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So viel wird über den friedfertigen Marko Arnautovic geschrieben: Es geht aber nur mehr um Goals.
Wien - Marko Arnautovic ist Vater geworden und hat in den ersten beiden Bundesliga-Spielen mit Werder Bremen starke und disziplinierte Leistungen abgeliefert - Grund genug also, einen Reifeprozess beim österreichischen Fußball-Teamspieler zu konstatieren. Der 23-Jährige kann das Gerede über den "neuen Arnautovic" aber nicht mehr hören. "Seit Jahren wird immer über mich gesagt: 'der neue Arnautovic.' Doch ich bin noch immer der alte Arnautovic, nur ein bisschen ruhiger. Ich habe ja auch eine kleine Tochter", erklärte der Offensivspieler.
Unverändert ist auf jeden Fall das Selbstvertrauen, das der Wiener an den Tag legt. "Seit ich beim A-Team bin (Anm.: Debüt im Oktober 2008), habe ich noch nie so eine gute Nationalmannschaft erlebt." Deswegen glaubt der Deutschland-Legionär auch an die Chance auf einen Sieg gegen seine Wahlheimat und gab die Marschroute vor: "Ich muss ein Tor machen und Robert Almer muss alles halten. Man kann den Deutschen wehtun, das sind auch nur Menschen, die können auch nur laufen wie wir. Wir müssen aber einen Tick mehr laufen und einen Tick aggressiver sein als sie."
Auch wenn Deutschland zuletzt gegen Italien und Argentinien Niederlagen kassierte - für Arnautovic zählt die DFB-Auswahl zur "gemeinsam mit Spanien besten Nationalmannschaft, die es gibt". Gerade deshalb übt die Aussicht auf eine Sensation gegen die Nummer zwei der FIFA-Weltrangliste auf den 19-fachen ÖFB-Internationalen (7 Tore) großen Reiz aus. "Wir dürfen nicht darauf schauen, wie die Deutschen drauf sind, sondern nur auf uns. Die ganze Nation steht hinter uns, und wir wollen die Nation glücklich machen."
Das gleiche System bei Werder
Zu einer möglichen Überraschung gegen den dreifachen Weltmeister möchte Arnautovic einen großen Teil beitragen. "Ich bin dafür da, Tore zu erzielen und natürlich auch in der Defensive mitzuarbeiten." Dass er gut in Schuss ist, stellte der Wiener als rechter Flügel in den ersten Saison-Partien mit Werder unter Beweis. "Wir spielen mit Bremen jetzt dieses System, das ich davor drei Jahre lang bei Twente gespielt habe. Diese Position liegt mir."
Die positive Entwicklung des einstigen ÖFB-Sorgenkindes hat auch Teamchef Marcel Koller mit Freude zur Kenntnis genommen. Der Schweizer stellte aber klar, dass Arnautovic noch einen langen Weg zurückzulegen habe. "Wichtig wird sein, dass er nicht nur ein- oder zweimal gut spielt, sondern dass er seine Leistungen über einen langen Zeitraum bestätigt." Die Chancen dafür stünden allein schon aufgrund von Arnautovic' Vaterfreuden gut. "Wenn man Kinder hat, lebt man nicht mehr so in den Tag hinein", sagte Koller. (APA, 8.9.2012)
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Vor knapp 20 Jahren hat Stephan Weidner, einer der bedeutendsten Lyriker des 20 Jhd., "Alles Fotzen außer Mutti" geschrieben.
Durch die engelhafte Stimme, des sonst nur als moralisch letzte Instanz in Deutschland bekannten Sängers Kevin Russell wurde dieser Text mit der zauberhaften Melodie über alle nationalen Grenzen hinweg weltbekannt und vergöttert.
https://www.youtube.com/watch?v=qtaa-AdgWk8
In diesem Fall scheint das neue Betriebssystem besser zu funzen als das bockige Scharner 2.0....fast hätte ich einen vergleichenden Witz zu Microsoft gezogen, dann fiel mir aber rechtzeitig noch der völlig verkaxxte Release von OS X Lion ein....
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