Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Athen - Mitglieder und Abgeordnete der rechtsextremistischen griechischen Partei "Goldene Morgenröte" (XA) sind am Samstag massiv gegen Einwanderer aus Asien und Afrika vorgegangen. Sie zerstörten dabei Stände von Verkäufern, die keine Genehmigung hatten. "Wir haben heute hier Ordnung hergestellt", sagte ein Mitglied der Schlägertrupps Reportern in der westgriechischen Stadt Mesolongi.
Die griechischen Sozialisten und die Kommunistische Partei verurteilten diese Aktionen. Wer diese Taten dulde, müsse wissen, dass er auch bald Opfer dieser "Sturmabteilungen" werden könnte, warnte die Sprecherin der Sozialistischen Partei PASOK, Fofi Gennimata. Die Kommunistische Partei (KKE) forderte die Regierung auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um die "faschistischen Zwischenfälle" zu beenden.
Nach einer Umfrage vom Donnerstag haben die Rechtsextremisten der "Goldenen Morgenröte" erstmals die Zehn-Prozent-Marke übersprungen. Sie wären mit 10,5 Prozent (Wahl am 17. Juni: 6,9 Prozent) drittstärkste Kraft im Parlament. Hauptgründe für die Radikalisierung sind nach Angaben von Kommentatoren die schwere Wirtschaftskrise sowie die Welle von Migranten aus Asien und Afrika. Die Arbeitslosigkeit beträgt in Griechenland 24,4 Prozent. (APA, 8.9.2012)
Panayiotis Iliopoulos von der neonazistischen Morgenröte-Partei wurde nach ausfallenden Bemerkungen aus dem Saal eskortiert
Konservativer hatte 18 Millionen Euro veruntreut
Der Mann saß bis vor kurzem im Aufsichtsrat der Bank of Cyprus
Verdacht der Beteiligung an tödlichen Attacken gegen Ausländer
Antifaschistisches Bündnis meldet Schaffung einer "Zelle" und enge Verbindungen zu deutschen Rechtsextremisten
Zwei Verletzte - Täter vermutlich Autonome
Polizei in Athen stürmte besetztes U-Bahn-Depot - Keine Zusammenstöße - Völlige Normalisierung des Verkehrs wohl erst am Wochenende
In den vergangenen Monaten war es in Griechenland zu Dutzenden Übergriffen auf Migranten gekommen
Rechtsextreme seit Parlamentseinzug im Aufwind: Mittlerweile laut Umfragen drittstärkste Partei
Keine Verletzten
Mann soll für Facebook-Seite verantwortlich sein, die angeblichen Hellseher parodiert
Rechtsextreme machen in der griechischen Hauptstadt Jagd auf Immigranten. Die Polizei antwortet mit einer Massenrazzia gegen illegale Ausländer
Immer wieder heißt es, dass die Griechen trotz der Krise weiter Milliarden ins Militär stecken - doch stimmt das überhaupt?
Für Rechtsextremismus-Expertin Georgiadou kommt der Wahlerfolg der neofaschistischen Goldenen Morgenröte nicht überraschend
Polizei untersagte Lebensmittelverteilung "nur für Griechen" auf dem Syntagma-Platz
Neonazi-Partei "Goldene Morgenröte" ködert mit Nudeln, Öl und Milch Menschen am Athener Syntagmaplatz
Partei organisiert eigene Blutbank - Widerspruch von Gesundheitsbehörden: "Ungesund, unwissenschaftlich, illegal und rassistisch"
Nicht geleistete Reparationszahlungen: "Wenn man drei Prozent Zinsen hinzurechnet, kommt man auf über eine Billion Euro"
Ganz am Ende:
http://www.keeptalkinggreece.com/2012/09/1... rk-outcry/
Aber es ist zu befürchten, dass viele dieser Illegalen sich so mit Hängen und Würgen ihre Existenz sichern.
Ich weiß persönlich, wie z. B. Bulgaren oder Rumänen hier in Deutschland ums Überleben kämpfen müssen, die Nächte durchmachen, um Flaschen zu sammeln oder Drähte zu entwirren ... Fast 2 Millionen Bulgaren - d. h. ca. 20 bis 25 % der Bevölkerung! - verdingen sich irgendwo in der EU in meist unterbezahlten Tätigkeiten.
