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Eric Maillaud, der Staatsanwaltschaft von Annecy, bei einer Pressezkonferenz.
Annecy - Die Opfer des Vierfachmordes in Frankreich sind laut Autopsiebericht durch jeweils zwei Kopfschüsse getötet worden. Den zwei Männern und zwei Frauen sei "mitten in den Kopf" geschossen worden, sagte Staatsanwalt Eric Maillaud am Samstag im ostfranzösischen Annecy. Am Tatort seien in etwa 25 Patronenhülsen gefunden worden. Zu der oder den verwendeten Waffen wollte er keine Angaben machen.
Um den Mord an dem 50-Jährigen Familienvater, seiner Frau, einer älteren Verwandten des Paares sowie an einem französischen Radfahrer aufzuklären, würden alle Menschen aus dem unmittelbaren Umfeld der Familie befragt, sagte Maillaud. Dies betreffe auch alle Familienangehörigen.
Die britische Polizei hat unterdessen das Haus der Eheleute in dem Örtchen Claygate bei London untersucht. Für die Ermittlungen sind zudem vier Polizisten aus Frankreich nach Großbritannien gereist. Zwei Mitglieder der Familie und britische Sozialarbeiter sind währenddessen in Frankreich eingetroffen. Sie sollen sich um die überlebenden Töchter des ermordeten Ehepaares kümmern.
Der aus dem Irak stammende britische Ingenieur, seine Frau und eine ältere mutmaßliche Verwandte waren am Mittwoch in ihrem Auto auf einem Waldparkplatz in der Nähe von Annecy erschossen worden. Auch ein Fahrradfahrer, der offenbar zufällig vorbeikam, wurde getötet. Nur die beiden kleinen Töchter der britischen Familie überlebten das Blutbad: Eine Vierjährige blieb körperlich unverletzt, weil sie sich in dem von Kugeln durchsiebten Auto unter der Leiche ihrer Mutter versteckte. Ihre siebenjährige Schwester erlitt Schädelfrakturen und wurde in ein künstliches Koma versetzt, war aber am Samstag nicht mehr in Lebensgefahr.
Die Hintergründe der Tat sind völlig unklar. Die Familie soll Aussagen von Bekannten zufolge überstürzt in den Campingurlaub nach Annecy aufgebrochen sein. Die Polizei geht unter anderem einem Hinweis auf einen möglichen Erbstreit nach. Der Bruder des ermordeten Briten war am Donnerstag bei der britischen Polizei vorstellig geworden. Er bestreitet jedoch einen Erbstreit in der Familie.
Zeugen hatten kurz nach den tödlichen Schüssen einen grünen Geländewagen und ein Motorrad in der Gegend gesehen. Die Polizei in Italien und der Schweiz unterstützt die Suche nach dem Täter oder den Tätern, da sie über die Landesgrenze geflohen sein könnten.
Der französische Staatsanwalt kündigte an, dass es von nun an keine täglichen Pressekonferenzen zu dem Fall mehr gebe. Die Ermittler gingen nur noch an die Öffentlichkeit, wenn bedeutende Fortschritte verkündet werden könnten. Die nächste Pressekonferenz könnte laut Maillaud Mitte kommender Woche stattfinden.
(APA, 8.9.2012)
Staatsanwalt widerspricht Zeitungsbericht, wonach der Anschlag dem Radfahrer galt
45-Jähriger arbeitete in Nuklearforschung und wurde mit fünf Kopfschüssen ermordet
Siebenjährige zurück nach Großbritannien gebracht - Ermittler schließen Sohn von Großmutter als Mörder aus
Zeuge, der als Erster am Tatort war, musste verletztes Kind alleine lassen, um Polizei zu alarmieren
Nach dem Vierfachmord in Frankreich rückte Montag das Bombenkommando aus: Im Haus der getöteten Familie bei London war eine verdächtige Substanz gefunden worden, die dann allerdings harmlos war. Die siebenjährige Zeugin der Morde ist aus dem Koma erwacht
Die britische Polizei entfernt die erweiterte Absperrung vor dem Grundstück
Vierjährige Schwester inzwischen wieder in Großbritannien - Älteres Opfer ist Großmutter der beiden
Spekulationen über Tatmotiv - Frankreichs Innenminister verteidigt Polizei
Nach der Bluttat an der Grenze zur Schweiz erfolgt am Freitag die Autopsie der Leichen
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Was beim Foto auffällt, dass das hintere Rad "eingegraben" ist, was darauf schließen lässt, dass Mann am Steuer wahrscheinlich nachdem ihm nach vorne der Weg abgeschnitten wurde, noch versucht hatte in Panik mit Vollgas nach hinten zu fahren...
http://i.dailymail.co.uk/i/pix/201... 64x867.jpg
spricht auch eher dafür, dass follower recht hat und dass eine zeitlang die Reifen schnell nach hinten durchgedreht haben. In der "Sun" war bei der Bildbeschreibung allerdings auch von einem "flat tyre" die Rede, daher ging ich davon aus, dass es so sei.
so ist es (mit der dreckspur). BMW => run flat tyre => keine platten reifen ;o) was in der sun steht is auch nicht immer das gelbe vom ei. aber wie ich dem follower unten schon gesagt hab. rückwärts, vorwärts, durchgedreht blablabla....das ist für die ermittlungen nicht relevant. außer für den ablauf vielleicht.....
Nach vorne wurde ihm selbstverständlich der Weg abgeschnitten, aber das heißt nicht, dass da schon jemand war. Wenn alle veröffentlichten Informationen zu dem Thema stimmen, handelt es sich bei dem Parkplatz nämlich um eine Verbreiterung der Straße auf der linken Seite, direkt vor einer Schranke.
Von der Position her ist jetzt auch klar, warum das größere Mädchen überlebt hat. Sie saß rechts auf dem Beifahrersitz, während die Schüsse offenbar von links kamen. Wahrscheinlich hat sie überlebt, indem sie sich hinter ihren Vater geduckt hat. Der tote Radfahrer könnte ihr durch sein Erscheinen das Leben gerettet haben, indem danach keine Schüsse mehr übrig waren.
Hoppla, erwischt! (Eigentlich wollt ich das berücksichtigen, aber ich bin wohl von meinen vielen Englandaufenthalten immer noch etwas verwirrt.) Inzwischen hab ich einen Artikel in der Sunday Times gefunden, wo es heißt, sie hätte laut Forensikern vor den Schüssen das Auto verlassen. Das scheint unter den Umständen aber eigentlich nicht so leicht zu erklären - wenn man nicht grad meinen Fehler macht.
Ihr Zynismus ist bemitleidenswert.
Ich habe mir nur Gedanken gemacht wie man ihn am Wegfahren gehindert hat bzw. dass da schon noch eine Gegenreaktion (eingegrabenens Rad) stattgefunden hat.
Die entscheidende Frage ist, wie man selbst in so einem Fall reagieren würde, solange man noch keine Kugel im Kopf hat...
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