während des Zuges war es laut Polizei immer wieder zu Straftaten wie Körperverletzungen und Beleidigungen gekommen. Schon am Mittwoch waren bei einer Auseinandersetzung zwischen Kurden und Türken am Rande der Strecke nahe Bruchsal sieben Menschen verletzt worden, darunter fünf Polizisten. (APA, 9.9.2012)

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Wenn man ein bissl nachliest, stellt sich die ganze Situation schon recht anders dar! Vorausgegangen ist dem Festival bereits eine kleine Hetzkampagne, die Leute wurden im Vorfeld schon als gewalttätig dargestellt.

Dann gabs Angriffe von Türk. Faschos und Polizei im Vorfeld (inkl. stationärem Krankenhausaufenthalt).

Eskaliert ist die Situation als die Cops die 30 kurdischen Ordner aus dem Eingangsbereich entfernten und einen 12-Jährigen verprügelten weil sie ihm eine Fahne (mit Öcalan-Bild?) entreißen wollten. Dann versuchten sie mehrmals das Gelände von 2 Seiten zu stürmen. Es gab an die 100 Verletze Teilnehmer durch Pfefferspray und Tränengas.

Hier ein interessanter Link mit einigen guten Beiträgen wie Pressemitteilung der Veranstalter, Analyse, Bundestagsabgeordnete vor Ort usw. :

http://www.diekurden.de/mehr/kurd... us-europa/

Ich finds gut, daß die deutsche Staatsgewalt von Zeit zu Zeit gezeigt bekommt, daß nicht Alles durchgeht!

und dieser Quellenangabe schenken Sie jetzt mehr Glaubwürdigkeit?

[hinterfragt] @ "Stundenlang standen sich 2500 gewalttätige oder gewaltbereite Kurden und 600 Polizisten gegenüber. 80 Polizisten wurden verletzt":

-
also ich hinterfrage das jetzt einmal. Vielleicht wurde etwas übertrieben? Eine Freundin* von mir war auf der Veranstaltung. Sie meint, es gab dort eine Rauferei, die von der Polizei geschlichtet wurde und übers Mikro riefen die Veranstalter den Besuchern zu sie sollen sich beruhigen und keinen Blödsinn machen. Und das wars dann angeblich. Der Bericht liest sich für sie wie aus einem Paralleluniversum. Ich hab gefragt, ob es nicht möglich wäre bei einem 40000-Besucher-Fest, dass sie das nicht mitbekommen hätte, aber sie hält das für nicht
möglich.

(*) Der Vollständigkeit halber: Sie ist Kurdin. Aber weder politisch engagiert noch unehrlich oder faktenresistent.

Die Polizei hat wieder einmal "deeskalieren" müssen und verabsäumt, die 2500 Gewalttäter einzusammeln.

-> Wie am Schwedenplatz mit den PAOK-fans

"Kulturfest" = PKK- nahe bis PKK

Ich bin gegen jede Form von übersteigertem Nationalismus, und bei dieser Sorte Kurden ist das der Fall.

Bei uns in der Moschee gibt es etliche irakische Kurden, das sind bescheidene, freundliche, gebildete Menschen ... türkische Kurden haben einen guten Geschäftssinn, besitzen Restaurants, Lebensmittelmärkte usw.

Die PKK- Sippe ist dagegen charakterlich ziemlich verdorben und häufig in mafiöses Treiben verwickelt.

In der Türkei und unter Türken hierzulande gibt es auch genug übersteigerten Nationalismus - Kubilay z. B. in diesem Forum, das erkennt man schon am Nicknamen - aber das tut hier nichts zur Sache.

@ "Salman": wie lässt sich rein vom Namen "Kubilay" übersteigerter Nationalismus diagnostizieren ?

Es stellt sich immer mehr die Frage ob die Türkei Sicherheitspersonal abstellen muss

um die friedfertigen türkischen Staatsbürger in der Eu vor Übergriffen der PKK zu schützen.

Sowohl Medien als auch die Politik hat zu den vorkommnissen der Tage vorher mit mehreren übergriffen der PKK Terroristen auf türkische und türkischaussehende Bürger kein einziges Wort geäußert noch kritisiert. Also ist dieser Zustand wohl sowohl von den Medien als auch von der Politik so gewollt. Erst nach den Übergriffen auf die Polizisten sind die Medien auf die Gewaltausbrüche eingegangen.

Dies ist eine Systematische Unterdrückung des türkischen Volkes mit Unterstützung der Medien. Wenn der Staat den Schutz Ihrer Bürger nicht mehr gewährleisten kann, muss der Bürger zusehen wie er seine Familie schützen kann.

Also dann los in die 'sichere' Türkei, da gibt es nur den Brandanschlag in Siwas oder die Bombenleger des Geheimdienstes in Semdinli.

türk. sicherheitspersonal gibt es ausreichend in der türkei

wenn man soviel angst vor übergriffen hat, sollte man am besten in die sichere heimat.
wies geht haben umgekehrt minderheiten in der geschichte der türkei vorgezeigt, die mussten auch zu zig tausenden hab und gut packen und schnell raus aus dem osmanischen reich.