Da kann man sich vorstellen, wie es den Illegalen in Griechenland geht ...
Aber das Volk - besonders auch der Teil des Mittelstands, der selbst vom sozialen Abstieg bedroht ist, hat schon immer bereitwillig mitgemacht, wenn auf die Schwächsten gedroschen wurde!
Ein bisschen Menschlichkeit bitte !!!
Jetzt ist es bald soweit, dass Griechenland ein echter failed state ist. Und das mitten in Europa.
Die sind mit allem außer neuen Beamten einstellen völlig überfordert.
Man sollte ihnen aus der Eurozone hinaushelfen, dann können sie wenigstens wieder lustiges Geldabwerten spielen, das hilft ein bisschen.
Es kann nicht sein, dass die einen im Luxus leben (meist weil sie den richtigen Eltern in den Schoß gefallen sind) und die anderen in Armut. Hier muss ein sozialer Ausgleich her, um den Frieden sicher zu stellen. Mehr soziale Gerechtigkeit muss uns allen ein Anliegen sein. Neoliberale Märchen von den fleißigen Leistungsträgern müssen entlarvt werden. Wir brauchen eine saftige Reichensteuer, die zweckgebunden der Umverteilung an die sozial Benachteiligten dient. Wir brauchen JETZT eine Reichensteuer für alle Bürger des reichen Mittel- und Nordeuropas zugunsten der verarmten Bevölkerung Südeuropas.
italiener sind im schnitt bedeutend vermoegender als deutsche. das hindert sie allerdings nicht daran ihre staatskassen gerne durch steuergelder von noerdlich der alpen sanieren zu lassen.
und verarmt kann keine rede sein, vor dreissig jahren waren suedeuropaeer im schnitt weitaus aermer als heute
was glühende (unreflektierte) Anhänger der schwer korrupten ÖVP hier glauben an "Weisheit" absondern zu müssen, Mister Stark:
Eure Reichenschützerpartei beweist sich doch immerzu als VORREITER in Österreich, wenn es um das Ungebildet- und Armhalten der Bevölkerung in Österreich geht.
An der Schaffung sozialer Konflikte in Österreich hilft die Bonzen-ÖVP mittlerweile seit Jahrzehnten engagiert mit.
Die gingen gegen illegale Verkaufstände ohne Genehmigung vor. Ich sehe da nicht wirklich ein problem.
das gesetz steht über alles
Sehe ich auch so. Wenn die Polizei nicht in der Lage ist die Gesetze zu exekutieren, muss man das halt selbst in die Hand nehmen.
Genauso wie die Roma in Ungarn die von der Polizei nicht geschützt werden und eine Heimwehr aufbauen.
Sorry, Lynchjustiz ist _immer_ ein Problem (naja, solange es noch einen Rechtsstaat gibt jedenfalls. Wenn die Polizei selbst komplett willkürlich handelt ist es auch schon egal aber ich denke nicht dass es in Griechenland soweit ist).
Zudem bezweifle ich, dass die Neonazis dort überhaupt die Absicht hatten, zu überprüfen, ob die Stände legal sind oder nicht und haben in ihren Aktionen wohl auch noch mehr gemacht als die Polizei hätte dürfen.
Wie man es dreht und wendet jedenfalls eine verurteilenswerte Aktion.
Wenn das Gesetz über allem steht, dann ist auch das mit dem Gewaltmonopol ein Gesetz.
Oder etwa nicht?
Die Jungs und Mädels denen Sie so viel Verständnis entgegen bringen verstoßen selbst gegen Gesetze "die über allem stehen".
Warum bloß sehen Sie es bei der einen Gruppe als Problem, wenn sie sich nicht an Gesetze halten, bei der anderen Gruppe (bei den Faschisten) haben Sie hingegen kein Problem damit, ja sogar Verständnis.
Darf man eh die logischen Schlüsse aus Ihrem Posting ziehen?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.