Das ist kein "Kurdenfestival", sondern ein Treffen der gewaltbereiten und nationalistischen Kurden. Ich hoffe, dass derartige Treffen in Zukunft verboten werden.

Einige werden aber noch immer die Meinung vertreten, dass die Terrororganisation PKK eine sogenannte "Freiheitsorganisation" ist und sehr friedliche Anhänger hat.

"Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.“

maria böhmer, integrationsbeauftragte der cdu. mittlerweile schon zum evergreen geworden.

Terror in Deutschland, bald auch in Österreich?

Es fehlte nicht viel, nur der besonnenen Verhaltensweise der Beamten ist es zu verdanken, dass es keine Toten gab.
Nur eines ist klar, das nächste PKK Terroristentreffen wird warscheinlich für kaum eine Komune in Deutschland ein tragbares Risiko darstellen. Hätten die PKk Mitglieder, wie in der Türkei häufig geschen, aus der Menge heraus auf die Beamten geschossen hätte es zu einem Massaker kommen können

Also wird man vieleicht nach Österreich ausweichen müssen. Und da die Österreicher noch größere Türkenhasser sind und gerne die PKk aufnehmen.

Die Türkenjagt rechtsnationalistischer Vereinigungen gegen die Türken kann dann mit der Unterstützung der Medien weitergehen. In Mannheim gabe es tage zuvor schon Jagt auf Tr Bürger, keine Presse?

bezüglich nationalismus ...

... würde ich als türke gaaaanz ruhig sein. vor allem, weil er von türken in ganz westeuropa ausgelebt wird. sie verstehen?

Dann zeigen sie mir in ihrer Weisheit

eine einzigen Nationalistischen Aufmarsch der Türken in irgendeinem Europäischem Land mit 80 verletzten Polizeibeamten.

Wenn sie es aber nicht können dann schweigen sie.

Bleiben sie bei den Tatsachen.

@Kubilay

Jetzt sind es bereits 10 Rotstricherl-Angsthasen die deine einfach Frage nicht beantworten können. :-)

um bei den tatsachen ...

... zu bleiben, muss ich leider feststellen, dass der türkische nationalismus in westeuropa tagtäglich von ihrer community ausgelebt wird - selbst von jenen, die eigentlich schon in 3. generation hier sind.

eigentlich dachte ich, dass dies aus meiner obigen bemerkung ohnehin hervorgehen würde. aber was soll man sich schon von jemanden erwarten, der allen ernstes sicherheitspersonal aus der türkei bei uns aufstellen will.

bezüglich ausschreitungen türkischer nationalisten würde ich ihnen empfehlen eine suchmaschine ihrer wahl zu bemühen.

Die Antwort würde mich auch interessieren

aber anscheinend haben 4 Rotstricherl-Geber bereits kapituliert :-)

Wieso mischt sich die Polizei da ein? Solang sich die Türken und Kurden nur gegenseitig abschlachten ists ja egal. Zumal das sogar noch zusätzliches Multikulti-Feeling rüberbringt.

Hoffentlich wurde Hejaro Kardox nicht festgenommen

Das wäre echt schade :-(

Wie aus der APA zu lesen war wollten sie ihm nur die PKK Fahne wegnehmen...

Wiedermal toll zu sehen wie der Staat...

...kapituliert. Würde nicht permanent der Staat auf die Durchsetzung von Gesetzen verzichten und es deeskalation nennen, hätten wir wohl längst Bürgerkrieg.
Wenn man bedenkt das da 600 Polizisten im Einsatz waren sind 80 Verletze 13%. Das nennt sich aufgerieben.

In Deutschland reagiert die Polizei auf verbotene Symbole und Beleidigungen.
Bei uns kannst du den rechten Arm erheben, Naziparolen rufen und Menschen beleidigen. Da schaut die Polizei nur grinsend zu. Das nennt man dann Deeskalation. Vielleicht sollte dieses Kurdenfestival das nächste mal bei uns abgehalten werden.

Am 1. Mai treffen sich die Sympathisanten der Terrororganisation PKK IMMER im 1. Bezirk in Wien und fast jeder Besucher hat eine Fahne der PKK mit. Obwohl die PKK in der EU als Terrororganisation anerkannt ist, ignorieren das die Polizisten und schreiten nicht ein.

Das ist wahre Lebensfreude!

Btw.: Warum hat man da nicht großflächig Tränengas eingesetzt?

Eine Massenpanik, wenn 40000 Menschen unter Tränengas gesetzt werden...

Die Polizei hat hier sehr schlau gehandelt (selten genug).

Ohne Polizei kein Problem. Warum hätten sie das eskalieren sollen?
Und die Zahl der Verletzten ist frei erfunden. Das ist bei der deutschen Polizei so üblich (siehe G8 usw.)

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